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Ministerium für Kultur (DDR)

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Vorlage:Hinweisbaustein Vorlage:Hinweisbaustein Das Ministerium für Kultur (MfK) in der DDR wurde 1954 gebildet und mit der Wiedervereinigung Deutschlands im Oktober 1990 aufgelöst.

Geschichte und Zuständigkeit

Mit dem Erlass des Ministerrates vom 7. Januar 1954 wurde das Ministerium für Kultur geschaffen<ref>Verordnung über die Bildung eines Ministeriums für Kultur der Deutschen Demokratischen Republik. In: Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik. Nr. 5 vom 12.01.1954. Berlin 7. Januar 1954, S. 25 f. (mkrst.net [PDF]).</ref>. Unter der Leitung von Johannes R. Becher als erstem Minister übernahm es die Rolle der 1951 gegründeten Staatlichen Kommission für Kunstangelegenheiten und vereinte zudem die Zuständigkeiten des Amtes für Literatur und Verlagswesen und des Staatlichen Komitees für Filmwesen. Seine Hauptaufgabe war die Sicherstellung einer einheitlichen Kulturpolitik – Literatur, Literaturpolitik, Verlagswesen, Buchhandel, Filmwesen, Theater, Musik, angewandte und bildende Künste, Unterhaltungs- und Volkskunst, Veranstaltungswesen – im Sinne der SED-Parteibeschlüsse.

Das Ministerium vergab u. a. den Heinrich-Heine-Preis.

Abteilungen

Das Ministerium wurde mehrfach umstrukturiert. Es bestanden unter anderem die Abteilungen HV Verlage und Buchhandel, HV Film, HA Darstellende Kunst, Musik und Volkskunst, HA Bildende Kunst und Museen.

Direkt unterstellt waren die Deutsche Staatsoper Berlin, das Deutsche Theater, der Staatszirkus der DDR, die Staatlichen Museen zu Dresden und Berlin, die Fachstelle für Heimatmuseen sowie sämtliche künstlerischen Hoch- und Fachschulen.

Minister

Staatssekretäre/1. Stellvertretende Minister

Stellvertretende Minister

Literatur

  • Andreas Herbst, Winfried Ranke, Jürgen Winkler (Hrsg.): So funktionierte die DDR. Band 2: Lexikon der Organisationen und Institutionen (M–Z) (= rororo-Handbuch. Band 6349). Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1994, ISBN 3-499-16349-7, S. 675 f.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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1989/1990 gegründet
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