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Kratschütz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Kratschütz
Stadt Schmölln
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(24)&title=Kratsch%C3%BCtz 50° 57′ N, 12° 21′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(24) 50° 57′ 0″ N, 12° 20′ 57″ O
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Höhe: 229–236 m ü. NN
Einwohner: 24 (2024)<ref>Statistik 2024. (PDF; 7,8 MB) In: Stadt Schmölln. S. 4, abgerufen im November 2025.</ref>
Eingemeindet nach: Göldschen
Postleitzahl: 04626
Vorwahlen: 034491, 03447
Lage von Kratschütz in Thüringen
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Kratschütz ist ein weilerartiger Ortsteil von Schmölln im Landkreis Altenburger Land in Thüringen. Er gehörte bis zum 31. Dezember 2018 zur Gemeinde Altkirchen. Für die aufgelöste Gemeinde Altkirchen (mit Kratschütz) gibt es eine Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung und damit einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 529 kB) § 3 und 4. In: Webauftritt. Stadt Schmölln, abgerufen im Januar 2026.</ref>

Geographische Lage

Der Weiler befindet sich nördlich von Altkirchen im Schmöllner Lösshügelland. Er ist durch die Kreisstraße 519 mit dem Umfeld verbunden. Der Ort liegt nördlich der Kleinen Blauen Flut, einer von zwei Quellbächen der Blauen Flut.

Geschichte

Am 24. September 1140 wurde das Dorf erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 113.</ref> Kratschütz gehörte zum wettinischen Amt Altenburg<ref>Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201. Abgerufen am 6. April 2020.</ref><ref>Adolf Stieler: Die Orte des Amts Altenburg in „Geographische Übersicht der sachsen-ernestinischen, schwarzburgischen, reußischen und der anliegenden Lande“, Gotha 1826, ab S. 83. Abgerufen am 6. April 2020.</ref>, welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Bereits im 19. Jahrhundert war der Weiler in Göldschen eingemeindet. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte Kratschütz bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)<ref>Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> bzw. zum Landratsamt Ronneburg (ab 1900).<ref>Das Landratsamt Ronneburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. September 2024; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> Das Dorf gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 kam es zum Landkreis Altenburg.

Bei der zweiten Kreisreform in der DDR wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam Kratschütz als Gemeindeteil von Göldschen mit dem Kreis Schmölln an den Bezirk Leipzig; jener gehörte seit 1990 als Landkreis Schmölln zu Thüringen und ging bei der thüringischen Kreisreform 1994 im Landkreis Altenburger Land auf. Am 1. Januar 1957 wurde die Gemeinde Göldschen mit Kratschütz nach Röthenitz eingemeindet, die Gemeinde Röthenitz wurde wiederum am 25. August 1961 nach Altkirchen eingemeindet, welche wiederum am 1. Januar 2019 in die Stadt Schmölln eingegliedert wurde.

Weblinks

Commons: Kratschütz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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