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Ahmed al-Dschabari

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Ahmed al-Dschabari (arabisch أحمد الجعبري {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); auch Ahmed (al-)Jabari; * 1960 in Gaza; † 14. November 2012<ref>Israeli air strike kills Hamas military chief Jabari. Abgerufen am 14. November 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="Führende Politiker">@1@2Vorlage:Toter Link/www.heute.deFührende Politiker der Hamas und Israels (Seite dauerhaft nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2018. Suche im Internet Archive ). In: Heute.de vom 4. Januar 2009</ref> ebenda) war der Oberbefehlshaber<ref name="Tages-Anzeiger Online">Hamas schmuggelte neue Raketen durch Tunnelsystem. In: Tages-Anzeiger Online vom 29. Dezember 2008</ref> des militärischen Flügels und einer der fünf wichtigsten Führer der Terrororganisation Hamas, der so genannten Top Five.<ref name="Führende Politiker" /> Ahmed al-Dschabari war unter anderem für die Gefangennahme des israelischen Soldaten Gilad Schalit verantwortlich. Dschabari lebte seit 2004 im Gazastreifen im Untergrund und wurde auch das Phantom genannt.<ref name="Führende Politiker" /> Die Vereinigten Staaten führten al-Dschabari auf der Liste der meistgesuchten Terroristen.<ref name="welt_bio-jabari" /><ref name="algemeiner_bio-jabari" />

Leben

Nach 1971 hatte die Fatah im Süden des Libanon ihre Basis für den Terrorismus gegen Israel. Im Libanonkrieg 1982 drang Israel militärisch in den Libanon ein, woraufhin sich die Fatah in verschiedene arabische Länder zerstreute und Ahmed al-Dschabari 1982 mit 22 Jahren wegen seiner Beteiligung an Terroraktionen gegen Israel im Namen der Fatah verhaftet wurde. Er verbüßte in Israel eine 13-jährige Gefängnisstrafe. In dieser Zeit wurde er Mitglied der 1988 gegründeten Hamas.<ref name="ttoi-ruthless">Mitch Ginsburg: Ahmed Jabari: The ruthless terror chief whose bloody end was only a matter of time. 14. November 2012, abgerufen am 16. November 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Nach seiner Freilassung aus dem Gefängnis wurde al-Dschabari 1995 Mitglied der Führungsebene der Hamas.

Im Jahr 2000 wurde er Assistent von Salah Mustafa Muhammad Shehade, dem militärischen Befehlshaber der Hamas. Auf dem Höhepunkt der zweiten Intifada wurde Shehade im Juli 2002 durch einen gezielten Luftangriff von Israel getötet<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivlink (Memento vom 7. März 2013 im Internet Archive)</ref>. In dessen Nachfolge wurde al-Dschabari ausführender Kommandant des militärischen Arms der Hamas, der Kassam-Brigaden und Mohammed Deif der militärische Oberbefehlshaber.<ref name="algemeiner_bio-jabari">Zach Pontz: Ahmed al-Jabari: A Man “With a Lot of Blood on His Hands” (VIDEO). In: Algemeiner.com. 14. November 2012, abgerufen am 15. November 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="welt_bio-jabari">Philip Kuhn: Hamas-Terrorist stand auf der „Most-wanted“-Liste. In: Die Welt online. 14. November 2012, abgerufen am 15. November 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Kassam-Brigaden werden von Israel und der EU als terroristische Vereinigung eingestuft.<ref>Gemeinsamer Standpunkt 2009/468/GASP des Rates vom 15. Juni 2009 zur Aktualisierung des Gemeinsamen Standpunkts 2001/931/GASP über die Anwendung besonderer Maßnahmen zur Bekämpfung des Terrorismus und zur Aufhebung des Gemeinsamen Standpunkts 2009/67/GASPVorlage:Abrufdatum</ref>

Im Jahr 2004 überlebte Dschabari verwundet einen gezielten Angriff der Israelischen Luftstreitkräfte (IAF) gegen ihn in seinem Haus im Stadtteil Schadschaijeh von Gaza-Stadt. Hierbei wurden fünf Personen getötet: sein Sohn Mohammed, ein Bruder und zwei Cousins sowie ein Verwandter von Abd al-Aziz ar-Rantisi, dem im April 2004 bei einem Einsatz der Israelischen Streitkräfte getöteten früheren Hamas-Anführer.<ref>Fünf Palästinenser bei Raketenangriff der IAF im Gazastreifen getötet. In: Newsletter der Botschaft des Staates Israel vom 18. August 2004</ref> Aus Angst vor einem weiteren Angriff wechselte er kontinuierlich seinen Aufenthaltsort.<ref name="Führende Politiker" />

Dschabari wurde 2006 paramilitärischer Oberbefehlshaber<ref name="Tages-Anzeiger Online" /> und einer der Führer der Hamas<ref name="Tages-Anzeiger Online" /> und Nachfolger des im Juli 2006 schwer verwundeten Mohammed Deif.

Dschabari stand hinter dem gewaltsamen Kampf um Gaza zwischen Milizen der verfeindeten palästinensischen Bewegungen Hamas auf der einen Seite sowie Fatah und regulären Truppen der Palästinensischen Autonomiebehörde auf der anderen Seite. Dieser bürgerkriegsähnliche Putsch im Juni 2007 brachte Hamas im Gazastreifen an die Macht, und die PLO wurde vertrieben.<ref name="Führende Politiker" />

Dschabari werden die Verantwortung für jahrzehntelangen Terrorismus gegen Israel, die Ermordung von zwei Soldaten und das Abfeuern von Kassam-Raketen auf Israel zugeschrieben.<ref>Haaretz: Hamas fires Qassams for first time since Gaza takeover (englisch)</ref> Ahmed al-Dschabari führte die Unterhandlungen während der Geiselhaft Schalits aus dem Untergrund Gazas und übergab Schalit schließlich selbst an die ägyptischen Unterhändler bei dessen Freilassung gegen mehr als eintausend arabisch-palästinensische Gefängnisinsassen.<ref name="welt_bio-jabari" /><ref name="algemeiner_bio-jabari" />

Dschabari galt in Israel als militanter Hardliner der Hamas,<ref>Ahmad Al-Jaabari, auf der Hamas-Website, am 5. April 2006: „Unser (gewaltsamer) Widerstand in Palästina wird fortgesetzt und wird unter keinen Umständen beendet werden. Die al-Kassam-Brigaden werden den Marsch für die totale Befreiung des Bodens ihrer geliebten Heimat Palästina vom Mittelmeer bis zum Jordanfluss fortsetzen.“ (Vgl.: Unterschiede in der HAMAS-Rhetorik in westlichen und arabischen Medien. In: Newsletter der Botschaft des Staates Israel vom 21. April 2006)</ref> der mit seinen Soldaten das historische Palästina einschließlich Israel befreien wollte.<ref name="Führende Politiker" /> Eine Versöhnung mit der gemäßigten Palästinenserführung lehnte er ab.<ref name="Führende Politiker" />

Gershon Baskin zufolge war al-Dschabari kurz vor seinem Tod an Waffenstillstandsverhandlungen mit Israel beteiligt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />«Eskalation im Nahost-Konflikt wäre vermeidbar gewesen» (Memento vom 20. November 2012 im Internet Archive) 18. November 2012</ref>

Tod

Nach einer von Ägypten vermittelten Waffenruhe eskalierte die Gewalt am Gazastreifen. Innerhalb einer Woche wurden über 600 Geschosse auf Israel abgefeuert, die israelische Luftwaffe reagierte mit Angriffen auf Hamas-Stellungen.<ref>Entweder Gespräche oder Krieg. In: tagesschau.de. 29. Oktober 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 27. Dezember 2012; abgerufen am 4. Juni 2020.</ref> Nachdem es direkt vorher erneut einen Raketenbeschuss aus Gaza auf südliche israelische Landesteile gegeben hatte, wurde Dschabari am 14. November 2012 bei einem israelischen Raketenangriff auf sein Fahrzeug in Gaza gezielt getötet.<ref>Israel startet Angriff auf Hamas - Militärchef Dschabari getötet. In: Spiegel Online. 14. November 2012, abgerufen am 6. November 2025.</ref> Dschabaris Tod wurde am selben Tag sowohl vom israelischen Inlandsgeheimdienst Schin Bet als auch von der Hamas bestätigt.<ref name="algemeiner_kill-jabari">Zach Pontz: IDF Kills Hamas Terror Mastermind Ahmed al-Jabari (VIDEO). In: Algemeiner.com. 14. November 2012, abgerufen am 15. November 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="welt_kill-jabari">Hamas-Militärchef stirbt bei Luftangriff der Israelis. In: Die Welt online. 14. November 2012, abgerufen am 15. November 2012.</ref> Außer Dschabari wurde dabei ein weiteres Hamas-Mitglied getötet.<ref name="welt_bio-jabari" /> Die israelische Armee veröffentlichte ein Video,<ref>IDF Pinpoint Strike on Ahmed Jabari, Head of Hamas Military Wing auf YouTube, 14. November 2012</ref> das den Angriff zeigen soll.

Einzelnachweise

<references />

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