Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338
John Bryce McLeod – Wikipedia Zum Inhalt springen

John Bryce McLeod

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von J. Bryce McLeod)

John Bryce McLeod<ref>Er verwendet den Vornamen Bryce, deshalb auch J. Bryce McLeod zitiert</ref> (* 23. Dezember 1929 in Aberdeen; † 20. August 2014<ref>Eintrag zu McLeod; John Bryce (1929 - 2914) im Archiv der Royal Society, London</ref>) war ein britischer angewandter Mathematiker, der sich mit linearen und nichtlinearen partiellen und gewöhnlichen Differentialgleichungen befasste.

McLeod wurde 1959 bei Edward Titchmarsh an der University of Oxford promoviert (Some problems in the theory of eigenfunction expansions)<ref>Mathematics Genealogy Project</ref> Er war Professor in Oxford (und seit 1960 Fellow des Wadham College<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Fellows des Wadham College (Memento vom 12. August 2010 im Internet Archive)</ref>) und ab 1988 an der University of Pittsburgh, wobei er aber seine Verbindungen nach Oxford nicht abreißen ließ und jeweils ein halbes Jahr dort verbrachte.

In der Hydrodynamik behandelte er unter anderem Theodore von Kármáns Problem einer rotierenden viskosen Flüssigkeit, Probleme in der Grenzschichttheorie und stationäre Wasserwellen extremer Form. Später behandelte er schwierige Probleme der Bifurkationstheorie und nichtlinearer Diffusionsgleichungen. Er gilt als einer der führenden britischen Experten für Anwendungen der Funktionalanalysis.<ref>Laudatio im Archiv der Royal Society, London</ref>

In der Theorie der Wasserwellen arbeitete er unter anderem mit John Toland zusammen. 1965 erhielt er den Whittaker-Preis, 1987 die Keith Medal. 2011 erhielt er den Naylor-Preis für seine wichtigen und vielseitigen Erfolge in der Analyse nichtlinearer Differentialgleichungen aus Anwendungen in Mechanik, Physik und Biologie<ref>Laudatio, zitiert nach Notices of the AMS, Oktober 2011, S. 1301</ref>. Er war Fellow der Royal Society (1992) und der Royal Society of Edinburgh.

Schriften

  • mit Stuart P. Hastings Classical Methods in Ordinary Differential Equations: With Applications to Boundary Value Problems, American Mathematical Society 2011

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein