Kuba-Ara
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| Kuba-Ara | ||||||||||||
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| Datei:Ara tricolor.jpg
Kuba-Ara (Ara tricolor) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Ara tricolor | ||||||||||||
| Bechstein, 1811 |
Der Dreifarben- oder Kuba-Ara (Ara tricolor) ist eine ausgestorbene Vogelart aus der Gattung der Eigentlichen Aras (Ara) innerhalb der Familie der Eigentlichen Papageien (Psittacidae). Seine Größe betrug etwa 50 bis 60 Zentimeter.
Weltweit gibt es 19 Häute und Präparate des Kuba-Aras in Museen.<ref></ref>
Merkmale
Der Kuba-Ara war größtenteils rot, mit einem gelben Nacken und einem blauen Bürzel, einer blauen Schwanzspitze und blauen Flügeln.<ref>J. del Hoyo, A. Elliott, J. Sargatal, D. A. Christie, E. de Juana: Cuban Macaw (Ara tricolor), version 1.9. In: Birds of the World. Cornell Lab of Ornithology, Ithaca, NY, USA 4. März 2020, doi:10.2173/bow.cubmac1.01 (birdsoftheworld.org [abgerufen am 30. November 2025]).</ref> Das Gesicht war weiß mit einem großen schwarzen Schnabel; die Beine und Füße waren schiefergrau.<ref>World Parrot Trust: Cuban Macaw (Ara tricolor). In: https://parrots.org. Abgerufen am 30. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Lebensraum und Verbreitung
Der Kuba-Ara bewohnte Wälder und offene Lebensräume mit vereinzelten Bäumen und Palmen. Er benötigte Bäume mit großen Höhlen zum Nisten.<ref name=":0">BirdLife: Cuban Macaw (Ara tricolor). In: datazone.birdlife.org. Abgerufen am 30. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Der Kuba-Ara war auf dem gesamten Festland von Kuba und wahrscheinlich auch auf der Nebeninsel Isla de la Juventud (früher Isla de Pinos genannt) heimisch.<ref name=":0" />
Geschichte des Aussterbens
Um 1800 war der Dreifarbenara noch relativ häufig auf Kuba vertreten. Die rasche Besiedelung und starke landwirtschaftliche Nutzung der Insel führten innerhalb kürzester Zeit zur Ausrottung der Art. Die letzte Freilandsichtung war im Zapata-Sumpf im Jahr 1864. Der letzte Kuba-Ara starb vermutlich 1885. In verschiedenen naturwissenschaftlichen Sammlungen, darunter Berlin und Dresden, befinden sich noch Bälge dieses Vogels.
Ein Pärchen wurde ab 1760 in der Menagerie des kaiserlichen Schlosses Schönbrunn in Wien gehalten.
Etymologie und Forschungsgeschichte
Die Erstbeschreibung des Kuba-Aras erfolgte 1811 durch Johann Matthäus Bechstein unter dem wissenschaftlichen Namen Ara tricolor.<ref name="bechstein64"></ref> Das Typusexemplars geht auf François Levaillant L'Ara tricolor zurück, der bei seiner Beschreibung keinen wissenschaftlichen Namen verwendet hatte.<ref name="levaillant64"></ref> 1799 führte Bernard Germain Lacépède die neue Gattung Ara ein.<ref name="lacepede1"></ref> Dieses Wort stammt aus der Sprache der Tupi und beschreibt onomatopoetisch die Laute der Aras.<ref name="jobling52"></ref> Der Artname »tricolor« ist ein lateinisches Wortgebilde aus »tri-, tres« für »drei-, drei« und »color, coloris« für »Farbe, farbig«.<ref name="jobling390"></ref>
Literatur
- Thomas Barbour: The birds of Cuba. In: Memoirs of the Nuttall Ornithological Club. Nr. 6, 1923 (biodiversitylibrary.org).
- Johann Matthäus Bechstein: Johann Lathams allgemeine Uebersicht der Vögel - Aus dem Englischen übersetzt und mit Anmerkungen und Zusätzen versehen. Band 4, Nr. 1. Adam Gottlieb Schneider und Weigel, Nürnberg 1811 (biodiversitylibrary.org).
- Joseph Michael Forshaw: Parrots of the World. Princeton University Press, Princeton 2006, ISBN 978-0-691-09251-5.
- Dieter Hoppe: Aras. Ulmer, Stuttgart 1983, ISBN 3-8001-7081-7.
- James A. Jobling: Helm Dictionary of Scientific Bird Names. Christopher Helm, London 2010, ISBN 978-1-4081-2501-4.
- Werner Lantermann: Aras. Müller, Walsrode 1983, ISBN 3-923269-11-0.
- Tony Juniper, Michael Parr: Parrots. Pica, Robertsbridge 1998, ISBN 1-873403-40-2.
- Bernard Germain Lacépède: Tableau des sous-classes, divisions, sous-divisions, ordres et genres des oiseaux in Discours d'ouverture et de clôture du cours d'histoire naturelle des animaux vertébrés et a asng rouge, donné dans le Muséum national d'Histoire Naturelle, l'an 6 de la république. Band 1. Plassan, Paris 1799 (books.google.de).
- Lars Lepperhoff: Aras. Ulmer, Stuttgart 2004, ISBN 3-8001-3821-2.
- François Levaillant: Histoire naturelle des perroquets. Band 1. Levrault, Paris/Straßburg 1801 (biodiversitylibrary.org).
- Lionel Walter Rothschild: Extinct Birds London 1907
Weblinks
- [[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2023.1. Eingestellt von: BirdLife International, 2021. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.
- 3D-Ansicht eines Balgs der Universität Leiden
Einzelnachweise
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