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Wehling’sche Geschäftsgruppe Königsallee 9/11

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Datei:Düsseldorf, Wehling’sche Geschäftsgruppe Königsallee 9 und 11, erbaut von 1901 bis 1902 von den Architekten Gottfried Wehling und Aloys Ludwig.jpg
Postkartenmotiv des Doppelhauses an der Königsallee, 1909
Datei:Düsseldorf, Wehling’sche Geschäftsgruppe Königsallee 9 und 11, erbaut von 1901 bis 1902 von den Architekten Gottfried Wehling und Aloys Ludwig, Postkarte von 1909 Vorderseite.jpg
Blick über den Kö-Graben, im Hintergrund der Turm der Johanneskirche, 1909
Datei:Königsallee 20, Düsseldorf-Stadtmitte.jpg
Königsallee 20 (2022)

Das Doppelhaus Königsallee 9/11 in Düsseldorf wurde 1901/1902 als Wohn- und Geschäftshaus für den Architekten Gottfried Wehling in Zusammenarbeit mit dem Architekten Alois Ludwig im Jugendstil erbaut.

Beschreibung

Die Fassaden der beiden Häuser des Doppelhauses waren identisch. Die Straßenfront war viergeschossig, die Fassade dreiachsig, wobei die Mittelachse durch einen aufgesetzten Ziergiebel besonders betont wurde. Die Schaufassade des Doppelhauses war in „moderner Formensprache“<ref name="AIVD"> Architekten- und Ingenieur-Verein zu Düsseldorf (Hrsg.): Düsseldorf und seine Bauten. L. Schwann, Düsseldorf 1904, S. 333.</ref> mit einer einheitlichen Jugendstilfassade: Die Schaufassade an der Königsallee zeigte im Erdgeschoss eine Schaufensteranlage, die als Eisenkonstruktion gearbeitet war. Darüber war die Fassade in Werkstein ausgeführt. Die Bauplastik am Gebäude, insbesondere der Jugendstil-Löwe, stammt vermutlich vom Bildhauer Adolf Simatschek. Er hatte zu dieser Zeit für „Wehling & Ludwig“ die Eckfiguren Die Hüterin des häuslichen Glücks und Herdflamme an der Villa Bestgen in der Kölner Neustadt erschaffen. Das Doppelhaus wurde als Geschäfts- und Wohnhaus genutzt und als „Wehlingsche Geschäftsgruppe“<ref name="AIVD"/> bezeichnet.

Die Nummerierung der Königsallee wurde nach dem 14. Februar 1905 verändert. Heute lautet die Hausnummer Königsallee 20 und 22. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Gebäude schwer beschädigt, wobei von Haus Nr. 20 (Ex 9) sich noch die originale Fassade erhalten hat, in Nr. 20 befinden sich heute ein Flagship-Store von Louis Vuitton sowie diverse Praxen und Büros. Weder Haus noch Fassade stehen unter Denkmalschutz.<ref> Bild von 1986: Gebäude neben dem Ex-Cornelius-Haus 1995 2007 <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref> Die Fassade des Hauses Nr. 22 zeigt noch die frühere dreiachsige Gliederung, ist im Kern erhalten, die Fassade ist jedoch verputzt; die Erker und der sonstige architektonische Bauschmuck fehlen.

Einzelnachweise

<references/>

Koordinaten: 51° 13′ 30,7″ N, 6° 46′ 46,1″ O

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