John Wolfe
John McConnell Wolfe, Jr. (* 21. April 1954 in Nashville; † 4. September 2023)<ref name="timesfreepress">John Wolfe. In: Chattanooga Times Free Press. 9. September 2023, abgerufen am 23. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> war ein US-amerikanischer Rechtsanwalt<ref name="louisianashowing">John Wolfe Jr. challenging President Obama in Arkansas after strong Louisiana showing</ref> und mehrfacher Kandidat für politische Ämter. Er forderte Barack Obama bei den Vorwahlen zur Präsidentschaftskandidatur 2012 in mehreren Bundesstaaten heraus.<ref name="snoozer">Nathan Thornburgh: New Hampshire Snoozer? Wait Until You Meet the Also-Rans. 10. Januar 2012, abgerufen am 31. März 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Leben
John Wolfe wurde am 21. April 1954 in Nashville geboren. Seinen Abschluss in Rechtswissenschaft machte er am College of Law der University of Tennessee.<ref name="townhall2012">Bill Poovey: Townhall: Election 2012 Results. John Wolfe. 13. September 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. April 2012; abgerufen am 5. April 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er war als Rechtsanwalt tätig<ref name="louisianashowing" /> und lebte in Chattanooga, Tennessee.<ref name="pres.NH" /> John Wolfe starb am 4. September 2023 im Kreis seiner Familie in Chattanooga.<ref name="timesfreepress" />
Politik
Wahlen zum Repräsentantenhaus
Wolfe bewarb sich 1998 erfolglos um die Nominierung der Kandidatur der Demokraten für den 3. Distrikt zu den Wahlen zum Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten.<ref name="pres.NH">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Chattanooga man John Wolfe running for president in New Hampshire.] In: Chattanooga Times Free Press. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 28. März 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> 2002 trat er erneut zur Wahl für den 3. Distrikt an, diesmal als offizieller Kandidat der Demokraten. Mit 34 Prozent der Stimmen verlor er die Wahl gegen Zach Wamp<ref name="pres.NH" /> – gegen den er 2004 erneut antrat<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Wolfe Says Wamp Should Abide By Term Limit, PAC Pledges.] In: The Chattanoogan. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 28. März 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> und diesmal mit 33 % der Stimmen verlor.<ref name="pres.NH" /> Am 5. August 2010 gewann John Wolfe die demokratischen Vorwahlen<ref name="oakridger">John Huotari: CThe Oak Ridger – Wolfe: Conservative, Fleischmann "Radical'? In: Project Vote Smart. 20. Dezember 2011, abgerufen am 2. April 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> gegen drei weitere Bewerber<ref name="townhall2012" /> und trat erneut zur Wahl im 3. Distrikt an. Er unterlag in der Wahl Chuck Fleischmann mit 28 % zu 57 % der Stimmen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Results Summary of Tennessee Races.] MyFox Memphis, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 28. März 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Präsidentschafts-Kampagne 2012
Am 27. Oktober 2011 erklärte John Wolfe, dass er an den Vorwahlen zur Präsidentschaftskandidatur der Demokraten teilnehmen wird,<ref name="unofficial">Extremely Unofficial John Wolfe, Jr. for President 2012 Page</ref> galt jedoch als völlig aussichtslos.<ref name="snoozer" /> Er plädiert für ein Gesundheitssystem, das den europäischen ähnlich ist und befürwortet das Recht auf Abtreibung. Zudem schlägt er die Besteuerung von Derivaten, je hälftig von Käufer und Verkäufer zu tragen, vor.<ref>Dan Whisenhunt: Wolfe advocates Wall Street tax. In: Chattanooga Free Press. 20. Juli 2010, abgerufen am 5. April 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Ab Anfang Dezember 2011 warb Wolfe in Radio und Zeitungen für seine Kampagne. Darunter war auch eine Zeitungsanzeige, in der er Newt Gingrich 10.000 $ für eine öffentliche Debatte über Israel, Krieg, Öl und den Frieden im Nahen Osten bot. Die Anzeige begann mit: Newt Gingrich sagt, die Palästinenser seien ein „erfundenes Volk.“ Wir denken, Newt erfindet Fakten. Wieder einmal.<ref>James Harrison: John Wolfe confirms presidential bid. Local resident is on primary ballot in New Hampshire. In: Nooga.com. 14. Dezember 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. Januar 2012; abgerufen am 7. April 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> John Wolfe nahm am 19. Dezember 2011 beim lesser known candidates forum am New Hampshire Institute of Politics des Saint Anselm Colleges teil, bei der er auf Grund seines Platzes neben Randall Terry von Vermin Supremes Glitterbomb gegen Randall Terry teilweise mitbetroffen war.<ref name="colorfulcampaigns">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Lesser-known candidates bring colorful campaigns to St. Anselm.] In: New Hampshire Union Leader. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 28. März 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Wolfe trat nur in New Hampshire, Louisiana, Missouri, Arkansas, Kentucky, West Virginia<ref name="thornburgh">Unsolicited Thornburgh</ref> und Texas<ref name="democraticchallenger">Democratic challenger to Barack Obama picks off delegates in Louisiana</ref> an. In New Hampshire bekam er nur 245 Stimmen (0,40 %), womit er weit abgeschlagen auf Platz 16 landete.<ref>The Green Papers: New Hampshire Democrat</ref> Völlig überraschend bekam er in Louisiana 17.804 Stimmen (11,82 %), in einigen Countys bekam er mehr als 20 % der Stimmen.<ref name="democraticchallenger" /> Das sicherte ihm mindestens drei Delegierte.<ref>The Green Papers: Louisiana Democrat</ref> Nachdem klar war, dass Wolfe mindestens drei Delegierte auf sich verpflichten konnte, verlangte der unterlegene Kandidat Darcy Richardson die Entfernung Wolfes vom Stimmzettel in Texas, auf Grund des Fehlens der gesetzlich vorgeschriebenen Offenlegung der Wahlkampfkosten, welches mit dem von Präsidenten verlangten Eid auf die Verfassung nicht vereinbar wäre.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig John Wolfe faces challenge to place on Texas ballot.] In: The Times-Picayune. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 28. März 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Nach dem Achtungserfolg in Louisiana erhielt Wolfe überregionale Aufmerksamkeit vor den Vorwahlen im Bundesstaat Arkansas durch seine Kritik an der Politik Obamas.<ref>ABC News: Meet John Wolfe, Candidate Posing a Challenge to Obama in Arkansas</ref> In Arkansas erreichte Wolf dann 42 % der Stimmen und gewann mehrere Countys – was ihm theoretisch 19 Delegierte verpflichtet hätte.<ref>The Green Papers: Arkansas Democrat</ref> Insgesamt konnte Wolfe 23 Delegierte auf sich verpflichten.<ref>The Green Papers: Democratic Convention</ref> Das Ergebnis wurde weltweit als Peinlichkeit für Barack Obama kommentiert.<ref>Obama schwächelt im Süden</ref> Aus formalen Gründen, u. a. da er es versäumt hatte, die Delegierten vor der Wahl namentlich zu benennen, wurden diese für die Democratic National Convention nicht anerkannt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Democrat Party denies delegates to Obama challenger on affirmative action grounds ( des Vorlage:IconExternal vom 27. Januar 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Eine Klage dagegen wurde abgewiesen.<ref>Judge dismisses Wolfe's lawsuit against Ark. Dems</ref>
Weitere Wahlen
2001 verlor Wolfe die Bürgermeisterwahlen in Chattanooga. Die Wahl gewann Bob Corker, John Wolf erreichte nur 2,8 Prozent der Stimmen.
2007 verlor er mit 33 % der Stimmen eine Nachwahl um einen Sitz im Senat von Tennessee.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Wolfe, Whittaker Take Campaigns To JFK Club.] In: The Chattanoogan. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 28. März 2012.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Dabei legt er seine Wahlkampffinanzierung nicht korrekt offen, was zu einer Strafe von 10.000 $ durch das Tennessee Bureau of Ethics and Campaign Finance führte und den Ausschluss von Wahlen in Tennessee bis zur Zahlung der Strafe, was bis mindestens Dezember 2011 nicht geschehen war, zur Folge hatte.<ref name="chattanooga">Chris Carroll: Chattanooga man John Wolfe running for president in New Hampshire. In: Chattanooga Times Free Press. 20. Dezember 2011, abgerufen am 2. April 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
2015 meldete Wolfe seine Kandidatur für die demokratischen Vorwahlen zum Präsidenten in Arkansas an.<ref>Latest: Late congressman's son running for state House</ref> Er erreichte nur gut 1 % der Stimmen.<ref>PREFERENTIAL PRIMARY AND NONPARTISAN GENERAL ELECTIONOFFICIAL COUNTY RESULTS</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wolfe, John |
| ALTERNATIVNAMEN | Wolfe, John McConnell (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Rechtsanwalt und Politiker |
| GEBURTSDATUM | 21. April 1954 |
| GEBURTSORT | Nashville |
| STERBEDATUM | 4. September 2023 |