Kibuye
| Kibuye | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Staat: | Datei:Flag of Rwanda.svg Ruanda | |||||
| Provinz: | Westprovinz | |||||
| Koordinaten: | 2° 4′ S, 29° 21′ O
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| Einwohner: | 48.024 (2015) | |||||
| Zeitzone: | CAT (UTC+2) | |||||
| ||||||
Kibuye ist eine Stadt im Westen von Ruanda und ein bekanntes Seebad im Land. Die Stadt liegt etwa 80 Kilometer<ref>Distance from Kigali to Kibuye. In: distancecalculator.net. Abgerufen am 15. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> westlich von Kigali am Kiwusee im Distrikt Karongi in der Westprovinz. Kibuye hat etwa 48.000 Einwohner.
Geographie
Kibuye liegt an einer sehr zerklüfteten Küste am östlichen Rand des Kiwusees, etwa auf der Hälfte der Strecke zwischen Cyangugu und Gisenyi. Die Stadt selbst liegt etwas erhöht, jedoch haben die zahlreichen Fischer ihre Häuser meist unten an der Küste.
Nahe der Stadt befindet sich der Ndaba-Wasserfall.
Bevölkerung
| Jahr | Einwohner<ref name="Einwohnerzahlen">Ruanda: Provinzen, Bezirke, Städte, urbane Orte - Einwohnerzahlen in Karten und Tabellen. Abgerufen am 26. November 2017.</ref> |
|---|---|
| 1978 | 2.764 |
| 1991 | 4.242 |
| 2002 | 46.640 |
Geschichte
Seit der Gebietsreform vom 1. Januar 2006 gehört die Stadt zur Westprovinz und ist das Verwaltungszentrum des Distrikts Karongi. Die Westprovinz entstand 2006 aus der Zusammenlegung der Provinz Gisenyi, der Provinz Cyangugu, Teilen der Provinz Ruhengeri sowie der Provinz Kibuye, deren Hauptstadt Kibuye bisher gewesen war. Vor dem Völkermord gab es rund 250.000 Tutsi in der Provinz Kibuye, lediglich 8.000 überlebten die Massaker.
Kultur
2015 wurde das am Kiwusee gelegene Museum of Environment („Umweltmuseum“) eröffnet und 2017 um eine Naturkundeausstellung aus dem Kandt-Haus-Museum erweitert. In der Stadt befinden sich zudem mehrere Gedenkstätten, die an den Völkermord an den Tutsi erinnern.
Wirtschaft
Eine Ferienanlage mit Bungalows wurde 2005 geschlossen.
Persönlichkeiten
- Elizaphan Ntakirutimana (* 1924, † 2007), Pastor und Kriegsverbrecher
- Mathias Ntawulikura (* 1964), ruandischer Langstreckenläufer
- Athanase Seromba (* 1963), ruandischer Völkermörder
Siehe auch
Weblinks
Quellen
<references />