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Krāslava

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(Weitergeleitet von Kreslau)
Krāslava (dt. Kraslau)
Wappen von Krāslava
Krāslava (Lettland)
Krāslava (Lettland)
Einwohner Zahlenformat
Basisdaten
Staat: LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Lettland
Verwaltungsbezirk: Krāslavas novads
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Lettland/Region zu ISO-Code_type:city 55° 54′ N, 27° 10′ O keine Zahl: Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LVKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Lettland/Region zu ISO-Code_type:city 55° 53′ 45″ N, 27° 9′ 45″ O
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Einwohner: Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LV (Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“)
Fläche: 9,16 km²
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ Einwohner je km²
Webseite: www.kraslava.lv
Postleitzahl: 5601
Datei:Kraslava (pilsetas centrs).jpg
Stadtzentrum

Krāslava (deutsch Kraslau, früher auch Kreslau,<ref>Johann Georg Heinrich Hassel: Geographisch-statistisches Handwörterbuch, Bd. 1: A–K. Weimar 1817, S. 452.</ref> polnisch Krasław, russisch Креславль) ist eine Stadt im Südosten Lettlands an der Düna. Im Jahre [[:V zählte Krāslava Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LV Einwohner.<ref>Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LV</ref>

Geschichte

Datei:Brivibas iela in Kraslava.jpg
Brivibas Straße in Kraslava 1898

Der Platz, ein Burghügel an der Wasserstraße DünaDnepr, war bereits im 9. Jahrhundert besiedelt. In den Sagas der Wikinger taucht der Ort als „Dynasaiforgarðr“ auf.

Der Schwertbrüderorden nahm den Platz 1209 ein. Der König Visvaldis von Jersika bekam den Platz jedoch zunächst als Lehen zurück.

Nach dem Livländischen Krieg kam das Gebiet 1580 an Polen-Litauen und war lange im Besitz derer von Plater. Im 17. Jahrhundert entstand eine Jesuiten-Schule. 1729 erhielt der Ort Marktrecht. Von 1757 bis 1844 bestand in Krāslava ein Priesterseminar zur Ausbildung des Klerus für Lettgallen, das von Lazaristenpatres geleitet wurde.<ref>Manfreds Šneps-Šneppe: Latgale – atspulgi vēstures spogulī. Madris, Riga 2020, ISBN 978-9984-31-484-6, S. 68–69.</ref>

Es gab mehrere Synagogen. Bis im 18. Jahrhundert gehörten sämtliche Juden Lettgallens der Kehillah von Krāslava an<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 20. Mai 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.jewishmuseum.lv</ref>. Bei der Volkszählung von 1897 stellten die Juden mit 51 % der Bevölkerung die Mehrheit der Einwohner von Krāslava<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 20. Mai 2021 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.jewishmuseum.lv</ref>.

Nach der Teilung Polens 1772 kam die Stadt zum Gouvernement Witebsk. Seit 1865 wird die Stadt von der Bahnstrecke Riga–Witebsk durchquert. Ab 1870 gab es ein Kurbad um einige Schwefelquellen. 1920 wurde Krāslava ein Teil Lettlands und erhielt 1923 Stadtrechte.

Nach der Besetzung der Stadt durch die deutsche Wehrmacht wurden am 27. Juli 1941 mehr als 1350 Juden aus Kraslava in das Ghetto Daugavpils deportiert. Am 23. August 1941 wurden am westlichen Stadtrand von Kraslava 200 Juden erschossen. 1942 wurden 51 Einwohner von Kraslava zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde Kraslava nicht besonders beschädigt, sodass die Stadt fast nicht wieder aufgebaut werden musste. Mitte der 1950er Jahre wurden mehrere öffentlichen Gebäude erbaut: das Kulturhaus (heute Haus des Sports), das Gebäude des Parteikomitees (heute Regionalduma), im Park wurde ein Sportstadion eingerichtet. In den 1950er Jahren wurde eine Flachsmühle gebaut, zweistöckige Wohngebäude wurden in der Maskavas-Straße (heute Rigas) gebaut.

Verkehr

Der Bahnhof Krāslava liegt an der Eisenbahnlinie von Daugavpils nach Indra. Er befindet sich in der Nachbargemeinde Ūdrīši und liegt 4 Kilometer vom Stadtzentrum von Kraslava entfernt. Ab dem 13. Dezember 2020 verkehrt der Personenzug Riga – Daugavpils – Kraslava und ab dem 16. Dezember 2021 der Zug von Riga über Daugavpils nach Indra zweimal wöchentlich durch Kraslava. Der Bahnhof wurde nach Zerstörung des ursprünglichen Gebäudes nach dem Zweiten Weltkrieg im Stil des Sozialistischen Klassizismus neuerbaut.

Sehenswürdigkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Krāslavas novads

Bis 2009 gab es den Landkreis Krāslava. Ab 2001 vereinigten sich umliegende 11 Gemeinden mit der Stadt zu einer Verwaltungseinheit. 2010 waren 19.811 Einwohner gemeldet.

Literatur

  • Astrīda Iltnere (Red.): Latvijas Pagasti, Enciklopēdija. Preses Nams, Riga 2002, ISBN 9984-00-436-8.

Fußnoten

<references />

Weblinks

Commons: Krāslava – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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