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Jehangir Ratanji Dadabhoy Tata

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Jehangir Ratanji Dadabhoy Tata (1955)

Jehangir Ratanji Dadabhoy Tata (auch J. R. D. Tata, Jahangir Ratanji Dadabhai Tata; * 29. Juli 1904 in Paris; † 29. November 1993 in Genf) war ein indischer Unternehmer und Luftfahrtpionier, der die Tata Group über mehr als fünf Jahrzehnte prägte und als eine Schlüsselfigur der indischen Zivilluftfahrt gilt.<ref name="independent-1993-12-01">Obituary: J. R. D. Tata. In: The Independent. 1. Dezember 1993, abgerufen am 15. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zu seinen bekanntesten Leistungen zählen der Aufbau von Tata Airlines und Air India sowie die starke Expansion des Tata-Konzerns in der Mitte des 20. Jahrhunderts.<ref name="ht-2021-10-08">Full circle, after 7 decades: Tatas win back Air India. In: Hindustan Times. 8. Oktober 2021, abgerufen am 15. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="bs-2014-05-29">Even JRD Tata didn't go to college. In: Business Standard. 29. Mai 2014, abgerufen am 15. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Leben

Er wurde als Sohn des Unternehmers Ratanji Dadabhoy Tata und der Französin Suzanne Brière in Paris geboren.<ref name="bs-2013-01-21">JRD, the letter righter. In: Business Standard. 21. Januar 2013, abgerufen am 15. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Familie Tata, ursprünglich eine Familie von parsischen Priestern, hatte sich durch Jamshedji Tata, der sich dem Handel und Unternehmertum zugewandt hatte, zu einer Dynastie Industrieller entwickelt. Ratanji Dadabhoy Tata war ein Cousin von Jamshedji Tata.

„Jeh“ oder J. R. D., wie er bekannt war, verbrachte einen großen Teil seiner Kindheit in Frankreich; seine Kindheit und Jugend verliefen zwischen Frankreich und Indien, Französisch war seine erste Sprache, und der Badeort Hardelot in Nordfrankreich war für seine frühe Faszination für das Fliegen wichtig.<ref name="et-2021-10-09">The legacy that Tata needs to tap into as it goes for a second flight on Air India. In: The Economic Times. 9. Oktober 2021, abgerufen am 15. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="independent-1993-12-01" /> Inspiriert wurde er dort durch den französischen Vorreiter der Luftfahrt Louis Blériot, und er lernte fliegen.

Nach seiner Ausbildung leistete er etwa ein Jahr Dienst in der französischen Armee.<ref name="et-2022-07-29">JRD Tata's 118th birth anniversary: Remembering father of Indian aviation. In: The Economic Times. 29. Juli 2022, abgerufen am 15. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 1930 heiratete er Thelma Vicaji.<ref name="independent-1993-12-01" /> Tata starb am 29. November 1993 in Genf; beigesetzt wurde er in Paris.<ref name="independent-1993-12-01" /><ref name="bs-2013-01-21" />

Wirken

Tata-Gruppe

Im Jahr 1925 trat Tata als unbezahlter Lehrling in Tata Sons ein und übernahm 1938 im Alter von 34 Jahren den Vorsitz des Unternehmens.<ref name="independent-1993-12-01" /><ref name="bs-2014-05-29" /> J. R. D. Tata entwickelte den Familienkonzern entscheidend weiter und stand damit mehr als 50 Jahre an der Spitze der Tata-Gruppe. Unter seiner Führung wuchs die Tata-Gruppe, die für die Wirtschaft Indiens eine wichtige Rolle spielt, von 14 auf 95 Unternehmen und von einem Konzernwert von rund 100 Millionen US-Dollar auf etwa 5 Milliarden US-Dollar; zugleich stieß sie unter anderem in die Automobil-, Luftfahrt- und IT-Branche vor.<ref name="bs-2014-05-29" /> Er gilt als einer der Vordenker der indischen Industrialisierung. Nennenswert ist sein Anspruch, Geschäfte nach hohen ethischen Maßstäben zu führen.<ref name="bs-2013-01-21" /> Sein Nachfolger wurde Ratan Tata.

Luftfahrt

Am 10. Februar 1929 erhielt er als erster Inder die erste in Indien ausgestellte Pilotenlizenz.<ref name="ie-2022-02-12">What’s the link between Air India and India’s first pilot’s licence? The answer lies in JRD Tata. In: The Indian Express. 12. Februar 2022, abgerufen am 15. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er gilt als Vater der indischen Luftfahrt: 1932 gründete er mit Tata Airlines die erste indische Luftlinie, aus der 1946 die Air India hervorging.<ref name="et-2021-10-09" /><ref name="ht-2021-10-08" /> Am 15. Oktober desselben Jahres steuerte er selbst den ersten kommerziellen Flug der Gesellschaft von Karatschi nach Juhu bei Bombay (heute Mumbai); an Bord befanden sich 25 Kilogramm Luftpost.<ref name="ht-2021-10-08" /><ref name="ie-2022-10-15">Watch: Air India Express pilot’s special announcement commemorating JRD Tata’s first commercial flight 90 years ago. In: The Indian Express. 15. Oktober 2022, abgerufen am 15. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 1948 begann mit Air India International der internationale Ausbau auf der Strecke Bombay–London.<ref name="et-2021-10-09" /><ref name="ht-2021-10-08" /> Nach der Verstaatlichung 1953 blieb Tata auf Wunsch der Regierung Vorsitzender von Air India und saß zugleich im Board von Indian Airlines; in den folgenden 25 Jahren galt sein Augenmerk besonders Servicequalität, Pünktlichkeit und operativen Details.<ref name="ht-2021-10-08" />

Auszeichnungen

Für seine Leistungen erhielt er 1955 den Padma Vibhushan und 1992 den Bharat Ratna.<ref name="et-2022-07-29" />

Literatur

  • RM Lala: Beyond the Last Blue Mountain, A Life of JRD Tata (1904–1993), 1993, 402 Seiten.
  • RM Lala: The Joy of Achievement, Conversations with JRD Tata, 1997, 194 Seiten
  • Bakhtiar K. Dadabhoy: “JEH” A Life of J. R. D. Tata, 2005, 165 Seiten

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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