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Kaliumdiphosphat

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strukturformel
4 · Struktur des Kaliumions Struktur von Diphosphat
Allgemeines
Name Kaliumdiphosphat
Andere Namen
  • Kaliumpyrophosphat
  • Tetrakaliumpyrophosphat
Summenformel K4P2O7
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 230-785-7
ECHA-InfoCard 100.027.986
PubChem 23740
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 330,34 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="GESTIS" />

Dichte

2,61 g·cm−3<ref name="GESTIS" />

Schmelzpunkt

1090 °C<ref name="Dale L. Perry">Dale L. Perry: Handbook of Inorganic Compounds. CRC Press, 1995, ISBN 978-0-8493-8671-8, S. 315 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Löslichkeit
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="GESTIS" />
Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 319
P: 264​‐​280​‐​305+351+338​‐​337+313<ref name="GESTIS" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Kaliumdiphosphat ist eine anorganische chemische Verbindung des Kaliums aus der Gruppe der Diphosphate die normalerweise als Trihydrat vorliegt.

Gewinnung und Darstellung

Kaliumdiphosphat kann durch Dehydration von Dikaliumhydrogenphosphat bei 350 – 400 °C gewonnen werden.<ref name="Arthur D. F. Toy">Arthur D. F. Toy: The Chemistry of Phosphorus: Pergamon Texts in Inorganic Chemistry. Elsevier, 2013, ISBN 978-1-4831-4741-3, S. 513 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

<math>\mathrm{2 \ K_2HPO_4 \longrightarrow K_4P_2O_7 + H_2O}</math>

Ebenfalls möglich ist die Gewinnung durch Reaktion von Kaliumcarbonat mit Phosphorpentoxid.<ref name="Govindhan Dhanaraj, Kullaiah Byrappa, Vishwanath Prasad, Michael Dudley">Govindhan Dhanaraj, Kullaiah Byrappa, Vishwanath Prasad, Michael Dudley: Springer Handbook of Crystal Growth. Springer Science & Business Media, 2010, ISBN 978-3-540-74761-1, S. 740 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

<math>\mathrm{2 \ K_2CO_3 + P_2O_5 \longrightarrow K_4P_2O_7 + 2 \ CO_2}</math>

Eigenschaften

Kaliumdiphosphat ist ein weißer hygroskopischer Feststoff, der sehr leicht löslich in Wasser ist.<ref name="GESTIS" /> Das Trihydrat wandelt sich bei 180 °C zum Monohydrat und bei 330 °C in das Anhydrat um.<ref name="Dale L. Perry" />

Verwendung

Kaliumdiphosphat wird in Textilhilfsmitteln zur Verhütung von Härte-Niederschlägen, als Seifenzusatz, zur kathodischen Abscheidung von Zinn oder Zinn-Gold-Legierungen, zur Wasserstoffperoxid-Stabilisierung, zur Tonreinigung und bei Erdölbohrungen verwendet.<ref name="RömppOnline" />

Einzelnachweise

<references />