Zum Inhalt springen

Janez Marič

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Janez Marič Vorlage:SportPicto
Datei:Janez Marič in military uniform.jpg
Janez Marič (2010)
Verband SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien
Geburtstag 10. August 1975
Geburtsort Kranj
Karriere
Verein SK Bled
Trainer Uroš Velepec
Debüt im Weltcup 1998
Weltcupsiege 1
Status zurückgetreten
Karriereende 2015
Medaillenspiegel
Sommerbiathlon-WM 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Sommerbiathlon-Weltmeisterschaften
Silber 2008 Haute Maurienne Mixed
Weltcupbilanz
Gesamtweltcup 20. (2003/04)
Einzelweltcup 5. (2002/03)
Sprintweltcup 14. (2003/04)
Verfolgungsweltcup 24. (2003/04)
Massenstartweltcup 20. (2003/04)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
Einzel 1 0 0
Sprint 0 2 1
letzte Änderung: 15. Januar 2022

Janez Marič (* 10. August 1975 in Kranj) ist ein ehemaliger slowenischer Biathlet und heutiger Biathlontrainer. In seiner aktiven Karriere lief er von 1998 bis 2014 im Weltcup und erreichte dort vier Podestplätze, darunter einen Sieg. Von 2024 bis 2026 war er Cheftrainer der slowenischen Nationalmannschaft.

Karriere

Vorlage:Hinweisbaustein Seit 1997 betrieb der Ausbilder beim slowenischen Militär Biathlon, genauso lange gehörte er auch dem slowenischen Nationalkader an. Sein Debüt gab der für den SK Bled startende Athlet im Biathlon-Weltcup 1998 bei seinem Heimrennen in Pokljuka, wo er 100. im Sprint wurde. In den nächsten beiden Jahren wurde er immer mal wieder eingesetzt und konnte sich stetig verbessern. In Oberhof konnte er 2000 als 22. im Sprint erstmals Punkte gewinnen. Bei einem Massenstart 2001 in Osrblie kam er als Zehnter erstmals in die Top 10. Osrblie blieb ein gutes Pflaster für ihn, im folgenden Jahr wurde er hier hinter Raphaël Poirée Zweiter im Sprint. Kurz darauf gewann er in Östersund sein einziges Weltcuprennen (Einzel).

Datei:2014-04-01 Biathlon World Cup Oberhof - Mens Pursuit - 23 - Janez Maric.JPG
Janez Marič beim Weltcup in Oberhof 2014

Viermal nahm Marič an Olympischen Spielen teil. Sowohl 2002 in Salt Lake City wie auch 2006 in Turin war sein bestes Ergebnis der zehnte Rang mit der slowenischen Staffel. Bei beiden Spielen startete er im Einzel, im Sprint und der Verfolgung und kam immer auf Plätzen zwischen 38 und 44 ein. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver erreichte er mit einem 27. Platz im Sprint sein bestes olympisches Einzelergebnis. Bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi wurde er mit der Staffel siebter.

Zwischen 1999 und 2015 nahm Marič an zwölf Weltmeisterschaften teil. Besonders erfolgreich liefen für ihn die Titelkämpfe 2004 in Oberhof. In Einzel und Sprint erreichte er den 15., in der Verfolgung den 18. und im Massenstart den 10. Platz. 2003 in Chanty-Mansijsk erreichte er mit der Staffel einen fünften Platz. Bestes Ergebnis war ein vierter Platz mit der Mixed-Staffel bei den Welttitelkämpfen 2007 in Antholz. 2009 konnte Marič seine WM-Bilanz verbessern bei den Titelkämpfen in Pyeongchang. Im Sprint belegte er Platz 10, im Massenstart wurde er Elfter.

Nach der Saison 2014/15 beendete er seine Karriere.

Trainer

Zur Saison 2016/17 übernahm Janez Marič als Trainer die slowenischen Junioren. Unter seiner Leitung gewann die Mannschaft um Alex Cisar mehrere Medaillen bei Jugend- und Juniorenweltmeisterschaften. Nach dem Wechsel von Uroš Velepec zur Ukraine betreute Marič in der Olympiasaison 2021/22 die Männernationalmannschaft. Von 2022 bis 2024 war er dort als Co-Trainer von Ricco Groß tätig.

Zur Saison 2024/25 entließ der slowenische Verband Groß aus finanziellen Gründen und ernannte Marič zum Cheftrainer für Männer und Frauen. Nach zwei Jahren folgte ihm im Frühjahr 2026 Armin Auchentaller nach.

Privates

Maričs Tochter Kaja war ebenfalls als Biathletin aktiv.

Biathlon-Weltcup-Platzierungen

Statistik

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Staffel: inklusive Mixed- und Single-Mixed-Staffeln
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz 1 1
2. Platz 2 2
3. Platz 1 1
Top 10 2 9 2 2 39 54
Punkteränge 14 42 24 11 71 162
Starts 43 121 65 11 74 314
Stand: Karriereende

Olympische Winterspiele

Olympische Winterspiele Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Mixedstaffel
Jahr Ort
2002 Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Salt Lake City 43 44 38 10
2006 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Turin 40 36 37 10
2010 KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Vancouver 62 27 47 17
2014 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Sotschi 62 50 49 6

Weltmeisterschaften

Weltmeisterschaften Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Mixedstaffel
Jahr Ort
1999 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Kontiolahti 49 46 7
2000 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Oslo 49 73
2003 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Chanty-Mansijsk 20 25 24 5
2004 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Oberhof 15 15 18 10 12
2005 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Chanty-Mansijsk 34 17 9
2007 ItalienDatei:Flag of Italy.svg Antholz 36 25 34 19 4
2009 Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Pyeongchang 58 10 35 11 15 12
2010 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Chanty-Mansijsk DSQ
2011 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Chanty-Mansijsk 31 41 49 8 DSQ
2012 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Ruhpolding 34 39 48 14
2013 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Nové Město 100 77 13
2015 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Kontiolahti 32 66 8

Weblinks

Commons: Janez Marič – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien