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Künsdorf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Künsdorf
Stadt Tanna
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(188)&title=K%C3%BCnsdorf 50° 29′ N, 11° 46′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(188) 50° 28′ 39″ N, 11° 46′ 26″ O
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Höhe: 535 m ü. NN
Einwohner: 188 (31. Dez. 2012)<ref>Nahverkehrsplan Zweckverband ÖPNV Saale-Orla – Bevölkerungsverteilung im Gebiet des Zweckverbandes. (PDF) In: Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. S. 55, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. September 2025; abgerufen am 1. November 2021.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kreis-slf.de</ref>
Eingemeindung: 1. Januar 1997
Postleitzahl: 07922
Vorwahl: 036646
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Künsdorf ist ein Ortsteil der Stadt Tanna im Saale-Orla-Kreis in Thüringen.

Geografie und Geologie

Westlich und nordwestlich vom Ort befinden sich bewaldete Anhöhen mit Abhängen zur Bleilochtalsperre im Saaletal. Östlich ist die Flur von der Bundesautobahn 9 geteilt oder begrenzt. Das Dorf ist über die Ortsverbindungsstraßen von Seubtendorf oder Langgrün zu erreichen. Die landwirtschaftlichen Nutzflächen liegen auf einem Hochplateau, wie es im Südostthüringer Schiefergebirge meist vorzufinden ist.<ref>Manfred Graf: Organisation der kooperativen Pflanzenproduktion bei hohem Grünlandanteil im Südostthüringer Schiefergebirge. Dargestellt an der KOG „Lobenstein“. 1970, (Jena, Universität, Dissertation, 1970; maschinschriftlich).</ref>

Nachbarorte

Nachbarorte sind südlich Langgrün, nördlich Wernsdorf und östlich Schilbach und Seubtendorf.

Geschichte

Der gepflegte Ort kann auf eine Geschichte seit 1267 zurückblicken, denn in dem genannten Jahr war die urkundliche Ersterwähnung.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 155.</ref> Gegenwärtig leben im Dorf 200 Personen auch in gut gepflegten Vierseitenhöfen. Künsdorf war und ist ein landwirtschaftlich orientierter Ort mit Fremdenverkehr.

Die jetzige Kirche wurde 1719 erbaut.

1806 lösten bayerische Truppen unter Napoleon im Dorf einen Brand aus, weil die Bauern in Seubtendorf gegen die Eindringlinge kämpften.

Am 15. April 1945 beschlagnahmten amerikanische Truppen über die Hälfte der Häuser, um die Soldaten unterzubringen.<ref>Künsdorf – Stadt Tanna. Abgerufen am 1. November 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Am 1. Januar 1997 wurde Künsdorf nach Tanna eingemeindet.

Wirtschaft

Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich die Landwirtschaft im Ort nach den bekannten Maßnahmen. Heute sind die Bauern in Agrarvereinigungen oder wieder selbständig tätig.

Söhne und Töchter des Ortes

  • Heinrich Graesel (1810–1893), deutscher Richter und Abgeordneter in Reuß j.L.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Künsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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