Königsbachalm
Die Königsbachalm liegt auf 1190 m ü. NHN Höhe<ref name="BVV">BayernAtlas (Höhe des Wirtshauses gemäß Höhenlinien)</ref> zwischen Schönau und der Gotzenalm in den Berchtesgadener Alpen im Landkreis Berchtesgadener Land. Die Alm liegt am Rande der Gotzenberge, östlich des Königssees und südlich des Jenners, in der Pflegezone des Nationalparks Berchtesgaden.
Der Aufstieg von Königssee aus dauert über den Hochbahnweg ca. 1½ Stunden.<ref>roBerge.de | Königsbachalm. Abgerufen am 14. März 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Von der Königsbachalm aus gelangt man auf verschiedenen Wegen zur Königstalalm, zur Priesbergalm, zum Schneibsteinhaus und zur Gotzentalalm.<ref>Jens Köhler: Königsbachalm, www.jenses-welt.de (11. Mai 2007)</ref>
Insgesamt umfasst die Königsbachalm sieben Almhütten, davon fünf almwirtschaftlich und zwei forstwirtschaftlich genutzte. Vier dieser Hütten sind in Blockbauweise errichtet, bei drei Hütten handelt es sich um gemauerte Kaser.<ref name="ake">Agrarkulturerbe.de: Königsbachalm - Bauten, Initiative Agrarkulturerbe (Hrsg.), (11. Mai 2007)</ref> Der ehemalige Hainzenkaser als achtes Gebäude befindet sich heute im Freilichtmuseum Glentleiten, da es sich um den ältesten datierten, vollständig erhaltenen Rundumkaser in Bayern handelt.<ref name="ake"/>
Die dortige Alpenvereinshütte ist eine Selbstversorgerhütte der Sektion Berchtesgaden des Deutschen Alpenvereins.<ref>DAV-Berchtesgaden.de: Schwaigerkaser auf Königsbach</ref> Sie wurde 1789 als Rundumkaser errichtet. Von 1927 bis 1937 war die Hütte verpachtet, es fand jedoch keine almwirtschaftliche Nutzung mehr statt. 1937 verfiel das Almrecht der im Jagdgebiet von Hermann Göring gelegenen Hütte. Göring verkaufte sie 1944 an den Bauern Kollhofer, der die Hütte im Kern veränderte und den Rundumstall auflöste.<ref name="ake"/> Gegenüber der Alpenvereinshütte liegt eine von Mai bis Oktober voll bewirtschaftete Berggaststätte, in der keine Übernachtung möglich ist.<ref name="berch">Berchtesgaden.de: Königsbachalm, (11. Mai 2007)</ref> Diese wurde als unhistorischer Massivbau an Stelle eines verfallenen Rundumkasers errichtet und 1975 eröffnet.<ref name="ake"/>
Weblinks
Einzelnachweise
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