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Kočevski Rog

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Planinski dom na Mirni gori (51671439930).jpg
Berghütte am Mirna Gora im Südosten des Kočevski Rog
Datei:Dt from cviblje.jpg
Kočevski Rog hinter Dolenjske Toplice

Der Kočevski Rog ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein dicht bewaldeter Karst-Höhenzug in den Dinarischen Alpen in Südost-Slowenien.<ref>Kočevski Rog | Think Slovenia. Abgerufen am 12. Juni 2023.</ref>

Lage

Der Hornwald liegt auf den Gemeindegebieten von Kočevje, Dolenjske Toplice und Semič. Er erreicht im Veliki Rog („Großes Horn“, Hornbühel, Hornbüchel oder Hornbichl) 1099 Meter.

Datei:Podstenice pokrajina kapelica.jpg
Kapelle von Podstenice im Norden des Kočevski Rog

Geschichte

Der Hornwald lag in der deutschen Sprachinsel der Gottscheer. Nach der Umsiedlung der Gottscheer aus der von Italien besetzten Gottschee 1941 bzw. der endgültigen Vertreibung 1945 blieb das Gebiet fast menschenleer. In den Jahren 1943 und 1944 befanden sich dort einige Zeit das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Sloweniens, die Führung der Osvobodilna Fronta und das Oberkommando der slowenischen Partisanen sowie Druckereien und sonstige technische Infrastruktur. Weiterhin befanden sich dort das Slowenische Zentrale Partisanenkrankenhaus und die Siedlung Kočevski rog – Baza 20 (Hornwald-Partisanen-Basis 20), die heute eine Abteilung des Dolenjski muzej Novo mesto ist. In der Nähe liegt das Skigebiet Rog-Črmošnjice bzw. Gače.

Datei:Baza 20 20190611 2.jpg
Freilichtmuseum Baza 20 im Osten des Kočevski Rog

Im Hornwald fanden nach dem Zweiten Weltkrieg Massenerschießungen durch Titopartisanen statt, bei denen die Erschossenen in Karstschluchten geworfen wurden. Unter den Opfern befanden sich viele Mitglieder der kroatischen Heimwehr, slowenische Domobranzen sowie slowenische und serbische Weißgardisten, die zuvor von den Briten an Jugoslawien ausgeliefert worden waren (vgl. Massaker von Bleiburg).<ref>Hösler Joachim: Sloweniens historische Bürde. 6. November 2006, abgerufen am 9. Juni 2023.</ref>

Sehenswürdigkeiten, Aktivitäten

Literatur

  • France Kozina, Milan Zajec, France Dejak: Ušli so smrti [Sie sind dem Tod entronnen] (slowenisch). Hermagoras Verlag Klagenfurt. 1998. 224 Seiten.
  • Griesser-Pecar, Tamara (2003): Das zerrissene Volk. Slowenien 1941–1946. Böhlau Verlag Wien, 604 Seiten, ISBN 3-205-77062-5.
  • Mitja Ferenc, Joachim Hösler (Hrsg.): Spurensuche in der Gottschee. Deutschsprachige Siedler in Slowenien. Deutsches Kulturforum östliches Europa e. V., Potsdam 2011. 245 S.

Weblinks

Commons: Kočevski Rog – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 45° 40′ N, 14° 56′ O

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