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Kalliope-Verbund

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Kalliope
Gründung 1966: ZKA / 2001: Kalliope
Bestand Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Stand: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Bibliothekstyp Verbundsystem/-katalog
Ort Berlin
ISIL [[[:Vorlage:ISIL-Link]] DE-611 (Berlin ZKA/Kalliope)]
Betreiber Staatsbibliothek zu Berlin
Leitung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Website https://kalliope-verbund.info

Der Kalliope-Verbund (nach der weisesten Muse Kalliope; anfangs „Kalliope-Portal“ (analog dem →Handschriftenportal)) ist ein Informationssystem für Nachlässe und Autographen in Bibliotheken, Archiven und Museen. Es wird als Projekt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und von der Staatsbibliothek zu Berlin betrieben.

Geschichte

Der Kalliope-Verbundkatalog ist die digitale Fortsetzung der 1966 in West-Berlin gegründeten „Zentralkartei der Autographen“ (ZKA) mit circa 1,2 Millionen Nachweisen. Die ZKA wurde als Ergänzung westdeutscher Nachlassverzeichnisse von der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin (Haus Potsdamer Straße) verwaltet und diente ab 1969 als Fortführung des gedruckten Nachlassverzeichnisses von Ludwig Denecke.<ref>Sylvia Asmus: Nachlasserschließung im Deutschen Exilarchiv 1933–1945 unter besonderer Berücksichtigung der Benutzersicht. Diss. HU Berlin 2009, S. 68. https://doi.org/10.18452/16068</ref>

Die Datenbank „ZKA online“ wurde von 2001 bis 2003 entwickelt. Seit Oktober 2004 ist der Grundbestand des Zettelkatalogs online recherchierbar. Benannt wurde das Portal nach Kalliope, der Muse der epischen Dichtung. Dies verweist auf den Ursprung des Portals aus dem bibliothekarischen Bereich.

Inhalt

Insgesamt sind etwa 500 Bibliotheken, Archive und Museen aus Deutschland und verschiedenen anderen Ländern als besitzende Institutionen verzeichnet. Die Datenbank umfasste Ende 2010 1.530.600 Autographen, 25.300 Bestände und 491.000 Personen<ref>Ulrike Heitmüller: Einfach nur scannen? Das Archiv eines wissenschaftlichen Verlags wird erschlossen. In: c’t, Nr. 1, 20. Dezember 2010.</ref> und im Januar 2012 1.610.156 Autographen, 28.178 Bestände und 512.713 Personen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kalliope Verbundkatalog (Memento vom 19. Januar 2012 im Internet Archive)</ref> Im Februar 2015 umfasste der Katalog 2,35 Millionen Nachweise von über 590.000 Personen.

2014 wurde die Präsentation grundsätzlich überarbeitet<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Neuer Online-Katalog des Kalliope-Verbundes (Memento vom 15. Dezember 2014 im Internet Archive)</ref> und um Optionen der Visualisierung erweitert. Gegenwärtig befindet sich diese Umsetzung noch in der Testphase.

Drei Sucheinstiege ermöglichen dem Nutzer die differenzierte Suche nach Autographen (z. B. nach den Namen der Korrespondenzpartner, nach Briefdaten, Entstehungsorten und -ländern sowie nach den Autographenbeständen einzelner Institutionen), nach Personen (z. B. die Suche nach Personen sowie nach biographischen Daten oder nach Institutionen) und nach Beständen (d. h. nach ganzen Nachlässen und Sammlungen).

Der Schwerpunkt der in Kalliope nachgewiesenen Nachlässe lag bis 2023 auf dem bibliothekarischen Bereich. Nachlässe in Archiven wurden vor allem durch die vom deutschen Bundesarchiv betriebene Zentrale Datenbank Nachlässe (ZDN) nachgewiesen. Seit dem 1. Oktober 2023 ist die ZDN zu Kalliope umgezogen.<ref>Bundesarchiv: Umzug der Zentralen Datenbank Nachlässe (ZDN) nach Kalliope</ref> Die Daten sind mit der Deutschen Biographie verknüpft.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />