Zum Inhalt springen

Kortelshütte

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Kortelshütte
Stadt Oberzent
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(437)&title=Kortelsh%C3%BCtte 49° 29′ N, 8° 55′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(437) 49° 28′ 54″ N, 8° 55′ 15″ O
 {{#coordinates:49,481666666667|8,9208333333333|primary
dim=10000 globe= name=Kortelshütte region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 377 (337–429) m
Einwohner: 437 (31. Dez. 2022) HW<ref>Zahlen und Daten. In: Webauftritt. Stadt Oberzent, abgerufen im Dezember 2024.</ref>
Postleitzahl: 64760
Vorwahl: 06275

Kortelshütte ist ein Stadtteil der Stadt Oberzent im südhessischen Odenwaldkreis und liegt in der Gemarkung Rothenberg. Kortelshütte ist die südlichste Ortschaft im Odenwaldkreis.

Geographie

Der Luftkurort befindet sich im südlichen Odenwald im Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald. Kortelshütte liegt in einem geschützten Bergeinschnitt der Hirschhorner Höhe. Durch den Ort verläuft die Landesstraße 3410.

Geschichte

Ortsgeschichte

Die älteste erhaltene Erwähnung von Kortelshütte stammt von 1756. Gegründet wurde das Dorf für Neusiedler sowie für Land- und Besitzlose.

Seit 1821 gehörte Kortelshütte zum Bezirk des Landgerichts Beerfelden, ab 1853 zu dem des Landgerichts Hirschhorn. Mit dem Gerichtsverfassungsgesetz von 1877 wurden Organisation und Bezeichnungen der Gerichte reichsweit vereinheitlicht. Zum 1. Oktober 1879 wurde deshalb das neu errichtete Amtsgericht Hirschhorn zuständig. Es verlor 1968 seine Selbständigkeit an das Amtsgericht Fürth und wurde zu dessen Gunsten 2003 endgültig aufgelöst.

Kortelshütte wuchs seit 1920 durch Neubaugebiete. Zum 1. Januar 2018 wurde Rothenberg mit den drei Gemeinden Hesseneck, Beerfelden, und Sensbachtal zu einer neuen Stadt mit dem Namen Oberzent zusammengeschlossen. Kortelshütte wurde darin ein eigener Stadtteil. Für Kortelshütte wurde ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet. Der Ortsbezirk umfasst die Flur 6 der Gemarkung Rothenberg.<ref>Hauptsatzung § 4. (PDF; 197 kB) Stadt Oberzent, abgerufen im Dezember 2020.</ref>

Für den Ort wurden im Jahr 1829 92 Einwohner und 1927 261 Einwohner gezählt. Beim Zensus 2011 lebten 483 Einwohner in Kortelshütte.<ref name="Z2011">Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,9 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Juli 2021;.</ref>

Verwaltungsgeschichte im Überblick

Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,<ref group="Anm.">Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter und frühen Gerichte sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.</ref> denen Kortelshütte angehört(e):<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

Sonstiges

Zwischen Kortelshütte und dem Stadtteil Rothenberg liegt ein Segelflugplatz.

Zwei Grenzsteine in der Flur Schwanne sind als Kulturdenkmal ausgewiesen (siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Oberzent).

Weblinks

Anmerkungen und Einzelnachweise

Anmerkungen <references group="Anm." />

Einzelnachweise <references> <ref name="lagis"> Kortelshütte, Odenwaldkreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 30. April 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="RB1937"> Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen vom 1. April 1937. In: Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler (Hrsg.): Hessisches Regierungsblatt. 1937 Nr. 8, S. 121 ff. (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 11,2 MB]). </ref> </references>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende