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Johann Anton Lammersdorf

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Datei:Johann Anton Lammersdorf Grab Gartenfriedhof.jpg
Grabmal auf dem Gartenfriedhof

Johann Anton Lammersdorf<ref name="HBL">Dirk Böttcher: Lammersdorf, (1) Johann Anton (siehe Literatur)</ref> (auch: Lammersdorff<ref>Landeshauptstadt Hannover: Der Gartenfriedhof, kostenlose Broschüre vom Grünflächenamt Hannover in Zusammenarbeit mit dem Presseamt Hannover, Dezember 1997, S. 22; oder als PDF-Dokument online</ref>) (* 1. Dezember 1758 in Hannover; † 16. Oktober 1822 ebenda) war ein deutscher Mediziner<ref name="HBL" /> und Biologe.<ref name="Göttinger Biologen">Gerhard Wagenitz: Göttinger Biologen 1737–1945. Eine biographisch-bibliographische Liste, bearbeitet und eingeleitet von Gerhard Wagenitz, in der Reihe Göttinger Universitätsschriften, Serie C, Kataloge, Band 2, Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht, 1988, ISBN 3-525-35876-8, S. 105, online über Google-Bücher</ref>

Leben

Johann Anton wurde als Sohn des Chirurgen Ludwig Christian Konrad Lammersdorf geboren.<ref name="HBL" />

Er studierte Biologie an der Georg-August-Universität in Göttingen, wo er 1781 seine Dissertation schrieb.<ref name="Göttinger Biologen" />

Seinen Vater unterstützte er anfangs in der ärztlichen Leitung des Accouchier-Hospitals, des Vorläufers der heutigen Landesfrauenklinik in Hannover.<ref name="HBL" />

Seine erste eigene Praxis eröffnete Johann Anton Lammersdorf in der Aegidienneustadt, die er später in die Marktstraße 449 verlegte. 1803 wurde Lammersdorf zum Hofmedicus ernannt und trug diesen Titel bis 1822, dem Jahr seines Todes.<ref name="HBL" />

Am Ende seines Lebens wurde Lammersdorf 1821 Vorsitzender der Naturhistorischen Gesellschaft Hannover.<ref name="HBL" />

Johann Anton Lammersdorff wurde auf dem Gartenfriedhof bestattet,<ref name="HBL" /> wo sich noch heute sein denkmalgeschütztes<ref>Gerd Weiß, Marianne Zehnpfennig: Gartenkirche und Gartenfriedhof. In: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen, Stadt Hannover, Teil 1, [Bd.] 10.1, ISBN 3-528-06203-7, S. 65f., sowie Anlage Mitte. In: Verzeichnis der Baudenkmale gem. § 4 (NDSchG) (ausgenommen Baudenkmale der archäologischen Denkmalpflege), Stand: 1. Juli 1985, Stadt Hannover, Niedersächsisches Landesverwaltungsamt – Institut für Denkmalpflege, S. 3f.</ref> Grabmal findet mit der Inschrift<ref name="HBL" />

„Sanft ruhe die Asche dieses Lebens.<ref name="HBL" />“

Schriften

  • Dissertatio inauguralis botanica sistens plantarum cryptogamicarum fructificationis historiae prodromum de filicum fructificatione, Verlag Jo. Christian. Dieterich, 1781<ref name="Göttinger Biologen" />

Literatur

  • H. Deichert: Geschichte des Medizinalwesens im Gebiet des ehemaligen Königreichs Hannover, 1908, S. 103
  • W. Ruge, U. Hakomeyer: Zur Geschichte der Niedersächsischen Landesfrauenklinik Hannover. In: Niedersächsische Landesfrauenklinik Hannover. 200 Jahre Hebammenlehranstalt Hannover, 1998, S. 61
  • Dirk Böttcher: Lammersdorf, (1) Johann Anton. In: Dirk Böttcher, Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein, Hugo Thielen: Hannoversches Biographisches Lexikon. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S. 220, online über Google-Bücher
  • Dirk Böttcher: Lammersdorf, (1) Johann Anton. In: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u. a.: Stadtlexikon Hannover. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 381.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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