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Jan Mühlstein

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Jan Mühlstein (* 3. Juli 1949 in Most, Tschechoslowakei) ist ein deutscher Journalist und Verbandsfunktionär von Organisationen des Reformjudentums. Von 1999 bis 2011 war er Vorsitzender der Union progressiver Juden in Deutschland.

Leben

Mühlstein wuchs in einer deutschsprachigen jüdischen Familie auf, die traditionell ein liberales Judentum vertrat. 1967 begann er ein Physikstudium an der Karls-Universität Prag. Nach der Niederschlagung der Reformbewegung des sogenannten Prager Frühlings, an der Mühlstein aktiv teilnahm, emigrierte er 1969 in die Bundesrepublik Deutschland. Ab 1970 studierte er Physik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und promovierte 1977 in theoretischer Quantenoptik. Anschließend war er vier Jahre in der Projektleitung Energieforschung der Kernforschungsanlage Jülich tätig.<ref name="Zur Person"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Zur Person. (Memento vom 28. März 2008 im Internet Archive) In: Jüdische Zeitung Februar 2006.</ref><ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kurzvita (Memento des Vorlage:IconExternal vom 30. Mai 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.energiemarkt-medien.de auf energiemarkt-medien.de.</ref> Von 1982 bis zum Eintritt in den Ruhestand im Juni 2016 arbeitete Mühlstein als Wirtschaftsjournalist in München und war stellvertretender Chefredakteur des energiewirtschaftlichen Fachblattes Energie & Management (E&M).<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivlink (Memento des Vorlage:IconExternal vom 30. Mai 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.energiemarkt-medien.de</ref>

Mühlstein war von 1977 bis 1978 Vorstandsmitglied der bundesdeutschen Sektion von amnesty international.<ref>Vereinsregisterblatt Nr. 5588 des Amtsgerichts Hamburg zu amnesty international Sektion der Bundesrepublik Deutschland e.V.</ref> Er ist Mitbegründer der liberalen Jüdischen Gemeinde Beth Shalom in München, deren Vorsitzender er von 1995 bis 2005 und von Mai 2011 bis März 2019 war.<ref>s. a. Jan Mühlstein: 10 Jahre Beth Shalom. In: Beth Shalom Rundbrief 2/2005, S. 1f.</ref> Seit Mai 2020 ist er Vorsitzender des Vorstandes der Stiftung Synagoge Beth Shalom. Von 1999 bis 2011 war er Vorsitzender der Union Progressiver Juden in Deutschland<ref>Jan Mühlstein geht. Die liberale Dachorganisation wählt einen neuen Vorstand, Jüdische Allgemeine vom 7. Juli 2011</ref>. Er setzte sich dabei insbesondere für die religiöse Pluralität innerhalb der jüdischen Gemeinschaft ein.<ref name="Interview">Axel Fritzsche: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />«Wir brauchen flexible Rabbiner». Interview mit Jan Mühlstein, Vorsitzender der Union Progressiver Juden. (Memento vom 28. März 2008 im Internet Archive) In: Jüdische Zeitung Februar 2006.</ref>

Mühlstein ist mit der Ärztin Verena Mühlstein (* 1953) verheiratet, Autorin einer Biografie über Albert Schweitzers Ehefrau Helene Bresslau<ref name="Zur Person" /><ref>Verena Mühlstein: Helene Schweitzer Bresslau. Ein Leben für Lambarene. München: C.H. Beck, 1998.</ref> und ebenfalls in Beth Shalom aktiv. Eine seiner drei Töchter wurde im Juli 2012 in London als Rabbinerin ordiniert.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivlink (Memento vom 5. August 2012 im Internet Archive)</ref>

Auszeichnungen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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