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Klaus von Krosigk

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Klaus-Henning von Krosigk (* 3. September 1945 in Halle (Saale)) ist ein deutscher Gartenhistoriker und ehemaliger Gartenbaudirektor im Landesdenkmalamt Berlin.

Leben

Datei:CharlottenburgSavignyplatzSüd.JPG
Der Savignyplatz ist eines von über 80 von Klaus von Krosigk wiederhergestellten Berliner Gartendenkmalen
Datei:Brandenburg Gate, Berlin (2015) - 13.JPG
Der Pariser Platz ist ein weiteres.

Klaus von Krosigk ist der Sohn des Forstmeisters Henning von Krosigk, 1970 legte er sein Abitur am Westfalen-Kolleg in Paderborn ab. Von 1970 bis 1976 studierte er Gartenarchitektur, Gartengeschichte und Kunstgeschichte an der Universität Hannover mit dem Abschluss als Diplom-Ingenieur. Ab 1978 baute er das erste Fachreferat für Gartendenkmalpflege in der Bundesrepublik Deutschland in Berlin auf und wurde Gartenbaudirektor in Berlin (seit September 2011 im Ruhestand.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Gärtner von Berlin, aufgerufen am 13. September 2013 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 11. Januar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dggl.org</ref>) Seit 1993 ist er Mitglied des International Committee of Historic Gardens and Landscapes (ICOMOS-IFLA). Von 2008 bis Oktober 2014.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />DGGL-Homepage, Krosigks’s letzter Präsidentenbrief, aufgerufen am 14. November 2014 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 23. September 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dggl.org</ref> war er Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur e. V. (DGGL). Zuvor war er 10 Jahre lang Vorsitzender des Arbeitskreises „Historische Gärten“ der DGGL. 1994 wurde er zum Stellvertretenden Landeskonservator von Berlin ernannt. 2006 wurde er zur Geschichte der Berliner Gartendenkmalpflege promoviert. Seit 2009 ist von Krosigk als Nachfolger von Gebhard Graf Hardenberg Vorsitzender der Sektion Brandenburg der Deutschen Burgenvereinigung.

Er gilt als Begründer der Gartendenkmalpflege in der Bundesrepublik Deutschland in der Nachfolge von Dieter Hennebo und veröffentlichte zahlreiche Fachpublikationen im In- und Ausland. Von Krosigk war Mitglied der Wissenschaftlichen Kommission der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento vom 12. März 2017 im Internet Archive) in: Archiv Deutsche Stiftung Denkmalschutz.</ref>

Krosigk nahm seit 1983 mehrere Lehraufträge an verschiedenen deutschen Universitäten und Fachhochschulen wahr.<ref name="galk"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Biografie (Memento vom 30. Januar 2016 im Internet Archive) auf: Deutsche Gartenamtsleiterkonferenz, (PDF-Datei; 19 kB)</ref> Er berät bis heute Eigentümer historischer Parkanlagen bei deren Sanierung und engagiert sich als Stiftungsratsmitglied der Stiftung Preußisches Kulturerbe unter anderem für gartendenkmalpflegerische Förderprojekte.<ref>Stiftung Preußisches Kulturerbe, Webseite</ref>

Auszeichnungen

Veröffentlichungen

  • mit Heinz Wiegand: Glienicke, 3. Auflage. Haude und Spener, Berlin 1992, ISBN 3-7759-0376-3.
  • als Konzeptions- und Ideengeber: Gartenkunst in Berlin. 20 Jahre Gartendenkmalpflege in der Metropole, Landesdenkmalamt Berlin, Berlin 1999, ISBN 3-89541-145-0.
  • Martina Gaß, Klaus-Henning von Krosigk, Maren von Bismarck: Briest und Burgstall. in: Schlösser und Gärten in Sachsen-Anhalt, Heft 19, 3. Auflage, Hrsg. Deutsche Gesellschaft e. V. mit Sitz in Berlin, 2020, ISBN 978-3-941675-06-3

Film

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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