Kertschütz
Kertschütz Gemeinde Göllnitz
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(80)&title=Kertsch%C3%BCtz 50° 57′ N, 12° 19′ O
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| Höhe: | 248–257 m ü. NN | |||||
| Fläche: | 1,13 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Kertschütz, Gemeinde Göllnitz. In: GEOindex. Abgerufen im Februar 2026.</ref> | |||||
| Einwohner: | ca. 80 (2011)<ref name="Gindex" /> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 71 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1950 | |||||
| Postleitzahl: | 04626 | |||||
| Vorwahl: | 034495 | |||||
Lage von Kertschütz in Thüringen
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Kertschütz ist ein Ortsteil der Gemeinde Göllnitz im ostthüringischen Altenburger Land.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 217 kB) § 3. In: Webauftritt. Gemeinde Göllnitz, abgerufen im Februar 2026.</ref>
Geografie
Kertschütz liegt an der Kreisstraße 522, einer Nebenstrecke der L 1361 (Schmölln–Meuselwitz), die ebenfalls die L 1362 (Altenburg–Gera) schneidet. Die Kreisstadt Altenburg liegt östlich in 12 km Entfernung. Schmölln liegt 7 km südlich, Meuselwitz 15 km nördlich und Gera 23 km westlich entfernt. In Kertschütz entspringt der Schwanditzbach, ein Zufluss der Blauen Flut.
Der Ort liegt inmitten von Feldern ohne ausgedehnte Waldflächen. Angrenzende Orte sind im Uhrzeigersinn nördlich Zschöpperitz als Ortsteil von Göllnitz, östlich Göllnitz und Großtauschwitz sowie im Süden Gimmel, beide als Ortsteile von Schmölln. Im Westen liegt Meucha als Ortsteil von Dobitschen.
Geschichte
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort am 24. September 1140.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 146</ref> Kertschütz ist eine alte sorbische Rundlingssiedlung. Der Ort gehörte zum wettinischen Amt Altenburg,<ref>Das Amt Altenburg im Buch Geographie für alle Stände, ab S. 201</ref><ref>Die Orte des Amts Altenburg ab S.83</ref> welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte Kertschütz bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)<ref>Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> bzw. zum Landratsamt Altenburg (ab 1900).<ref>Das Landratsamt Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Juli 2022; abgerufen am 23. Juli 2025.</ref> Das Dorf gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 kam es zum Landkreis Altenburg. Im Jahr 1933 hatte der Ort 140 Einwohner.<ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
Kertschütz wurde am 1. Juli 1950 nach Göllnitz eingemeindet.<ref>Kertschütz im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Bei der zweiten Kreisreform in der DDR wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam Kertschütz als Ortsteil der Gemeinde Göllnitz mit dem Kreis Schmölln an den Bezirk Leipzig, der seit 1990 als Landkreis Schmölln zu Thüringen gehörte und bei der thüringischen Kreisreform 1994 im Landkreis Altenburger Land aufging.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Klappleiste/Anfang Göllnitz | Kertschütz | Schwanditz | Zschöpperitz Vorlage:Klappleiste/Ende