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Kötze

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Kötze.jpg
Frau mit Leseholz in einer Kötze

Als Kötze oder Köze<ref>Onlineeintrag. In: Pfälzisches Wörterbuch</ref> wird in einigen Regionen Deutschlands ein Rückenkorb zum Materialtransport bezeichnet.

Das Wort wird in den Wörterbüchern teils mit dem Wort „Kietze“ zusammengestellt, teils getrennt behandelt.<ref>Vorlage:Adelung-1793</ref><ref>Onlineeintrag in der Oeconomischen Encyclopädie von Johann Georg Krünitz</ref><ref>Vorlage:Deutsches Wörterbuch</ref><ref>Onlineeintrag. In: Wörterbuch der deutschen Winzersprache</ref>

Im 17. Jahrhundert wurden Kötzen auch als geeichtes Maß zum Beispiel für Kohle genutzt.<ref>Kötze. In: Vormalige Akademie der Wissenschaften der DDR, Heidelberger Akademie der Wissenschaften (Hrsg.): Deutsches Rechtswörterbuch. Band 7, Heft 9 (bearbeitet von Günther Dickel, Heino Speer, unter Mitarbeit von Renate Ahlheim, Richard Schröder, Christina Kimmel, Hans Blesken). Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1982, OCLC 832567132 (adw.uni-heidelberg.de).</ref>

Die üblicherweise viereckigen oder D-förmigen Kötzen werden meist aus Ruten und Zweigen von Korbweiden oder Haselnusssträuchern geflochten und besitzen einen Rückentragegurt. Ihr Aufbau ist ähnlich dem eines gewöhnlichen Korbes, mit dem Unterschied, dass Kötzen nicht zur Lagerung von Waren und Material benutzt werden, sondern nur zu deren Transport. Zusätzlich besitzen sie an der zum Rücken zeigenden Seite verlängerte Enden bzw. Rungen, die das Herabfallen von gestapeltem Material, wie zum Beispiel Holz, verhindern sollen.

Siehe auch

Weblinks

Commons: Rückentrage – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />