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Kajerkan

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Stadtteil von Norilsk
Kajerkan
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Flagge Wappen
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Datei:Coat of Arms of Kaierkan (Krasnoyarsk krai).png
Wappen
Föderationskreis Sibirien
Region Krasnojarsk
Stadt Norilsk
Gegründet 1943
Stadtteil von Norilsk seit 2005
Bevölkerung 22.338 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)<ref name="einwohner_aktuell">Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)</ref>
Zeitzone UTC+7
Telefonvorwahl (+7) 3919
Postleitzahl 663340, 663341
Kfz-Kennzeichen 24, 84, 88, 124
OKATO 04 429 363
Website kayerkan.ru
Geographische Lage
Koordinaten 69° 21′ N, 87° 45′ OKoordinaten: 69° 21′ 0″ N, 87° 45′ 0″ O
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Lage in Russland
Lage in der Region Krasnojarsk

Kajerkan ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine ehemals selbständige Stadt, heutiger Stadtbezirk von Norilsk im Norden der Region Krasnojarsk (Russland) mit 22.338 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).<ref name="einwohner_aktuell" />

Der Ort liegt etwa 30 km westlich des Zentrums von Norilsk, mit dem es über eine Straße verbunden ist, südlich des Pjassinosees und etwa 1560 Kilometer nördlich von Krasnojarsk, dem Hauptort der Region.<ref name="Sibirsche_Enzyklopädie2-15–16" />

Geschichte

Die Entstehung Kajerkans ist mit der Entdeckung der Kohlevorkommen und anderer Bodenschätze verbunden. Im Jahre 1940 begann man mit dem Schürfen, im 1943 wurde die erste Grube eröffnet und Kajerkan gegründet; im Jahre 1945 begann die Kohleförderung. Im Jahre 1947 begann die Eisenbahnstrecke nach Norilsk ihren Betrieb. Zum Aufbau der Stadt dienten die Häftlinge der nahegelegenen Arbeitslager. Diese wurden ab 1956 aufgelöst und es kamen vermehrt freiwillige Arbeitskräfte nach Kajerkan, was auch die Versorgung des Ortes mit öffentlichen Dienstleistungen mit sich brachte. Im Jahre 1957 erhielt Kajerkan den Status einer Siedlung städtischen Typs und wurde 1982 zur Stadt ernannt.<ref name="Sibirsche_Enzyklopädie2-15–16" /> 2004 wurde es, wie auch Talnach, nach Norilsk eingemeindet.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1959 5.167<ref name="Sibirsche_Enzyklopädie2-15–16" />
1970 4.748<ref name="Sibirsche_Enzyklopädie2-15–16" />
1979 18.013<ref name="Sibirsche_Enzyklopädie2-15–16" />
1989 27.881<ref name="Sibirsche_Enzyklopädie2-15–16" />
2002 27.116<ref name="Sibirsche_Enzyklopädie2-15–16" />
2010 22.338

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Klima

Das Klima um Kajerkan ist kontinental trocken mit warmen feuchten Sommern (drei Monate) und langen rauen Wintern (neun Monate).

  • Durchschnittstemperatur im Juli 14–16 °C. Niederschlag im Juli 44 mm.
  • Durchschnittstemperatur im Januar −22 °C. Niederschlag im Januar 12 mm.

Wirtschaft und Infrastruktur

Neben dem Abbau von Steinkohle im Tagebau ist Kajerkan ein wichtiger Standort der Metallurgie. Das Nadjeschdinsker metallurgische Werk verarbeitet die Steinkohle und die Erze aus der Umgebung.<ref name="Sibirsche_Enzyklopädie2-15–16" />

Kajerkan ist Standort mehrerer Schulen und von medizinischer Infrastruktur. Das in Kajerkan angesiedelte wissenschaftliche Forschungslaboratorium für Buntmetalle nimmt eine führende Stellung in der Metallurgie Russlands sein.<ref name="Sibirsche_Enzyklopädie2-15–16" />

Kajerkan liegt an der Eisenbahnstrecke Dudinka-Norilsk und ist Knotenpunkt mehrerer Fernstraßen. Der Flughafen Norilsk liegt wenige Kilometer westlich des Ortes.<ref name="Sibirsche_Enzyklopädie2-15–16" />

Einzelnachweise

<references> <ref name="Sibirsche_Enzyklopädie2-15–16">А. С. Вдовин: Кайеркан. In: В.А. Ламин (Hrsg.): Историческая Энциклопедия Сибири. Band 2. Издательский дом «Историческое наследие Сибири», 2010, ISBN 5-8402-0231-2, S. 15–16.</ref> </references>

Weblinks

Commons: Kajerkan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien