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Kurachowe

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Kurachowo)
Kurachowe
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Wappen von Kurachowe
Kurachowe (Ukraine)
Kurachowe (Ukraine)
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Kurachowe ohne Koordinaten
Basisdaten
Staat: UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Ukraine
Oblast: Oblast Donezk
Rajon: Rajon Pokrowsk
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Verwaltungsgliederung: 2 Stadt, 3 Siedlungen städtischen Typs, 21 Dorf, 2 Siedlungen
Verwaltung
Bürgermeister: Serhij Saschko
Adresse: пр-т. К. Маркса 4
85612 м. Курахове
Kurachowe (Oblast Donezk)
Kurachowe (Oblast Donezk)
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Kurachowe ohne Koordinaten
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Kurachowe ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Stadt in der Ukraine mit 18.220 Einwohnern (1. Januar 2022), kriegsbedingt mit 700 bis 1000 Bewohnern (2024)<ref name=":0" />.

Datei:Kurachovo power-station.jpg
Blick auf das Großkraftwerk der Stadt
Datei:Panoramio - V&A Dudush - Строительство храма.jpg
Orthodoxe Kirche in Kurachowe

Geographie

Kurachowe liegt im Westen der Oblast Donezk auf dem linken Ufer des Kurachower Stausees, einem Stau des Wowtscha-Flusses. Die Stadt liegt rund 50 km westlich von Donezk an der Fernstraße N 15.

Geschichte, Wirtschaft und Infrastruktur

Kurachowe entstand 1936 aus einer Arbeitersiedlung, die für Arbeiter des nahegelegenen Kraftwerks errichtet wurde, und trug bis 1943 den Namen Kurachowgrjesstroj ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), danach bis 1956 Kurachowgrjes ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))<ref name="Geschichte"></ref>.

Im Ortsteil Roja befand sich bis 1950 ein Kriegsgefangenenlager. 1956 war das Dorf so weit angewachsen, dass es zur Stadt erklärt wurde.

Seit 1964 führt eine Hochspannungsfreileitung vom Kraftwerk Kurachowe nach Saporischschja. Die örtliche Bahnstation befindet sich im östlichen Ortsteil Roja.

Wichtigste Arbeitgeber in der Gegenwart sind ein großes Kohlekraftwerk zur Strom- und Wärmeerzeugung und ein Stahlwerk.

Die Stadt gilt als sehr bedeutend für den russischen Rohstoffkrieg und damit verbundene Kriegsziele, da in der Lagerstätte Schewtschenko Lithium im Wert von hunderten Milliarden US-Dollar liegt. Im Dezember 2021 erteilte die ukrainische Regierung dem australischen Unternehmen European Lithium, das dem britischen Geschäftsmann Anthony Sage gehört, die Abbaurechte. Im Sommer 2023 erklärte das Unternehmen, dass es keinen Anspruch mehr auf das Lithium-Feld erhebe. Es liege zu nahe an der Frontlinie. Im Januar 2024 erteilte die russische Besatzerverwaltung in der Oblast Donezk dem russischen Ministerium für Ökologie und natürliche Ressourcen die „Genehmigung“ zum Abbau des Lithiums.<ref>Christoph Brumme: In der Ukraine kämpft Russland um Rohstoffe. In: n-tv.de. 23. Juni 2024, abgerufen am 13. November 2024.</ref><ref>Sonja Margolina: Russlands Appetit auf die ukrainischen Rohstoffe für die E-Zukunft. In: Neue Zürcher Zeitung. 23. März 2024, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 13. November 2024]).</ref><ref>Lithium: Was passiert mit den Lagerstätten in der Ukraine? In: technik-einkauf.de. 10. November 2021, abgerufen am 13. November 2024.</ref>

Seit Mai 2022 ist Kurachowe Kriegsschauplatz im russischen Überfall auf die Ukraine.<ref>Kassian Stroh, Nicolas Freund, Sebastian Gierke, Leopold Zaak, Dimitri Taube, Markus C. Schulte von Drach: Wo die Front verläuft. In: Süddeutsche Zeitung. Abgerufen am 24. Juli 2024 (tagesaktuelle Darstellung).</ref> So fanden im Juni desselben Jahres Bombardierungen seitens der russischen Luftwaffe statt, von denen auch Zivilisten betroffen waren.<ref>Noëlle Schnegg: Ukraine Krieg: Russen bombardieren Badegäste in Kurachowe. In: Nau.ch. 13. Juni 2022, abgerufen am 24. Juli 2024.</ref> Im November 2024 spitzten sich die Kämpfe um Kurachowe zu. Am 11. November, als die noch unter ukrainischer Kontrolle befindliche Stadt bereits vor einer Einkreisung durch russische Truppen aus nördlicher, südlicher und östlicher Richtung stand, wurde der Damm des Kurachower Stausees zerstört. Beide Kriegsparteien machten sich gegenseitig für die Zerstörung des Staudamms verantwortlich.<ref>Von drei Seiten umgeben, ist Kurachowe das "neue Bachmut" der Ukraine. In: de.euronews.com. 10. November 2024, abgerufen am 12. November 2024.</ref><ref>Ukraine evakuiert weitere Orte bei Charkiw – Truppen in Kurachowe droht Kesselschlacht. In: Der Spiegel. 11. November 2024, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 12. November 2024]).</ref> Im selben Monat hatte Kurachowe noch 700 bis 1000 Einwohner.<ref name=":0">As Russian forces close in on Kurakhove, hundreds of residents remain in the front-line city. In: apnews.com. 10. November 2024, abgerufen am 13. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Anfang Dezember 2024 war ein Großteil der Stadt von russischen Truppen eingenommen.<ref>Kurachowe ist großteils in russischer Hand. In: n-tv.de. 2. Dezember 2024, abgerufen am 2. Dezember 2024.</ref> Am 6. Januar 2025 erklärte das russische Verteidigungsministerium die Stadt für erobert. Die Stadt wurde im Laufe der Kampfhandlungen in weiten Teilen zerstört. Im Südlichen Stadtrand fanden mehrfach mechanisierte Angriffe der 155. Garde Marineinfanterie Brigade statt, welche schwerste Verluste erlitt und nach Ukr. angaben mehrfach neu aufgestellt wurde.<ref>Ukraine-Krieg - Russland will Kontrolle über Kurachowe übernommen haben. In: deutschlandfunk.de. 6. Januar 2025, abgerufen am 6. Januar 2025.</ref>

Im Laufe von 2025 wurde das Gebiet von Google Earth umfangreich aufgenommen und veröffentlicht.<ref>Russians suffer significant losses in Kurakhove direction: Frontline update as of June 2. Abgerufen am 4. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Verwaltungsgliederung

Am 12. Juni 2020 wurde die Stadt zum Zentrum der neugegründeten Stadtgemeinde Kurachowe ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / Kurachiwska miska hromada). Zu dieser zählen auch die Stadt Hirnyk, die Siedlungen städtischen Typs Hostre, Illinka und Kurachiwka, die 21 in der untenstehenden Tabelle aufgelisteten Dörfer sowie die 2 Ansiedlungen Ostriwske und Stari Terny<ref>Кабінет Міністрів України Розпорядження від 12 червня 2020 р. № 710-р „Про визначення адміністративних центрів та затвердження територій територіальних громад Донецької області“. In: zakon.rada.gov.ua, 12. Juni 2020, abgerufen am 24. Juli 2024 (ukrainisch; Ministerkabinett der Ukraine: Verordnung über die Bestimmung der administrativen Zentren und die Genehmigung der Territorien der Hromadas der Oblast Donezk).</ref>, bis dahin bildete der Ort zusammen mit der Siedlung städtischen Typs Illinka, dem Dorf Stepaniwka sowie den Ansiedlungen Ostriwske und Stari Terny die gleichnamige Stadtratsgemeinde Kurachowe {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / Kurachiwska miska rada) im Norden des Rajons Marjinka.

Am 17. Juli 2020 wurde der Ort selbst ein Teil des Rajons Pokrowsk<ref>Верховна Рада України; Постанова від 17.07.2020 № 807-IX „Про утворення та ліквідацію районів“. In: zakon.rada.gov.ua, 23. August 2023, abgerufen am 24. Juli 2024 (ukrainisch; Entschließung der Werchowna Rada der Ukraine über die Bildung und Auflösung von Rayons).</ref>.

Folgende Orte sind neben dem Hauptort Kurachowe Teil der Gemeinde:

Name
ukrainisch transkribiert ukrainisch russisch
Berestky Берестки Берестки (Berestki)
Dalnje Дальнє Дальнее (Dalneje)
Datschne Дачне Дачное (Datschnoje)
Hanniwka Ганнівка Анновка (Annowka)
Hihant Гігант Гигант (Gigant)
Hirnyk Гірник Горняк (Gornjak)
Hostre Гостре Острое (Ostroje)
Illinka Іллінка Ильинка (Iljinka)
Ismajliwka Ізмайлівка Измайловка (Ismailowka)
Jantarne Янтарне Янтарное (Jantarnoje)
Kostjantynopolske Костянтинопольське Константинопольское (Konstantinopolskoje)
Kreminna Balka Кремінна Балка Кременная Балка (Kremennaja Balka)
Kurachiwka Курахівка Кураховка (Kurachowka)
Nowodymytriwka Новодмитрівка Новодмитровка (Nowodimitrowka)
Nowoselydiwka Новоселидівка Новоселидовка (Nowoselidowka)
Ostriwske Острівське Островское (Ostrowskoje)
Seleniwka Зеленівка Зеленовка (Selenowka)
Sonziwka Сонцівка Сонцовка (Sonzowka)
Sorja Зоря Заря (Sarja)
Stari Terny Старі Терни Старые Терны (Staryje Terny)
Stepaniwka Степанівка Степановка (Stepanowka)
Suchi Jaly Сухі Яли Сухие Ялы (Suchije Jaly)
Trudowe Трудове Трудовое (Trudowoje)
Uspeniwka Успенівка Успеновка (Uspenowka)
Wesselyj Haj Веселий Гай Весёлый Гай (Wessjoly Gai)
Wosnessenka Вознесенка Вознесенка
Wowtschenka Вовченка Волченка (Woltschenka)

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung
1979 1989 2001 2010 2016 2019 2022 2024
20.091 22.155 21.479 20.224 19.677 18.782 18.220 ≈ 3.000 (im Juli)<ref name="freeradio.com.ua">Сколько взрослых и детей остаются в Курахово в конце июня 2024-го и почему они не выезжают. 28. Juni 2024, abgerufen am 27. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): „3 Tausend Menschen leben noch in Kurachowo, unter ihnen sind auch Kinder. Journalisten zeigten, wie Zivilisten in der Stadt leben und warum sie nicht gehen.“</ref>, 700 bis 1.000 (im November)<ref name=":0" />

Quellen:<ref name="Bevölkerungszahlen">Bevölkerungszahlen. In: pop-stat.mashke.org, abgerufen am 24. Juli 2024.</ref>

Literatur

Weblinks

Commons: Kurachowe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Orte in der Oblast Donezk