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Iva Zajíčková

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Iva Zajíčková (2016)
Iva Zajíčková (2016)
Zur Person
Vollständiger Name Iva Zajíčková-Stafová
Geburtsdatum 9. März 1948
Nation TschechoslowakeiDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechoslowakei
Disziplin Bahn (Ausdauer / Kurzzeit)
Karriereende 1978
Letzte Aktualisierung: 19. Dezember 2021

Iva Zajíčková, verheiratete Stafová (* 9. März 1948 in Brno-Královo Pole) ist eine ehemalige tschechoslowakische Bahnradsportlerin und heutige tschechische Kommunalpolitikerin.

Familie

Iva Zajíčková ist die Tochter von Josef Zajíček aus Vícemilice und seiner Frau Otilie geb. Čermáková aus Ždánice. Ihr Großvater mütterlicherseits betrieb in Ždánice eine Schneiderei. Ihre Eltern zogen nach der Eheschließung in die Slowakei, wo der Vater in einem Werk der Zbrojovka arbeitete, und kehrten vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges nach Ždánice zurück, wo 1945 ihre ältere Schwester Jitka geboren wurde. Im Jahr darauf übersiedelte die Familie nach Brno. Dort gibt es eine auch für internationale Wettkämpfe geeignete Radrennbahn.

Sportliche Karriere

Iva Zajíčková war die dominierende tschechoslowakische Bahnradsportlerin in den 1970er Jahren. Von 1970 bis 1978 errang sie sieben Podiumsplätze bei UCI-Bahn-Weltmeisterschaften im Sprint; bei der Bahn-WM 1971 in Varese wurde sie zudem Dritte in der Einerverfolgung. Mehrfach errang sie auch nationale Titel.<ref>Sports Hall of Ždánice auf jizni-morava.cz, abgerufen am 24. Juni 2011</ref>

Berufliche Tätigkeit und politisches Engagement

Nach Beendigung ihres Studiums an der Fakultät für Elektrotechnik der Technischen Universität Brünn im Jahre 1975 war Stafová als Elektroingenieurin tätig. Sie emigrierte 1980 nach Österreich, was zum Abbruch ihrer Karriere im Radsport führte. Nachdem der tschechoslowakische Radfahrerverband einen Protest beim Weltradsportverband UCI eingelegt hatte, zog der Österreichische Radsport-Verband seine Unterstützung für die Erteilung der Staatsbürgerschaft zurück, so dass Stafová nicht für Österreich starten durfte, auch nicht bei den Olympischen Spielen in Moskau.<ref>Sbírala medaile na kole, pak zdolávala Pamír, Denik.cz, online auf: brnensky.denik.cz/</ref> Sie betätigte sich danach als Bergsteigerin, unter anderem beteiligte sie sich an einer Expedition der Österreichischen Bergsteigervereinigung auf den Kilimandscharo.<ref>Neuman Company s.r.o.: Reprezentantka Iva Zajíčková oslavila 70. narozeniny! In: cyklonovinky.cz. Abgerufen am 19. Dezember 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Nachdem Stafová das Haus ihres Großvaters in Restitution zurückerhalten hatte, zog sie 1995 von Wien nach Ždánice, um dieses instand zu setzen. Seit dieser Zeit lebt Iva Stafová in Ždánice und engagierte sich bald auch in der Kommunalpolitik. Zwischen 2006 und 2010 war sie Ratsmitglied, von 2010 bis 2014 Bürgermeisterin von Ždánice (Okres Hodonín).<ref>Iva Zajíčková, Kurzbericht im Mitteilungsorgan des Stadtteils Brünn-Mitte Zpravodaj městské části Brno-střed, März 2018, S. 15, online auf: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />brno-stred.cz/... (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. Oktober 2019 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.brno-stred.cz</ref>

Erfolge

1970
1971
1973
1975
1976
1977
1978

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>