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Kristina Háfoss

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Kristina Háfoss (geb. Danielsen; * 26. Juni 1975 in Dänemark) ist eine färöische Politikerin des linksrepublikanischen Tjóðveldi und war 2008 Kulturministerin in der Landesregierung der Färöer. Seit Mitte September 2015 ist sie Finanzministerin in der färöischen Landesregierung.

Leben

Kristina Háfoss studierte in Dänemark und machte 1988 ihren Bachelor in Wirtschaftswissenschaften sowie 2001 in Jura an der Universität Kopenhagen. 2002 folgte der Abschluss als Cand.jur. und 2003 als Cand.polit.

Von 1998 bis 1999 arbeitete sie im dänischen Außenministerium und von 1999 bis 2000 im Wirtschaftsministerium. In der färöischen Staatskanzlei war sie im Sommer 1999 und 2000 beschäftigt. Von 2000 bis 2001 war sie wirtschaftliche Beraterin im Zusammenhang mit dem Projekt zur Entwicklung der färöischen Außeninseln (útoyggjar).

Sie war Mitglied im Vorstand des färöischen Akademikerverbandes Meginfelag Føroyskra Studenta (MFS) und von 1999 bis 2000 Vorsitzende. Von 2001 bis 2002 war sie stellvertretende Vorsitzende der Republikaner im Gebietsverband Südstreymoy.

Von 2002 bis 2004 war sie Abgeordnete im färöischen Parlament, dem Løgting, wo sie Mitglied des Finanz- und Vorsitzende des Kommunalausschusses war. 2008 kehrte sie in die Politik zurück, als sie am 4. Februar überraschend zur Kulturministerin in der Linksregierung Eidesgaard II berufen wurde.<ref>Kristina Háfoss í landsstýrið („Kristina Háfoss in der Landesregierung“), portal.fo, 4. Februar 2008.</ref> Zum 30. August 2008 erklärte Háfoss ihren Rücktritt vom Ministerposten aus persönlichen Gründen.<ref>Kristina Háfoss leggur frá sær („Kristina Háfoss tritt zurück“), portal.fo, 28. August 2008.</ref>

Am 15. September 2015 wurde sie Finanzministerin in der neugebildeten färöischen Landesregierung unter Ministerpräsident Aksel V. Johannesen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hetta er nýggja landsstýrið (Memento vom 22. Oktober 2015 im Internet Archive), in.fo, 15. September 2015 (färöisch).</ref>

Familie

Háfoss ist die Tochter von John P. Danielsen und Helena Zachariasen aus Klaksvík. Ihre Mutter ist die Tochter des färöischen Politikers Louis Zachariasen.

Verheiratet ist sie mit Ronnie Háfoss. Das Paar wohnt in Hoyvík, dem nördlichen Vorort von Tórshavn.

Weblinks

Commons: Kristina Háfoss – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Javnaðarflokkurin

Aksel V. Johannesen (Helena Dam á Neystabø) | Eyðgunn Samuelsen (Jónleif Johannesen) | Rigmor Dam (Kristianna W. Poulsen) | Heðin Mortensen | Henrik Old (Djóni Nolsøe Joensen) | Kristin Michelsen | Bjarni Hammer

Tjóðveldi

Høgni Hoydal (Bjørt Samuelsen) | Sirið Stenberg (Óluva Klettskarð) | Kristina Háfoss (Pauli Trond Petersen) | Magni Arge (Ingolf S. Olsen) | Annita á Fríðriksmørk | Katrin Kallsberg | Páll á Reynatúgvu

Sambandsflokkurin

Edmund Joensen | Kaj Leo Johannesen | Bárður á Steig Nielsen | Magnus Rasmussen | Bjørn Kalsø | Magni Laksáfoss

Fólkaflokkurin

Jacob Vestergaard | Annika Olsen1 | Jørgen Niclasen | Jákup Mikkelsen | Elsebeth Mercedis Gunnleygsdóttur | Jógvan á Lakjuni

Framsókn

Poul Michelsen (Ruth Vang) | Hanna Jensen (Bjarni Kárason Petersen)

Miðflokkurin

Jenis av Rana (Karsten Hansen) | Bill Justinussen

Nýtt Sjálvstýri

Jógvan Skorheim (Bárður Kass Nielsen) | Kári P. Højgaard

Unabhängige

Sonja Jógvansdóttir2

() Die in Klammern angegebenen Abgeordneten sind die stimmberechtigten Nachrücker für die nicht stimmberechtigten Mitglieder der Landesregierung bzw. für beurlaubte Abgeordnete.
1 Annika Olsen wurde ursprünglich für Fólkaflokkurin gewählt, war jedoch kurz nach der Wahl aus der Partei ausgetreten und beantragte am 20. September 2015 Beurlaubung. Joen Magnus Rasmussen war im Oktober 2015 für einen Monat ihr Vertreter. Annika Olsen war bis Anfang Februar 2016 unabhängige Abgeordnete. Seitdem ist sie wieder Mitglied des Fólkaflokkurin.
2 Sonja Jógvansdóttir wurde ursprünglich für Javnaðarflokkurin gewählt.

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