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Kötzschauer Berg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Kötzschauer Berg
Höhe 465,5 m ü. NHN
Lage Sachsen, Deutschland
Gebirge Lausitzer Bergland
Dominanz 2 km → Hochstein
Koordinaten 51° 5′ 47″ N, 14° 34′ 51″ OKoordinaten: 51° 5′ 47″ N, 14° 34′ 51″ O
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Gestein Granodiorit
Besonderheiten Ruinen einiger Werksgebäude des aufgelassenen Steinbruchbetriebs am Nordhang
Darstellung als Pferdeberg im Topographischen Atlas des Königreiches Sachsen (sogenannter Oberreit’scher Atlas) 1821–1860<ref>Topographischer Atlas des Königreiches Sachsen (sogenannter Oberreit’scher Atlas). In: deutsche-digitale-bibliothek.de. Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, Plansammlung (halböffentliche Sammlung), Dresden via Deutsche Fotothek, 2025, abgerufen am 13. März 2025. </ref>
Darstellung als Pferdeberg im Topographischen Atlas des Königreiches Sachsen (sogenannter Oberreit’scher Atlas) 1821–1860<ref>Topographischer Atlas des Königreiches Sachsen (sogenannter Oberreit’scher Atlas). In: deutsche-digitale-bibliothek.de. Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, Plansammlung (halböffentliche Sammlung), Dresden via Deutsche Fotothek, 2025, abgerufen am 13. März 2025.</ref>

Der Kötzschauer Berg ist ein 465,5 m ü. NHN<ref>Geoportal Sachsenatlas, Digitale Topographische Karten (DTK) 2008-2012. In: geosn.sachsen.de. Landesamt für Geobasisinformation Sachsen (GeoSN), Dresden, 2024, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 8. Oktober 2024; abgerufen am 11. Oktober 2024.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/geoportal.sachsen.de</ref> hoher Berg zwischen Lauba und Kleindehsa fünf Kilometer westlich von Löbau im Lausitzer Bergland.

Name

Der Berg heißt auf dem sächsischen Meilenblatt von 1804 „der Pferde oder Halbhufenberg“. Diese Namen wurden von Jakob Andreas Hermann Oberreit adaptiert und auf neueren Karten (1904, 1920) zu Hufenberg zusammengefasst. Zuvor hieß er auf der topografischen Karte von 1883 (Blatt 71: Section Neusalza – Ebersbach) fälschlicherweise Mittelberg. Auf der topografischen Karte von 1938 (Blatt 71: Section Neusalza – Ebersbach) hieß er schon Kötzschauer Berg.

Geographie

Der Berg entwässert nach Süden und Südosten durch zwei zur Litte rinnende Bäche sowie westlich zum Cunewalder Wasser. Auch einige Nebengipfel sind auf dem Meilenblatt überliefert, so die Namen Kühberg, Mittelberg, Hinterberg, dürre Berg, Horkaberg und das Lindig.

In bis zu drei Steinbrüchen wurde der Granodiorit des Berges von Kötzschau aus abgebaut, die seit 1960 alle stillliegen. Eine bis fünf Meter hohe und vierzig Meter lange Klippe bekrönt die Gipfelkante, die durch herausgebrochene Blöcke an einigen Stellen aufgegliedert ist. Den West- und Südwesthang bedecken verstreut zahlreiche Gesteinsbrocken, von denen einige an den früheren Besitzgrenzen aufgeschichtet wurden.

Fichtenforst überwog im Bereich des trockeneren Oberhanges mit Rotem Holunder (Sambucus racemosa) als Unterwuchs. Durch eine das gesamte Lausitzer Bergland betreffende Borkenkäferkalaminität um das Jahr 2020 kam der Fichtenbestand nahezu vollständig zum Absterben.<ref>Schädling im Wald: Der Lausitz droht ein neues Borkenkäfer-Rekordjahr. In: Lausitzer Rundschau. 4. Juni 2020, abgerufen am 23. Januar 2026.</ref> Diese Flächen bewachsen durch Naturverjüngung oder gezielte Anpflanzung unterschiedlicher trockenheitsresistenter Arten. Eine Monokultur soll vermieden werden. Der Waldmantelsaum ist auf frischen Böden von einem wüchsigen Mischwald geprägt, zum Teil durch Stieleichen-Birkenwald mit Heidelbeere und Wiesenwachtelweizen, zum Teil in feuchteren Bereichen mit Gemeiner Esche und Schwarzerle durchsetzt.

Literatur

Einzelnachweise

<references />