Zum Inhalt springen

Kompeitō

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Kompeito konpeito.JPG
Kompeitō

Kompeitō (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) bzw. Konpeitō ist eine japanische Süßigkeit aus Zuckersirup.

Etymologie

Kompeitō ist abgeleitet von dem portugiesischen Wort {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)<ref name="世界大百科事典">{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) bei kotobank.jp. Abgerufen am 26. Oktober 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> für Konfekt.

Die übliche Schreibweise im Japanischen ist traditionell {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), was wörtlich „goldener flacher Zucker“ bedeuten würde, wobei die Schriftzeichen jedoch hauptsächlich nach lautlicher Entsprechung zur Aussprache des portugiesischen Begriffs gewählt wurden (Ateji). Dies gilt auch für die Varianten {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) („goldener Reiszucker“) und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) („goldener Mochizucker“). Umgekehrt verhält es sich bei {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) was „Zuckerblume“ bedeutet – eine Jukujikun, d. h. man hat den die Sache sinngemäß beschreibenden Schriftzeichen ohne Rücksicht auf ihre tatsächliche Aussprache die Lesung Kompeitō gegeben.<ref name="世界大百科事典" /> Modern wird auch eine rein phonetische Schreibweise mit den Katakana {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) oder Hiragana {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) genutzt.<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) bei kotobank.jp. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. Mai 2013; abgerufen am 26. Oktober 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/kotobank.jp</ref>

Geschichte

Im 16. Jahrhundert wurde die Technik zur Herstellung von Süßigkeiten von portugiesischen Händlern nach Japan eingeführt.<ref>Keiko Nakayama: Traditional Japanese Confectionery: The History of Wagashi. Kikkoman Corporation, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. Oktober 2012; abgerufen am 12. Oktober 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): „Contact between Japan and the West began in 1543 when Portuguese arrived on the shores of Tanegashima, an island south of Kyushu. The Portuguese brought with them not only Christianity and firearms, but foods including European sweets.“  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kikkoman.com</ref> Im April 1569 machte Luís Fróis bei seiner Audienz bei Oda Nobunaga diesem Konfekt zum Geschenk.<ref name="世界大百科事典" /><ref name="Toda">Morikazu Toda: Interest in Form in Japan and the West. In: Proceedings of the First International Symposium for Science on Form. KTK Scientific Publishers, Tokio 1986, S. 3–5 (scipress.org [PDF]).</ref> Ihara Saikaku beschrieb in der Sittenschilderung japanischer Kaufleute Nippon Eitaigura 1688 die Kompeitō-Herstellung.<ref name="世界大百科事典" />

Da damals in Japan weder Infrastruktur noch Technologie zur Zubereitung von Zucker vorhanden war und zur Zubereitung von confeito viel Zucker benötigt wird, handelte es sich um eine seltene und kostbare Süßigkeit. In der Meiji-Zeit wurde Kompeitō dann bereits als normale japanische Süßigkeit bezeichnet.

Herstellung

Kompeitō besitzt normalerweise einen Durchmesser von 5 bis 10 Millimeter und wird durch mehrfaches Umhüllen eines Mohn- seltener auch Sesamsamens mit Zuckersirup erzeugt.<ref name="Toda" /> Dabei wird der Samen über mehrere Tage gedreht, aufgeheizt und mit Sirup überzogen, bis der charakteristische Ball mit kleinen Hügeln entsteht. Die Herstellung dauert normalerweise 7–13 Tage und erfolgt auch heute noch teilweise in Handarbeit.

Die Entstehung dieser Hügel wird auf die Unebenheit der verwendeten Samen zurückgeführt, die anfänglich zu einer ungleichmäßigen Bedeckung des Samens mit dem Zuckersirup führt. Dadurch, dass Stellen mit mehr Zuckersirup schneller erstarren und damit die Unebenheit ansteigt, entstehen die markanten Hügel.<ref name="Toda" />

Literatur

  • Richard Hosking: A Dictionary of Japanese Food: Ingredients and Culture. Tuttle Publ., Rutland, Vt. 1996, ISBN 0-8048-2042-2, S. 84.

Weblinks

Commons: Kompeitō – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />