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Jorge Jesus

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Jorge Jesus
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Jorge Jesus (2020)
Personalia
Voller Name Jorge Fernando Pinheiro de Jesus
Geburtstag Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Geburtsort Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Position Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
Stationen als Trainer
Jahre Station
1989–1993 FC Amora
1993–1998 FC Felgueiras
1998 União Madeira
1999–2000 CF Estrela Amadora
2000–2002 Vitória Setúbal
2002–2003 CF Estrela Amadora
2003–2004 Vitória Guimarães
2004–2005 Moreirense FC
2005–2006 União Leiria
2006–2008 Belenenses Lissabon
2008–2009 Sporting Braga
2009–2015 Benfica Lissabon
2015–2018 Sporting Lissabon
2018–2019 al-Hilal
2019–2020 Flamengo Rio de Janeiro
2020–2021 Benfica Lissabon
2022–2023 Fenerbahçe Istanbul
2023–2025 al-Hilal
2025– al-Nassr
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Jorge Fernando Pinheiro de Jesus (* 24. Juli 1954 in Amadora) ist ein ehemaliger portugiesischer Fußballspieler und heutiger -trainer. Er trainiert aktuell al-Nassr in Saudi-Arabien.

Leben

Als Jugendlicher aktiv war Jorge Jesus bei CF Estrela Amadora und Sporting Lissabon, sodann meist als Mittelfeldspieler unter anderem bei SC Olhanense, Spanien, União Leiria, Vitória Setúbal, SC Farense und CF Estrela Amadora.

Seine größten Erfolge als Trainer erzielte er mit einer Pokalfinal-Teilnahme mit Belenenses Lissabon im Jahr 2007 – 0:1 gegen Sporting Lissabon – und 2008 dem Erreichen des Achtelfinals des UEFA-Cups mit Sporting Braga – 0:0, 0:1 gegen Paris Saint-Germain. Am Ende der Saison 2008/2009 wechselte er für 700.000 Euro zu Benfica Lissabon und feierte mit dem Rekordmeister 2010, 2014 und 2015 die Portugiesische Meisterschaft.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Benfica Lissabon zum 33. Mal portugiesischer Meister (Memento vom 21. April 2014 im Internet Archive), Fussball24.de, am 20. April 2014</ref> Nachdem Jorge Jesus mit Benfica zweimal hintereinander die Meisterschaft gewonnen hatte, unterzeichnete er am 5. Juni 2015 einen Dreijahreskontrakt mit dem Stadtrivalen Sporting Lissabon. Einen direkten Trainerwechsel zwischen Benfica und Sporting hatte es bislang noch nie gegeben.<ref>Trainer Jesus zu Sporting Lissabon: Wenn der Stadtrivale ruft. spiegel.de. Abgerufen am 8. Juni 2015</ref>

Nachdem Sporting Lissabon im Mai 2018 die Qualifikation für die Champions League verpasst hatte, wurde das Trainingsgelände und die Umkleidekabine des Klubs von gewalttätigen Anhängern gestürmt. Der Spieler Bas Dost erlitt eine Kopfverletzung.<ref>Sporting Lissabon-Spieler Bas Dost von Vermummten verletzt, tagesspiegel.de, 16. Mai 2018, abgerufen am 20. Juni 2018.</ref> Daraufhin kündigte Jesus – neben den Spielern William Carvalho, Gelson Martins, Rui Patrício, Daniel Podence und Bas Dost – seinen Vertrag zum Saisonende, da „gültige Motive“ für eine einseitige Vertragsauflösung vorlägen.<ref>Sporting Lissabon droht der Zerfall, kicker.de, 11. Juni 2018, abgerufen am 20. Juni 2018.</ref><ref>Bas Dost und Co.: Sechs Stars lösen Verträge bei Sporting Lissabon auf, sportbuzzer.de, 12. Juni 2018, abgerufen am 20. Juni 2018.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Sporting Lissabon – rabiate Fans vertreiben Spieler (Memento vom 31. März 2019 im Internet Archive), sportschau.de, 12. Juni 2018, abgerufen am 20. Juni 2018.</ref> Bereits im Juni 2018 wurde Jesus neue Tätigkeit als Trainer in Saudi-Arabien bei al-Hilal bekannt.<ref>Trainer bei l-Hilal, Bericht auf jn.pt vom 5. Juni 2018, Seite auf portug., abgerufen am 11. Juni 2019</ref> Obwohl Jesus mit dem Klub in 20 Spielen 16 Siege und nur eine Niederlage verbucht hatte, schied er am 30. Januar 2019 aus dem Amt aus, nachdem er sich mit dem Vorstand des Vereins in Vertragsfragen nicht einigen konnte.<ref>Kündigung bei l-Hilal, Bericht auf record.pt vom 30. Januar 2019, Seite auf portug., abgerufen am 11. Juni 2019</ref>

Am 10. Juni 2019 wurde Jesus als neuer Trainer des brasilianischen Klubs Flamengo Rio de Janeiro vorgestellt.<ref>Trainer bei FLA, Bericht auf abril.com.br vom 10. Juni 2019, Seite auf portug., abgerufen am 11. Juni 2019</ref> Der Kontrakt mit dem Klub erhielt eine Laufzeit über ein Jahr. Mit dem Verein konnte er am 23. November 2019 die Copa Libertadores 2019 gewinnen. Jesus wurde dabei für seinen Offensivfußball und seine systematische Trainerarbeit seitens der brasilianischen Presse äußerst gelobt.<ref>Jorge Jesus erobert Amerika mit der Methode, die er selbst erfand, Bericht auf folha.uol.com.br vom 24. November 2019, Seite auf portug., abgerufen am 24. November 2019</ref> Einen Tag später fiel in der brasilianischen Meisterschaft 2019 die Vorentscheidung zugunsten von Flamengo und Jorge Jesus konnte auch diesen Titel feiern. Im Südsommer 2019/20 führte Jesus die Mannschaft zu weiteren anderen Titelsiegen. Danach kehrte er im August 2020 zu Benfica Lissabon zurück und leitete dessen Fußballabteilung nur bis zum Dezember 2021, aufgrund eines Zerwürfnisses mit einigen Fußballspielern des Vereins. Wobei Jesus in der Gruppenphase der UEFA Champions League 2021/22 Benfica in die K.-o.-Phase führte in einer Gruppe mit FC Bayern München, FC Barcelona und Dynamo Kiew.<ref>Vorlage:Kicker</ref>

Am 2. Juni 2022 wurde Jesus zur Saison 2022/23 als neuer Trainer des türkischen Erstligisten bzw. amtierenden türkischen Vizemeisters Fenerbahçe Istanbul verpflichtet.<ref>Vorlage:Kicker</ref>

Im Sommer 2023 kehrte er als Trainer zurück nach Saudi-Arabien zu al-Hilal.<ref>Jorge Jesus trainiert erneut Al-Hilal. Abgerufen am 4. Juli 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach dem Halbfinal-Aus in der asiatischen Champions-League wurde Jesus im Mai 2025 entlassen.<ref>Jorge Jesus bei Al-Hilal entlassen | Transfer Centre News | Sky Sport. Abgerufen am 3. Mai 2025.</ref>

Jesus verblieb in Riad und übernahm Mitte Juli 2025 den Stadtrivalen al-Nassr.<ref>Neuer Trainer für Ronaldo: Landsmann Jesus übernimmt bei Al-Nassr. transfermarkt.de, 15. Juli 2025, abgerufen am 15. Juli 2025.</ref>

Erfolge

Sporting Braga

Benfica Lissabon

Sporting Lissabon

Al Hilal

Flamengo

Fenerbahce SK

Auszeichnungen

Weblinks

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Einzelnachweise

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