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Methacrolein

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Isobutenal)
Strukturformel
Strukturformel von Methacrolein
Allgemeines
Name Methacrolein
Andere Namen
  • Methacrylaldehyd
  • 2-Methylacrolein
  • 2-Methyl-2-propen-1-al
  • Isobutenal
Summenformel C4H6O
Kurzbeschreibung

farblose bis gelbliche Flüssigkeit mit charakteristischem Geruch<ref name="GESTIS" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 201-150-1
ECHA-InfoCard 100.001.046
PubChem 6562
ChemSpider 6314
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 70,09 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

0,83 g·cm−3<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Schmelzpunkt

−81 °C<ref name="GESTIS" />

Siedepunkt

73 °C<ref name="GESTIS" />

Dampfdruck
  • 160 hPa (20 °C)<ref name="GESTIS" />
  • 530 hPa (50 °C)<ref name="GESTIS" />
  • 890 hPa (65 °C)<ref name="GESTIS" />
Löslichkeit
Brechungsindex

1,4144 (20 °C)<ref name="CRC90_3_372">David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press / Taylor and Francis, Boca Raton FL, Physical Constants of Organic Compounds, S. 3-372.</ref>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="GESTIS" />
Gefahrensymbol Gefahrensymbol Gefahrensymbol
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 225​‐​301​‐​311​‐​330​‐​314​‐​341​‐​410
P: 210​‐​280​‐​301+310​‐​305+351+338​‐​310<ref name="GESTIS" />
Toxikologische Daten

140 mg·kg−1 (LD50Ratteoral)<ref name="GESTIS" />

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C

Methacrolein ist eine chemische Verbindung (ein ungesättigter Aldehyd) die in Form einer klaren brennbaren Flüssigkeit vorkommt, welche vor allem zur Herstellung von Kunststoffen verwendet wird.

Vorkommen

Natürlich kommt Methacrolein in Äpfeln vor.<ref name="Dr. Dukes 47048" />

Datei:Red Apple.jpg
Äpfel enthalten natürlicherweise Methacrolein

Gewinnung und Darstellung

Hergestellt wird Methacrolein durch<ref name="BGChemie" />:

  1. Gasphasenoxidation von Isobuten oder tert-Butanol
  2. Mannich-Kondensation von Propionaldehyd mit Formaldehyd
  3. Dehydrogenierung von Isobutyraldehyd

Eigenschaften

Methacrylaldehyd ist eine leicht flüchtige, gelbliche Flüssigkeit mit stechendem Geruch, welche löslich in Wasser ist. Die Dämpfe von Methacrolein sind schwerer als Luft.<ref name="GESTIS" />

Verwendung

Methacrolein wird als Zwischenprodukt zur Herstellung von Polymeren (z. B. Methylmethacrylat), Harzen, Pflanzenschutzmitteln und in geringem Maße für Geschmacks- und Geruchsstoffe verwendet.

Sicherheitshinweise

Methacroleindämpfe wirken stark reizend bis ätzend auf Schleimhäute, Haut und Lunge. Die Dämpfe von Methacrylaldehyd können mit Luft ein explosionsfähiges Gemisch (Flammpunkt −15 °C, Zündtemperatur 295 °C) bilden.<ref name="GESTIS" />

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="Dr. Dukes 47048">Vorlage:DrDukesDB</ref> </references>

Vorlage:Hinweisbaustein