Kröttenbach
Kröttenbach Gemeinde Unterschwaningen
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(72)&title=Kr%C3%B6ttenbach 49° 5′ N, 10° 39′ O
{{#coordinates:49,078333333333|10,643888888889|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Kröttenbach | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 447 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 2,29 km²<ref name="Gemarkung" /> | |||||
| Einwohner: | 72 (2. Jan. 2023)<ref>Gemeinde Unterschwaningen: Unsere Gemeinde stellt sich vor. Abgerufen am 21. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 31 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. April 1971 | |||||
| Postleitzahl: | 91743 | |||||
| Vorwahl: | 09836 | |||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Kröttenbach ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Unterschwaningen im mittelfränkischen Landkreis Ansbach in Bayern.<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Kröttenbach hat eine Fläche von 2,294 km². Sie ist in 195 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 11.766,91 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Kröttenbach (093661). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 25. September 2024.</ref><ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 6. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Das Dorf liegt am Rande des Fränkischen Seenlands und ist von Acker- und Grünland umgeben. Im Südosten befindet sich die Flur Lehenbuck, im Westen Löhle. im Norden liegt das Rahholz und im Osten das Langenholz. Durch den Ort fließt der Kröttenbach, ein rechter Zufluss des Arrabachs, der bei Altentrüdingen mit dem Lentersheimer Mühlbach zusammenfließt, einem linken Zufluss der Wörnitz. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Kreisstraße AN 61 bei Unterschwaningen (1,3 km südwestlich) bzw. nach Cronheim zur Kreisstraße WUG 25 (2 km nordöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 3. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Südlich von Kröttenbach ließ sich eine der ältesten Bauernsiedlungen in der Region Hesselberg nachweisen. Die dort aufgefundenen Steinzeitgeräte und Bruchstücke der ältesten Bandkeramik datieren in die Zeit um 5600 v. Chr. Zum Gemeindeteil zählt auch der Bühlhof, ein ehemaliger Lehenhof der Fürsten von Oettingen, und die beiden zum ehemaligen Schlossgut Cronheim gehörigen Anwesen in der Steingrube. Die übrigen Besitzer waren den Schlossgütern in Unterschwaningen und Laufenbürg zinspflichtig.<ref>Geschichte der Gemeinde Unterschwaningen</ref>
Kröttenbach lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Wassertrüdingen. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft übte das ansbachische Verwalteramt Schwaningen aus. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es 18 Anwesen und ein Gemeindehirtenhaus. Grundherren waren
- das Verwalteramt Schwaningen (1 Zweidrittelhof, 1 Drittelhof, 4 Halbhöfe, 3 Söldengüter, 1 Söldengütlein, 1 Lehengut mit Bierschenk- und Branntweinbrennrecht)
- das eichstättische Vogtamt Cronheim (1 Hof, 1 Söldengut, 1 Lehengut, 1 Lehengütlein)
- die Herrschaft Sommersdorf-Thann (2 Halbhöfe, 1 Gut).<ref name="N435">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 435.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Kröttenbach. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 382 (Digitalisat). (= J. K. Bundschuh, Bd. 3, Sp. 215f.) Hiernach gab es 17 Untertansfamilien, von denen 10 ansbachische Ämter als Grundherrn hatten. Vier unterstanden dem eichstättischen Vogtamt Arberg-Cronheim.</ref>
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Wassertrüdingen.<ref name="N568">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 568f.</ref>
1806 kam Kröttenbach an das Königreich Bayern. Infolge des Gemeindeedikts wurde es 1809 dem Steuerdistrikt Obermögersheim zugeordnet. Zugleich entstand die Ruralgemeinde Kröttenbach.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, S. 534.</ref><ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 71 (Digitalisat).</ref> Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Wassertrüdingen zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Wassertrüdingen (1919 in Finanzamt Wassertrüdingen umbenannt, 1932–1973 Finanzamt Gunzenhausen, seit 1973 Finanzamt Ansbach). Die Verwaltung übernahm 1862 das neu geschaffene Bezirksamt Dinkelsbühl (1939 in Landkreis Dinkelsbühl umbenannt). Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Wassertrüdingen (1879 in Amtsgericht Wassertrüdingen umbenannt), von 1956 bis 1970 war das Amtsgericht Gunzenhausen zuständig, von 1970 bis 1973 das Amtsgericht Dinkelsbühl, das seit 1973 eine Zweigstelle des Amtsgerichtes Ansbach ist.<ref name="N568"/> Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 2,293 km².<ref name="OV 1961" /> Am 1. April 1971 wurde die Kröttenbach im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Unterschwaningen eingegliedert.<ref> </ref><ref>Unterschwaningen > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 21. April 2025.</ref> Mit der Auflösung des Landkreises Dinkelsbühl im Jahr 1972 kam Kröttenbach an den Landkreis Ansbach.<ref name="N568"/>
Baudenkmal
- Eisenbahnbrücke der Ludwig-Süd-Nordbahn<ref name="Denkmalliste">Denkmalliste für Unterschwaningen (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Bodendenkmäler
In der Gemarkung Kröttenbach gibt es drei Bodendenkmäler.<ref name="Denkmalliste"/> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich teils in die Dreifaltigkeitskirche (Unterschwaningen), teils nach St. Anna (Obermögersheim) gepfarrt.<ref name="N435"/> Seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist nur noch die Pfarrei Unterschwaningen zuständig.<ref name="OV 1925"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren ursprünglich nach St. Maria Magdalena (Cronheim) gepfarrt,<ref name="OV 1961"/> heute ist die Pfarrei Heilig Geist (Wassertrüdingen) zuständig.<ref>Pfarrverband Wassertrüdingen. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 21. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Kröttenbach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 215–216 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769665628 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- Ortsteile > Kröttenbach. In: unterschwaningen.de. Abgerufen am 24. Juni 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Kröttenbach in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Kröttenbach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Interner Fehler
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:BibISBN
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Ort im Landkreis Ansbach
- Unterschwaningen
- Ehemalige Gemeinde (Landkreis Ansbach)
- Gemeindegründung 1809
- Gemeindeauflösung 1971
- Gemarkung im Landkreis Ansbach