Karl-Heinz Bergsträßer
Karl-Heinz Bergsträßer (* 25. Februar 1937 in Groß-Bieberau; † 5. August 2025) war ein deutscher Handballtrainer und Schulleiter. Mit dem TV Großwallstadt wurde er 1984 Deutscher Meister, DHB-Pokal-Sieger und IHF-Pokal-Sieger.
Werdegang und Erfolge
Nach der Mittleren Reife an der Bieberauer Bürgerschule (heute: Albert-Einstein-Schule) ging Bergsträßer in Darmstadt auf das Alte Realgymnasium, die heutige Georg-Büchner-Schule. Nach seinem Abitur begann er an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main ein Lehramtsstudium. Eines der Fächer war Sport. Gleichzeitig war er Jugendtrainer in der Handballabteilung der TSG Groß-Bieberau. 1963 schloss er sein Studium ab. Mit der Jugendmannschaft der TSG Groß-Bieberau wurde Bergsträßer 1971 hinter dem THW Kiel Deutscher Vizemeister.<ref>Darmstädter Tagblatt vom 30. März 1971</ref> Zwei Jahre später gelang ihm dieser Erfolg mit der A-Jugend des TSV Kirch-Brombach erneut.<ref>Darmstädter Tagblatt vom 26. März 1973</ref>
1980 ging er zum TV Großwallstadt. 1983 wurde er als Nachfolger von Klaus Zöll Trainer der dortigen Bundesliga-Mannschaft. Mit der Mannschaft wurde Bergsträßer 1984 Deutscher Meister, DHB-Pokal-Sieger und IHF-Pokal-Sieger. Nach 67 Bundesligaspielen trat er am 9. März 1985 nach einer 17:25-Niederlage bei der SG Weiche-Handewitt (heute SG Flensburg-Handewitt) auf Druck der Vereinsleitung zurück und verließ Großwallstadt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Trainer des TVG seit 1978. ( vom 14. April 2016 im Internet Archive) Website des TV Großwallstadt, abgerufen am 14. April 2016</ref> Sein Nachfolger war bis zum Saisonende Klaus Zöll.<ref>Klaus Zölls Nachfolger macht dem Vorgänger Platz. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive ) In: Main-Netz. Vom 31. März 2010</ref>
Bergsträßer ging wieder nach Groß-Bieberau, wo er bis 2007 sportlicher Leiter und zweiter Vorsitzender der TSG war.<ref name="echo"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„Wir wollen auf kein Schiff mit Musik“. ( vom 13. Oktober 2011 im Internet Archive) In: Echo Online. Vom 12. Oktober 2011</ref>
Parallel zu seinem sportlichen Engagement war Bergsträßer bis 1970 Lehrer an der Albert-Einstein-Schule in Groß-Bieberau. Danach war er bis 1986 Schulsportdezernent beim Regierungspräsidium Darmstadt und danach Schulleiter der Babenhäusener Oberstufenschule. Mit 63 Jahren ging er dort in den Ruhestand.<ref name="echo" />
Bergsträßer war verheiratet und hatte zwei Töchter (* 1966 und * 1973) sowie fünf Enkelkinder.<ref name="echo" /> In Groß-Bieberau war Bergsträßer Vorsitzender des Seniorenbeirates.<ref>Opa steppt jetzt wieder In. Echo Online. Vom 6. Mai 2011</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Seniorenbeirat stellt sich vor. ( vom 4. März 2016 im Internet Archive) In: Groß-Bieberauer Anzeigeblatt vom 3. April 2010</ref> Er verstarb in der Nacht zum 6. August 2025 im Alter von 88 Jahren.<ref>TV Großwallstadt trauert um Ex-Trainer Karlheinz Bergsträßer. In: main-echo.de. 10. August 2025, abgerufen am 10. August 2025.</ref><ref>Traueranzeige von Karl-Heinz Bergsträßer. In: vrm-trauer.de. 16. August 2025, abgerufen am 26. Oktober 2025.</ref>
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bergsträßer, Karl-Heinz |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Handballtrainer |
| GEBURTSDATUM | 25. Februar 1937 |
| GEBURTSORT | Groß-Bieberau |
| STERBEDATUM | 5. August 2025 |