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Jun’yō Maru

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Jun’yō Maru
Datei:Junyo Maru.jpg
Jun’yō Maru 1933
Jun’yō Maru 1933
Schiffsdaten
andere Schiffsnamen Ardgorm (1913)

Hartland Point (1917)
Hartmore (1920)
Sureway (1921)<ref name="clydebuilt" />

Bauwerft Robert Duncan and Company, Glasgow
Stapellauf Dezember 1913<ref name="register">{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) („Jahrgang Shōwa 18 (1943) Japanisches Dampfschiffregister: Inland, Korea, Taiwan, Kwantung: Band 1“), S. 42, Online in der JACAR-Datenbank des Japanischen Nationalarchivs, Suchschlüssel: C08050083800</ref>
Verbleib Am 18. September 1944 nach Torpedotreffer gesunken.
Schiffsmaße und Besatzung
Länge 134,39 m (Lüa)
Breite 16,08 m
Tiefgang (max.) 9,07 m
Vermessung 5.065 BRT
 
Besatzung 41
Maschinenanlage
Maschinen­leistung 1.634 PS (1.202 kW)

Jun’yō Maru (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) war ein japanischer Frachter. Seine Versenkung im Zweiten Weltkrieg ist mit einem besonders hohen Verlust von Menschenleben verbunden. Etwa 5.620 Menschen kamen um.

Geschichte

Das Schiff wurde 1913 von der Werft Robert Duncan & Company in Glasgow unter der Baunummer 324<ref>http://www.clydeships.co.uk/view.php?year_built=&builder=&ref=5841&vessel=ARDGORM</ref> gebaut. Es war mit 5.065 BRT vermessen, 134 m lang und 16 m breit.<ref name="register" /> Seine Maschinen hatten eine Leistung von 1.202 kW.<ref name="register" /> Es hatte vier britische Besitzer mit jeweiligem Namenswechsel<ref name="clydebuilt">ss ARDGORM built by Robert Duncan & Co Port Glasgow. In: Clydebuilt Ships Database. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. April 2014; abgerufen am 20. September 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.clydesite.co.uk</ref> und ab 1926 drei japanische Besitzer unter dem Namen Jun’yō Maru.<ref>Teilweise (so z. B. Clydebuilt Ships Database) wird neben Junyo Maru auch Zyunyo Maru als Name angegeben, was jedoch kein Namenswechsel, sondern nur eine andere Umschrift des japanischen Namens ist.</ref> Im Zweiten Weltkrieg wurde der Frachter schließlich auch als Höllenschiff eingesetzt.

Am 16. September 1944 verließ der Frachter Batavia, Java. Er sollte 6.342 Gefangene nach Padang an der Westküste von Sumatra bringen. Unter ihnen waren etwa 2.300 alliierte Kriegsgefangene (etwa 1.700 westlich, darunter 1.377 Niederländer, 64 Briten und Australier, 8 Amerikaner, sowie etwa 500 Indonesier) und 4.200 zivile Zwangsarbeiter aus Java. Sie waren für den Bau der 220 km langen Sumatra-Eisenbahnlinie bestimmt. Zwei Schiffe begleiteten den Frachter zum Schutz.

Die HMS Tradewind, ein britisches U-Boot der Taciturn-Klasse, kommandiert von Lt. Cmdr. Stephen Lynch Conway Maydon, spürte den Verband auf. Gegen 16:00 am 18. September 1944 griff Maydon den Frachter aus einer Entfernung von 1.800 yd (1.646 m) mit einer Salve von vier Torpedos an, ohne dessen Fracht zu kennen, da die japanische Marine ihre Gefangenentransporte in der Regel nicht kennzeichnete.

Nur die Besatzung und ein kleiner Teil der Gefangenen konnte sich retten. Die Stelle des Untergangs liegt bei Mukomuko, Sumatra (Position 2° 52′ 59,6″ S, 101° 11′ 0″ O

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  }}). Etwa 5.620 Menschen kamen beim Untergang des Schiffs um. Die Japaner bargen die Überlebenden bei Anbruch des nächsten Tages. Von den 680 geretteten Kriegsgefangenen überlebten nur 96 die anschließende Zwangsarbeit.

Literatur

  • Ed Melis, W.F. van Wamel: Eresaluut boven massagraf – Junyo Maru de vergeten scheepsramp.
  • Robert Barr Smith: Juno Mayru: Torpedoed By British Submarine HMS Tradewind. In: World War II, March 2002 (online)

Weblinks

Commons: Jun’yō Maru – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />