Zum Inhalt springen

Jón Gunnarsson

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Jon Gunnarsson.jpg
Jón Gunnarsson, 2023

Jón Gunnarsson (* 21. September 1956 in Reykjavík) ist ein isländischer Politiker der Unabhängigkeitspartei. Vom 28. November 2021 bis 18. Juni 2023 war er isländischer Justizminister. Zuvor war er von Januar bis November 2017 Minister für Verkehr und Kommunen im damaligen isländischen Innenministerium, das auf zwei Ressorts aufgeteilt war. Dem isländischen Parlament Althing gehört er seit 2007 an.

Leben

Jón Gunnarsson war als Landwirt und im Anzeigen- und Vertriebswesen isländischer Medien tätig; von 1994 bis 2004 betrieb er mit seiner Frau ein Importunternehmen. Von 2005 bis 2007 war Jón Gunnarsson Geschäftsführer der isländischen Rettungsorganisation ICE-SAR (Slysavarnafélagið Landsbjörg).

Seit 2007 ist Jón Gunnarsson Abgeordneter des isländischen Parlaments Althing für den Südwestlichen Wahlkreis. Er gehörte verschiedenen parlamentarischen Ausschüssen an und war unter anderem Vorsitzender der isländischen Delegation in der Konferenz der Parlamentarier der Arktisregion. Mit Stand Anfang 2017 gehörte er dem Ausschuss für Justizangelegenheiten und Bildung an. Seit dem 11. Januar 2017 war Jón Gunnarsson Minister für Verkehr und Kommunen im Kabinett Bjarni Benediktsson (2017), das aus Mitgliedern der Unabhängigkeitspartei sowie der Parteien Viðreisn und Björt framtíð bestand.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Ellefu lyklar skiptu um hendur.] In: mbl.is. Morgunblaðið, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 13. Januar 2017 (isländisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Er hatte zusammen mit Justizministerin Sigríður Á. Andersen die Nachfolge von Innenministerin Ólöf Nordal angetreten, deren Ministerium damit auf zwei Ressorts aufgeteilt worden war. Sein Nachfolger im Kabinett Katrín Jakobsdóttir I war Sigurður Ingi Jóhannsson.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Five Women, Six Men in New Cabinet.] In: Iceland Review. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 3. Dezember 2017 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Im Kabinett Katrín Jakobsdóttir II, das am 28. November 2021 als Fortführung der bestehenden Koalition gebildet wurde, wurden die Ministerien teilweise restrukturiert und umbenannt und die Ministerposten neu vergeben. Nach ersten Meldungen sollte das am 30. April 2017 gänzlich in ein Justizministerium und ein Ministerium für Verkehr und Kommunen aufgeteilte und damit aufgelöste Innenministerium aus dem Justizministerium neu gebildet werden; Jón Gunnarsson wurde anfänglich als Innenminister bezeichnet.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Second Government of Katrín Jakobsdóttir Takes Office.] Isländische Regierung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 6. Februar 2022 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Never More Ministers than in New Government.] In: Iceland Review. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Dezember 2021 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Anfang Februar 2022 wurde jedoch bekanntgegeben, dass er als Justizminister amtieren werde.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Minister Titles Finalised, Changes to Cost ISK 1.8 Billion.] In: Iceland Review. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 6. Februar 2022 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Am 19. Juni 2023 wurde er in dieser Position durch Guðrún Hafsteinsdóttir abgelöst<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Guðrún Hafsteinsdóttir Succeeds Jón Gunnarsson as Justice Minister.] In: Iceland Review. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 22. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> und damit eine anlässlich von Jón Gunnarssons Ernennung 2021 gemachte Ankündigung umgesetzt, wobei Guðrún Hafsteinsdóttir den Posten eigentlich bereits nach 18 Monaten hätte erhalten sollen.<ref name="ciric">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Ambiguity on If, When, and How Ministers Will Be Shuffled.] In: Iceland Review. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 22. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Jón Gunnarssons Amtszeit als Justizminister war von umstrittenen Entscheidungen geprägt, insbesondere die Ausrüstung der isländischen Polizei mit Elektroschockpistolen und die Ausweitung ihrer Überwachungsbefugnisse sowie verschärfte Regeln für Asylbewerber.<ref name="ciric"/>

Bei der Parlamentswahl 2024 konnte Jón Gunnarsson seinen Sitz im Althing zunächst nicht verteidigen, diesen dann jedoch als erster Nachrücker des zurückgetretenen Bjarni Benediktsson einnehmen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Leaving Parliament and is not running for chair of the Independence Party.] In: Iceland Monitor. Morgunblaðið, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Weblinks

Commons: Jón Gunnarsson – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein

Vorlage:Hinweisbaustein