Kröftel
Kröftel Stadt Idstein
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(542)&title=Kr%C3%B6ftel 50° 14′ N, 8° 23′ O
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dim=10000 | globe= | name=Kröftel | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 369 (356–400) m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 3,87 km²<ref name="lagis" /> | |||||
| Einwohner: | 542 (31. Dez. 2021)<ref name=DF>Zahlen-Daten-Fakten. In: Webauftritt. Stadt Idtein, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen im Dezember 2020.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 140 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 31. Dezember 1971 | |||||
| Postleitzahl: | 65510 | |||||
| Vorwahl: | 06082 | |||||
Kröftel ist ein Stadtteil von Idstein im südhessischen Rheingau-Taunus-Kreis.
Geographische Lage
Kröftel liegt als östlichster Stadtteil von Idstein im östlichen Hintertaunus. Durch den Ort fließt der Kröftelbach, ein linker östlicher Zufluss des Dattenbachs, der bei Eppstein zum Schwarzbach wird. Die südliche Gemarkungsgrenze ist identisch mit dem geradlinigen Verlauf des Römischen Limes.
Durch Kröftel führt die Landesstraße L 3023 von Heftrich nach Oberems und verbindet den Ort kurz vor Oberems mit der Bundesstraße 8.
Geschichte
Chronik
Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Kröftel erfolgte im Jahr 890 als in marcu Cruftero.<ref name="lagis" /> Im Jahr 1226 verpfändete Gottfried II. von Eppstein 30 Malter Hafer zu Cruftelo an Konrad von Hattstein.
Gebietsreform
Im Zuge der Gebietsreform in Hessen schloss sich die bis dahin selbständige Gemeinde Kröftel zum 31. Dezember 1971 freiwillig der Stadt Idstein an.<ref></ref> Für den Stadtteil Kröftel wurde, wie für die übrigen Stadtteile von Idstein, ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung eingerichtet.<ref>Hauptsatzung. (PDF; 36; kB) §; 5. In: Webauftritt. Stadt Idstein, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. Oktober 2020; abgerufen im Februar 2019.</ref>
Verwaltungsgeschichte im Überblick
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,<ref group="Anm.">Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter und frühen Gerichte sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.</ref> denen Kröftel angehört(e):<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref><ref>Vorlage:BibOCLC</ref>
- vor 1721: Heiliges Römisches Reich, Grafschaft Nassau-Idstein, Amt Idstein
- ab 1721: Heiliges Römisches Reich, Grafschaft Nassau-Ottweiler, Amt Idstein
- ab 1728: Heiliges Römisches Reich, Fürstentum Nassau-Usingen, Amt Idstein
- 1787: Heiliges Römisches Reich, Fürstentum Nassau-Usingen, Oberamt oder Herrschaft Idstein
- ab 1806: Herzogtum Nassau,<ref group="Anm.">Infolge der Rheinbundakte.</ref> Amt Idstein
- 1812: Herzogtum Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Amt Idstein
- ab 1849: Herzogtum Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreisamt Langen-Schwalbach<ref group="Anm.">Abtrennung der Justiz (Justizamt Idstein) bis 1854.</ref>
- ab 1854: Herzogtum Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Justiz- und Verwaltungsamt Idstein
- ab 1867/68: Königreich Preußen,<ref group="Anm.">Infolge des Deutschen Krieges.</ref> Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Untertaunuskreis<ref group="Anm.">Endgültige Trennung zwischen Justiz (Amtsgericht Idstein) und Verwaltung.</ref>
- ab 1871: Deutsches Reich, Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Untertaunuskreis
- ab 1918: Deutsches Reich (Weimarer Republik), Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Untertaunuskreis
- ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Nassau, Untertaunuskreis
- ab 1945: Amerikanische Besatzungszone,<ref group="Anm.">Infolge des Zweiten Weltkriegs.</ref> Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Untertaunuskreis
- ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, Land Hessen, Untertaunuskreis
- ab 1949: Bundesrepublik Deutschland, |Land Hessen, Untertaunuskreis
- ab 1968: Bundesrepublik Deutschland, Regierungsbezirk Darmstadt, Untertaunuskreis, Stadt Idstein<ref group="Anm.">Am 31. Dezember 1971 als Stadtteil zu Idstein.</ref>
- ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Regierungsbezirk Darmstadt, Rheingau-Taunus-Kreis, Stadt Idstein
Einwohnerentwicklung
Einwohnerzahlen
- 1566: 25 Haushaltungen<ref name="lagis" />
- 1594: 23 Haushaltungen<ref name="lagis" />
| Kröftel: Einwohnerzahlen von 1821 bis 2020 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1821 | 124 | |||
| 1834 | 175 | |||
| 1840 | 187 | |||
| 1846 | 211 | |||
| 1852 | 212 | |||
| 1858 | 194 | |||
| 1864 | 199 | |||
| 1871 | 193 | |||
| 1875 | 208 | |||
| 1885 | 219 | |||
| 1895 | 210 | |||
| 1905 | 203 | |||
| 1910 | 204 | |||
| 1925 | 220 | |||
| 1939 | 201 | |||
| 1946 | 311 | |||
| 1950 | 321 | |||
| 1956 | 278 | |||
| 1961 | 295 | |||
| 1967 | 352 | |||
| 1970 | 387 | |||
| 1980 | ? | |||
| 1990 | ? | |||
| 2000 | ? | |||
| 2011 | 435 | |||
| 2014 | 480 | |||
| 2020 | 544 | |||
| Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: Die Bevölkerung der Gemeinden 1834 bis 1967. Wiesbaden: Hessisches Statistisches Landesamt, 1968. Weitere Quellen: LAGIS<ref name="lagis" />; Stadt Idstein:<ref name="EW" />; Zensus 2011<ref name="Z2011E" /> | ||||
Einwohnerstruktur
Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Kröftel 435 Einwohner. Darunter waren 9 (2,1 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 57 Einwohner unter 18 Jahren, 177 zwischen 18 und 49, 105 zwischen 50 und 64 und 96 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 204 Haushalten. Davon waren 69 Singlehaushalte, 66 Paare ohne Kinder und 63 Paare mit Kindern, sowie 6 Alleinerziehende und 3 Wohngemeinschaften. In 36 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 138 Haushaltungen lebten keine Senioren.<ref name="Z2011E" />
Religionszugehörigkeit
| • 1895: | 214 evangelische (= 97,72 %), 5 katholische (= 2,28 %) Einwohner<ref name="lagis" /> |
| • 1961: | 229 evangelische (= 77,63 %), 65 katholische (= 22,03 %) Einwohner<ref name="lagis" /> |
Wappen
Am 16. Mai 1968 wurde der Gemeinde Kröftel im damaligen Untertaunuskreis ein Wappen mit folgender Blasonierung verliehen: Über grünem Boden, darauf ein silberner Bach, in Silber ein rotes Haus mit goldener Tür, beiderseits von einer grünen Tanne begleitet.<ref>Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Kröftel, Untertaunuskreis, Regierungsbezirk Darmstadt vom 16. Mai 1968. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1968 Nr. 23, S. 554, Punkt 652 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 4,1 MB]).</ref>
Infrastruktur
- Den öffentlichen Personennahverkehr stellt die Buslinie 223 und 234 der Rheingau-Taunus-Verkehrsgesellschaft sicher.
- Im Ort gibt es ein Dorfgemeinschaftshaus.
Weblinks
- Die Stadtteile In: Webauftritt der Stadt Idstein.
- Kröftel Stadt Idstein. Ortsgeschichte, Infos. In: www.kroeftel.de. Private Website
- Kröftel, Rheingau-Taunus-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
- Vorlage:HessBib
Anmerkungen und Einzelnachweise
Anmerkungen <references group="Anm." />
Einzelnachweise <references> <ref name="lagis">Kröftel, Rheingau-Taunus-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. Oktober 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="EW">Zahlen-Daten-Fakten (aus Webarchiv). In: Webauftritt. Stadt Idtein, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen im Dezember 2020. </ref> <ref name="Z2011E">Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,8 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 44 und 98, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Juli 2021. </ref> </references>
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