Ragana (Ort)
| Ragana (dt. Kremon) | ||||||
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| Wappen fehlt Hilfe zu Wappen |
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| Basisdaten | ||||||
| Staat: | Datei:Flag of Latvia.svg Lettland | |||||
| Verwaltungsbezirk: | Bezirk Sigulda | |||||
| Koordinaten: | Vorlage:Infobox Ort in Lettland/Region zu ISO-Code_type:city(1271) 57° 11′ N, 24° 42′ O
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| Einwohner: | 1.271 (2006) | |||||
| Höhe: | 50 m | |||||
| Webseite: | www.krimulda.lv | |||||
| Postleitzahl: | 5601 | |||||
Ragana ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Ortschaft in Lettland etwa 50 Kilometer nordöstlich von Riga. Ragana ist der Hauptort der Gemeinde Krimulda im Bezirk Sigulda. Entwickelt hat sich die Ortschaft um eine einstige Poststation an der Landstraße von Riga nach Dorpat (estn. Tartu). Maskottchen von Ragana ist eine Hexe (lett. ragana).
Nähere Umgebung
Bei Inčukalns südlich von Ragana werden natürliche unterirdische Hohlräume als Erdgaslager genutzt.
Schloss Krimulda
7 km östlich des heutigen Ragana baute das dem Erzbistum Riga zugehörige Rigaer Domkapitel ab 1255 die Burg Cremon.<ref>Karl von Löwis of Menar: Burgenlexikon für Alt-Livland. Walters und Rapa, Riga 1922, S. 73.</ref> Sie wurde im Livländischen Krieg 1559 von russischen Truppen angegriffen und 1601, bei einem schwedischen Kriegszug in der „Zeit der Wirren“, zerstört und als Schloss neu erbaut.<ref>Caspar von Ceumern: Theatridium Livonicum oder, Kleine Lieffländische Schau-bühne. Riga 1690, S. 10.</ref> Im Großen Nordischen Krieg wurde Schloss Kremon (andere Schreibweise: Schloss Cremon) zerstört.<ref>Michael Ranft: Vollständige Beschreibung des Rußischen Reichs und aller darzu gehörigen Lande, Völker und Oerter. Heinsius, Leipzig 1767, S. 160.</ref> Nach dem Vorbild der norditalienischen Villa Rotonda wurde es neu errichtet. Bis 1817 befand sich Schloss Kremon als Herrenhaus des Rittergutes Kremon (deshalb auch „Herrenhaus Kremon“ genannt) im Besitz der Familie Helmersen, von 1817 bis 1921 im Besitz der Familie Lieven.<ref name="BHO 300">Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3412068896 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref>
Zwischen 1922 und 1928 wurde im Herrenhaus Krimulda (so der lettische Name) im Auftrag des Lettischen Roten Kreuzes das erste Staatliche Sanatorium für Knochentuberkulose eingerichtet. Von 1948 bis 1991 war darin eine Grund- und Mittelschule untergebracht. Zwischen 1991 und 1995 misslangen verschiedene Versuche, im Herrenhaus Krimulda wieder Rehabilitationskliniken, u. a. für Kinder und Jugendliche, zu etablieren. Nach mehrjährigem Leerstand übernahm 2002 die Rehabilitācijas centrs „Krimulda“ GmbH das Anwesen. Schloss Krimulda steht unter Denkmalschutz.<ref name="BHO 300" />
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Schloss Krimulda
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Gut Krimulda mit Wohnanlagen
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Gutshof
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Altes Eingangstor
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Pavillon
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Schild zum Rehabilitationszentrum
Söhne und Töchter des Ortes
- Georg Johann Daniel Poelchau (1773–1836), Musiker, Privatgelehrter und Musikaliensammler, in Kremon geboren
- Paul von Lieven (1821–1881), livländischer Landmarschall
Literatur
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3412068896 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Art. Krimuldas pagasts. In: Astrīda Iltnere (Red.): Latvijas pagasti. Latvijas pagasti, novadi, pilsētu un novadu lauku teritorijas. Enciklopēdija, Band 1: A – Ļ. Preses Nams, Riga 2001, ISBN 9984-00-412-0, S. 500–504.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />