Isabella Clara Eugenia von Spanien
Isabella Clara Eugenia von Spanien ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=es|SCRIPTING=Latn|SERVICE=spanisch}}; * 12. August 1566 in Segovia in Spanien; † 1. Dezember 1633 in Brüssel) war als Tochter König Philipps II. spanische Infantin und ab 1598 Statthalterin der spanischen Niederlande aus dem Haus Habsburg (Casa de Austria).
Zu ihrem Vater hatte Isabella Clara Eugenia ein inniges Verhältnis und sie beriet ihn in politischen Fragen. Philipp II. erhob für seine Tochter nach der Ermordung des Königs König Heinrich III. 1589 vergeblich Anspruch auf den französischen Thron. Erst als 32-Jährige heiratete die Infantin 1598 Erzherzog Albrecht VII. von Österreich, mit dem sie nach dem Tod ihres Vaters im gleichen Jahr als Statthalterin die spanischen Niederlande regierte. Beide schlossen 1609 einen zwölfjährigen Waffenstillstand mit der Republik der Vereinigten Niederlande, protegierten Künstler, insbesondere Peter Paul Rubens, und führten eine rigide Gegenreformation zur Rekatholisierung der Bevölkerung durch. Nach Albrechts Tod 1621 wurde die Landvögtin vom spanischen König Philipp IV. in ihrer Stellung, jedoch mit geringeren Befugnissen, bestätigt. Der Krieg gegen die Vereinigten Niederlande wurde wieder aufgenommen, wendete sich aber seit den späten 1620er Jahren zuungunsten der spanischen Niederlande und führte zum Niedergang von deren Wirtschaft. Die persönliche Tragik der Statthalterin lag im Unverständnis der spanischen Regierung für die besonderen Situation der Niederlande, weshalb sie Isabellas Friedensbemühungen nur wenig unterstützte.
Spanische Infantin
Kindheit und Jugend
Isabella Clara Eugenia war die älteste die Kindheit überlebende Tochter des spanischen Königs Philipp II. von Habsburg, Sohn des Kaisers Karl V., und seiner dritten Gemahlin Elisabeth von Valois. Die Geburt verlief für die Mutter relativ problemlos, doch unmittelbar danach kam es zu Komplikationen. Elisabeth bekam Fieber, und ihre Ärzte führten bei ihr einen Aderlass durch. Philipp II., der in zeitgenössischen Quellen als gefühlskalter Monarch beschrieben wird, äußerte nach der Entbindung, dass er sich über das Mädchen mehr freue als über einen männlichen Thronfolger. Als Taufpaten für Isabella Clara Eugenia, die Philipps Lieblingstochter wurde, fungierten Don Carlos und die Prinzessin Johanna. Benannt war die Infantin nach ihrer Vorfahrin Isabella der Katholischen, nach der heiligen Klara, an deren Gedenktag sie geboren war – sie kam in der Nacht vom 11. auf den 12. August 1566 zur Welt –, sowie, infolge eines Gelübdes ihres Mutter, nach dem heiligen Eugenius. Der französische Botschafter in Spanien, Fourquevaux, schrieb der Königin Katharina von Medici, dass deren Enkelin, die kleine Infantin, ein schönes Mädchen sei und eine breite Stirn, volle Lippen und eine markante Nase wie ihr Vater, König Philipp II., habe. Elisabeth von Valois schenkte ihrer Tochter teure Kleider sowie Spielsachen und kaufte für sie gemäß einem abergläubischen Brauch Amulette gegen den bösen Blick.<ref>Leah Redmond Chang: Junge Königinnen: Katharina de’ Medici, Elisabeth von Valois; Maria Stuart und der Preis der Macht. Wilhelm Goldmann Verlag, München 2023, ISBN 978-3-442-31603-8, S. 486–490.</ref>
Als erste Erzieherin erhielt Isabella Clara Eugenia 1567 María Enríquez de Toledo, Herzogin von Alba. Ihre Mutter Elisabeth starb bereits im Oktober 1568. Die damals erst zweijährige Infantin wuchs mit ihrer jüngeren Schwester Katharina Michaela am spanischen Königshof ihres Vaters auf. Dieser ging nach dem frühen Tod seiner dritten Frau 1570 eine weitere Ehe mit seiner Nichte Anna von Österreich ein, der Tochter seiner Schwester Maria von Spanien aus ihrer Ehe mit ihrer beider Cousin, Kaiser Maximilian II. Nach der Ankunft der neuen Königin im Herbst 1570 erhielt Isabella Clara Eugenia eine neue Erzieherin, Maria Chacón, Marquesa de Sandoval. Anna von Österreich nahm sich ihrer beiden Stieftöchter an und entwickelte zu ihnen ein enges Vertrauensverhältnis. Philipp II. überwachte als liebevoller Vater persönlich die Ausbildung seiner Tochter Isabella Clara Eugenia und sorgte sich um ihr körperliches Wohlbefinden. Die Infantin wurde religiös und streng erzogen und erlernte an Fremdsprachen u. a. Französisch und Latein. Sie entwickelte eine große Neigung für das Lesen, ferner zur Musik – sie eignete sich etwa das Spielen der Laute an –, zur Jagd, zu Theateraufführungen und zum Sammeln von Kunstwerken.<ref name=Belen>Juan Antonio Sánchez Belén: Isabel Clara Eugenia. In: Diccionario biográfico español. Madrid 2009–2013 (Online-Version).</ref>
Wichtige Bezugsperson ihres Vaters
Königin Anna gebar neben einigen jung verstorbenen Söhnen am 14. April 1578 den ersehnten Thronfolger Philipp (III.) Wegen dessen relativ schwacher körperlicher Konstitution wurde Isabella Clara Eugenia als mögliche Thronfolgerin ins Auge gefasst und daher auf Gedenkmedaillen neben ihrem Vater und Bruder abgebildet. Aus diesem Grund behielt der König seine Tochter bis zuletzt an seinem Hof, ohne ernsthaft an ihre Verheiratung zu denken.<ref name=Belen/> Zwar war sie schon in ihrem dritten Lebensjahr Im Rahmen der habsburgischen Heiratspolitik dem Kaiser Rudolfs II. als künftige Gemahlin versprochen worden und dieses Heiratsprojekt auch vom Papst unterstützt worden; doch dieser Plan scheiterte letztlich am gegenseitigen Misstrauen Philipps II. und Rudolfs II.<ref name=Hamann-168>Isabella Klara Eugenia, in: Brigitte Hamann (Hrsg.): Die Habsburger. Ein biographisches Lexikon. 1996, S. 168.</ref><ref>Charles Piot: Isabelle-Claire-Eugénie, in: Biographie Nationale de Belgique, Bd. 10, Brüssel 1888-89, Sp 12-20, hier: Sp. 14.</ref> Nach dem im Oktober 1580 erfolgten Tod von Königin Anna, der letzten Gemahlin Philipps II., kümmerte sich Isabella Clara Eugenia auch um die Erziehung ihrer jüngeren Geschwister, vor allem jene des Kronprinzen Philipp (III.), und übernahm während des Aufenthalts ihres Vaters in Portugal königliche Repräsentationspflichten.<ref name=Belen/>
Philipp II. schrieb seinen Töchtern Isabella Clara Eugenia und Katharina Michaela am 15. Januar 1582 aus Lissabon Folgendes: {{
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}}<ref>Philipp II. von Spanien in Briefen an seine Töchter. München 1947, S. 40–42.</ref> Unterschrieben wurden diese Briefe mit „Euer guter Vater“.
In der späten Regierungszeit König Philipps II. gehörten Isabella Clara Eugenia und Katharina Michaela zunehmend zu seinen wichtigsten Vertrauenspersonen, die ihn bei entscheidenden politischen Fragen berieten. Besonders innig war sein Verhältnis zu Isabella Clara Eugenia. Wenn Vater und Tochter sich im Escorial aufhielten, wohnte sie in den sonst für spanische Königinnen vorgesehenen Gemächern.<ref name=Belen/> Als der König eines Nachts erfuhr, dass Alessandro Farnese im August 1585 die lange Belagerung von Antwerpen erfolgreich zum Abschluss gebracht hatte, stürzte er ins Zimmer seiner Tochter und überbrachte ihr freudig diese Nachricht.<ref>Peter Pierson: Philipp II., engl. Originalausgabe London 1975, dt. Ausgabe Verlag Styria, Graz, Wien, Köln 1985, ISBN 3-222-11593-1, S. 186 f.</ref> Brantôme urteilte, dass die Infantin eine Prinzessin von feinem Verstand gewesen sei, die alle Angelegenheiten ihres Vaters geschickt geregelt habe. Philipp II. bezeichnete sie als Trost seines Alters und Licht seiner Augen.<ref>Charles Piot: Isabelle-Claire-Eugénie, in: Biographie Nationale de Belgique, Bd. 10, Brüssel 1888-89, Sp 12-20, hier: Sp. 13.</ref> Sie half ihm bei den Regierungsgeschäften, ordnete seine Unterlagen, las ihm wichtige Botschaften vor und übersetzte für ihn italienische Berichte ins Spanische. Während der letzten drei Lebensjahre des Königs bis zu seinem Tod am 13. September 1598 kümmerte sie sich um ihren schwer kranken Vater, der an Fieberanfällen und Gicht litt.
Französische Thronkandidatin
Am 2. August 1589 wurde Isabella Clara Eugenias Onkel mütterlicherseits, König Heinrich III. von Frankreich, vom Mönch Jacques Clément ermordet. Heinrich, der letzte französische König aus dem Haus Valois, hinterließ ebenso wenig wie seine Brüder männliche Nachkommen. Der Hugenottenführer Heinrich von Navarra wurde daraufhin inmitten des Achten Hugenottenkriegs im königlichen Heerlager zum neuen Monarchen Frankreichs proklamiert. Viele katholische Royalisten erkannten ihn aber nicht an, und die Katholische Liga rief den Kardinal von Bourbon als Karl X. zum König aus. Nach dessen Tod im Mai 1590 erhob Philipp II., die Ablehnung Heinrichs von Navarra durch viele Katholiken ausnutzend, Thronansprüche für Isabella Clara Eugenia, da sie die Tochter der ältesten Schwester Heinrichs III., Elisabeth, war. Es gab jedoch auch andere Thronprätendenten im katholischen Lager. Außerdem schloss das Salische Recht in Frankreich die weibliche Erbfolge aus, und Elisabeth von Valois hatte bei ihrer Hochzeit alle Ansprüche auf den französischen Thron aufgegeben.<ref>Peter Pierson: Philipp II., 1985, S. 207 f.</ref>
Ein Teil von Philipps Agenten in Paris schätzten die Chancen der spanischen Infantin auf die Thronfolge in Frankreich als gering ein; andere hielten zumindest ihre Ausrufung zur Königin als Braut des jungen Herzogs Karl von Guise für möglich. Auf französischer Seite wurden aber die Ansprüche der Infantin nahezu einhellig abgelehnt. Nur die Pariser Liga befürwortete unter dem Einfluss einiger Jesuiten die Kandidatur von Philipps Tochter. Der Versuch des spanischen Königs, die rasch aufeinanderfolgenden Päpste zur Unterstützung der Kandidatur der Infantin zu gewinnen, misslang. Ende 1592 drängte Philipp II. den Herzog von Mayenne, als Generalleutnant von Frankreich die Generalstände einzuberufen und die Thronrechte der Infantin anerkennen zu lassen. Sein Feldherr Alessandro Farnese sollte Mayenne dabei unterstützen, kam aber Philipps Auftrag nur widerstrebend nach und starb bald. Philipps außerordentlicher Gesandter, der zweite Herzog von Feria, hatte den Auftrag, den Anfang 1593 zusammengetretenen Generalständen das politische Konzept des spanischen Königs vorzustellen. Diese Versammlung sollte Isabella Clara Eugenia zur französischen Königin proklamieren und ihr das Recht einräumen, ihren Gatten selbst zu bestimmen. Dabei präferierte Philipp II. seinen Neffen Erzherzog Ernst als Gemahl der Infantin. Falls die Generalstände auf einem französischen König bestanden, sollte Feria sich für Karl von Guise aussprechen und für dessen Heirat mit der Infantin sorgen.<ref>Peter Pierson: Philipp II., 1985, S. 208 ff.</ref>
Die Generalstände verlangten, dass ein französischer Adliger König werde, ohne eine Einigung auf einen Kandidaten zu erzielen. Der militärisch erfolgreiche Heinrich von Navarra trat im Juli 1593 zum Katholizismus über und wurde im Februar 1594 als Heinrich IV. zum König von Frankreich gekrönt. Nach einem erfolglosen Krieg gegen Heinrich IV. schloss Philipp II. schließlich mit ihm im Mai 1598 den Frieden von Vervins und gab damit die Ansprüche von Isabella Clara Eugenia auf die französische Krone auf.<ref>Peter Pierson: Philipp II., 1985, S. 210.</ref>
Verlobung mit Erzherzog Albrecht
Im Alter von einunddreißig Jahren verlobte sich Isabella Clara Eugenia 1597 mit Erzherzog Albrecht VII. von Österreich (Albert), der am spanischen Hof Philipps II. erzogen worden war. Albrecht, ein Bruder Kaiser Rudolfs II., war mit 18 Jahren zum Kardinal und Erzbischof von Toledo erhoben worden. Philipp II. hatte seinen Neffen 1583 zum Vizekönig von Portugal und 1595 zum Generalgouverneur der spanischen Niederlande ernannt. Zur Vorbereitung für seine Ehe mit der Infantin wurde der Erzherzog 1598 durch den Papst gegenüber der katholischen Kirche entpflichtet.<ref>Peter Pierson: Philipp II., 1985, S. 189.</ref><ref name=Hamann-168/>
Statthalterin der spanischen Niederlande
Regierung mit Albrecht VII.
Heirat; Herrschaftsantritt in den Niederlanden; Kinder
Isabella Clara Eugenia und Albrecht VII. erhielten am 6. Mai 1598 als Brautschatz die katholischen spanischen Niederlande und die Franche-Comté von der spanischen Krone. Damals übertrug Philipp II. u. a. Flandern, Artois, Hennegau, Brabant, Cambrai, Limburg und Luxemburg an seine Tochter. Im Fall der Kinderlosigkeit des Paares sollte das Herrschaftsgebiet nach Albrechts Tod wieder an Spanien zurückfallen. Der spanische Thronfolger bestätigte die Schenkungsurkunde, und Isabella Clara Eugenia erteilte am 30. Mai 1598 ihrem künftigen Ehemann die Vollmacht, die spanischen Niederlande in Besitz zu nehmen. Philipp II. stellte den Erzherzögen, wie die Infantin und Albrecht genannt wurden, den Dominikanermönch Íñigo de Brizuela y Arteaga als Beichtvater zur Seite, um auch künftig den spanischen Einfluss am niederländischen Hof zu sichern.<ref name=Piot-15>Charles Piot: Isabelle-Claire-Eugénie, in: Biographie Nationale de Belgique, Bd. 10, Brüssel 1888-89, Sp 12-20, hier: Sp. 15.</ref>
Am 13. September 1598 starb König Philipp II. Albrecht, der sich auf dem Weg nach Spanien zu seiner Braut befand, erfuhr unterwegs vom Tod des Königs. Er heiratete seine Verlobte am 15. November 1598 per Prokuration in Ferrara. Die persönliche Hochzeit des Erzherzogpaars fand nach sieben Monaten Trauerzeit am 18. April 1599 in Valencia statt. In der Folge reisten Isabella Clara Eugenia und ihr Gatte nordwärts durch Europa in ihr Herrschaftsgebiet. Unterwegs wurden ihnen zu Ehren Feste abgehalten, so u. a. im Herzogtum Lothringen. Am 5. September 1599 hielten sie ihren feierlichen Einzug in Brüssel.<ref name=Piot-16>Charles Piot: Isabelle-Claire-Eugénie, in: Biographie Nationale de Belgique, Bd. 10, Brüssel 1888-89, Sp 12-20, hier: Sp. 16.</ref><ref name=Belen/>
Das erzherzogliche Paar ließ sich in Brüssel, dem Zentrum der spanischen Niederlande, nieder. Das Herrschaftsgebiet erstreckte sich südlich von Rhein und Maas bis in die heutigen Staaten Luxemburg und Belgien. De facto war zu diesem Zeitpunkt nur noch die südliche Hälfte der Niederlande unter der Kontrolle der Spanier, die nördliche Hälfte (siehe auch Achtzigjähriger Krieg), auch Generalstaaten genannt, war in der Hand der calvinistischen Niederländer.
Während der als glücklich beschriebenen Ehe des Erzherzogpaars wurden drei Kinder geboren, sie starben aber als Säuglinge: Erzherzog Philipp wurde am 21. Oktober 1605 und Erzherzog Albert am 21. Jänner 1607 geboren, gefolgt von Erzherzogin Anna Mauritia.
Starker spanischer Einfluss
Bei der Bewältigung der schwierigen Probleme während ihrer gemeinsamen Regierungszeit mit Albrecht halfen Isabella Clara Eugenia die von ihrem Vater erworbenen politischen Kenntnisse, ihrem Gatten wiederum seine Erfahrungen, die er als Vizekönig Portugals gesammelt hatte. Zwar war Albrecht die führende Persönlichkeit in der gemeinsamen Herrschaft, doch wirkte die Langvögtin aktiv auf die Entscheidungen ihres Ehemanns ein. Freilich konnte der spanische König Philipp III. einen maßgeblichen Einfluss in den südlichen Niederlanden trotz deren nominellen Souveränität ausüben, da er sich gemäß einiger Zusatzklauseln zu dem 1598 von Philipp II. aufgesetzten Abtretungsvertrag ein Mitspracherecht in der niederländischen Außen- und Verteidigungspolitik sowie den Besitz von Antwerpen, Cambrai und Gent vorbehielt. Versuche Philipps III., die Niederlande wieder völlig in die spanische Krone einzugliedern, wies Albrecht zurück. Der Herzog von Lerma hatte als wichtiger Vertrauensmann des spanischen Königs die Leitung der diplomatischen Beziehungen zwischen Madrid und Brüssel inne. Sowohl Isabella Clara Eugenia als auch ihr Gemahl standen mit dem Herzog in Briefwechsel.<ref name=Belen/><ref name=Piot-15/>
Außenpolitik
Erzherzog Albrecht und die Infantin bemühten sich darum, das Elend vergangener Kriegsjahre zu mindern und die darniederliegende Wirtschaft zu fördern. Sie versuchten daher, ihr Reich vor weiteren Kriegen zu bewahren und freundschaftliche Beziehungen mit Frankreich, England, deutschen Fürsten und Anrainerstaaten der Ostsee aufzubauen. Doch im Rahmen des dominanten spanischen Einflusses auf die niederländische Außenpolitik entschied Philipp III., den Krieg gegen die Republik der Vereinigten Niederlande fortzusetzen, womit die Präsenz spanischer Truppen auf dem von Albrecht und seiner Gemahlin verwalteten Gebiet verbunden war.<ref name=Belen/>
Nach dem Einfall des Prinzen Moritz von Nassau in Flandern (1600) ritt Isabella Clara Eugenia auf einem prächtig geschmückten Pferd zu den ihrem Gatten zur Abwehr des Angriffs zur Verfügung stehenden Truppen, sprach den Soldaten Mut zu und hielt eine eindringliche Rede. Sie folgte Albrecht auch zur von 1601 bis 1604 dauernden Belagerung von Ostende und sorgte sich um das Wohl der Verwundeten.<ref name=Piot-16/> Da inzwischen Moritz andere Städte wie z. B. 1602 Grave eroberte, hatte der spanische Hof Bedenken bezüglich Albrechts militärischer Fähigkeiten und sandte ihm 1602 Truppen unter dem Kommando von Ambrosio Spinola zu Hilfe.<ref name=Belen/> Verzweifelt über die dennoch lange Belagerungsdauer soll die Infantin geschworen haben, ihre Wäsche so lange nicht zu wechseln, bis Ostende erobert wäre. Diesen Eid habe sie eingehalten und als die Stadt nach drei Jahren endlich fiel, habe ihre Wäsche einen gelbbraunen Farbton angenommen, der nach ihr Isabellfarbe benannt worden sei.<ref name=Piot-16/> 1609 handelte Albrecht einen zwölfjährigen Waffenstillstand mit den Generalstaaten aus.<ref>{{ #if:Joseph Albert Alberdingk Thijm|Joseph Albert Alberdingk Thijm: |}}{{ #if:ADB:Albrecht VII. 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Hofhaltung und Kulturförderung
Der Abschluss des Waffenstillstands verschaffte den spanischen Niederlanden die nötige Ruhe zur Wiederbelebung der Wirtschaft und Sanierung der Staatsfinanzen. Das erzherzogliche Paar schuf sich seinen eigenen Hofstaat, der sich zu gleichen Teilen aus Spaniern und Flamen zusammensetzte. Auch Personen, die im Dienst Alessandro Farneses gestanden hatten, gehörten ihm an. Das Hofleben orientierte sich am burgundischen Zeremoniell und war vor allem zwischen 1609 und 1621 glanzvoller als zuvor, wie die damaligen Empfänge der Botschafter, Feste, Bälle, Theater- und Musikaufführungen sowie Jagdausflüge bestätigen. Zeitweise residierten Albrecht und seine Gemahlin im Schloss Mariemont, das ihnen als Erholungsort diente. Sie förderten die spanische Sprache, Kultur und Literatur in den Niederlanden, aber auch einheimische Schriftsteller, Philosophen und Künstler. So stand Justus Lipsius in der Gunst der Erzherzöge, denen er an der Universität Löwen einen Vortrag über Seneca und die Tugenden und Pflichten des Fürsten hielt. 1609 wurde Peter Paul Rubens als Hofmaler verpflichtet. Auch von anderen bedeutenden flämischen Malern wie Pieter Brueghel dem Jüngeren, Denis van Alsloot und Anthonis van Dyck – der von 1630 bis 1632 offizieller Hofmaler von Isabella Clara Eugenia war – erwarben die Erzherzöge Gemälde für ihre Privatsammlung.<ref name=Belen/> Musik und Literatur waren stark auf das kirchliche Leben ausgerichtet.<ref name=Erbe-161>Michael Erbe: Belgien, Niederlande, Luxemburg. Geschichte des niederländischen Raumes, Kohlhammer, Stuttgart 1993, ISBN 3-17-010976-6, S. 161.</ref>
Verwaltung
Isabella Clara Eugenia und ihr Gemahl bemühten sich trotz des erheblichen spanischen Einflusses redlich, im Einklang mit den Interessen der Niederländer zu regieren. Sie berücksichtigten maßgeblich die bestehenden Regierungsinstitutionen bei der Gestaltung ihrer Politik. Anstelle des aufgelösten Flandern-Rats schufen sie in Brüssel einen Staatsrat, in dem auch lokale Aristokraten vertreten waren. In wichtige Regierungsämter wurden indessen immer mehr loyale Männer des mittleren und niederen Adels und des wohlhabenden Bürgertums berufen. Ein besonderes Schwergewicht lag bei juristisch gebildeten Beamten des Geheimen Rats, meist Einheimischen, die nach 1610 auch im Staatsrat zunehmenden Einfluss gewannen. Nur zweimal, 1600 und 1619, berief das Erzherzogspaar die Generalstände ein. Bei deren Versammlung im Jahr 1600 wurden die Zentralmacht des Erzherzogspaars und zugleich die Privilegien der Provinzen anerkannt. Den Erzherzögen wurde eine jährliche Zuwendung 3,6 Millionen Gulden gewährt, wofür sie sich zu einer den Interessen des Landes dienenden Innenpolitik verpflichteten. Im Juli 1611 erließen sie das seit 1595 ausgearbeitete und nun im gesamten Staatsgebiet geltende Ewige Edikt, das eine Neufassung des Zivil- und Strafrechts in den spanischen Niederlanden darstellte.<ref name=Belen/><ref name=Erbe-162>Michael Erbe: Belgien, Niederlande, Luxemburg. Geschichte des niederländischen Raumes, 1993, S. 162.</ref>
Religionspolitik
Auf dem Gebiet der Religionspolitik versuchte das Erzherzogspaar dem Katholizismus den Status der vorherrschenden Konfession wiederzugeben, daher die bereits von Philipp II. eingeleitete Gegenreformation fortzusetzen und den Protestantismus weiter zurückzudrängen. Eine wichtige Rolle spielten hierbei Ordensgemeinschaften, darunter der sich insbesondere um die Bekehrung der höheren Schichten kümmernde Jesuitenorden, dessen Mitgliederzahl sich in den spanischen Niederlanden 1595 nur auf 400, 1611 schon auf etwa 750 belief. Auf das einfache Volk wurde durch Predigten und Flugschriften im Sinne der Katholisierung eingewirkt. Auch fand eine strenge Kontrolle des Buchdrucks statt. 1596 war in Brüssel eine päpstliche Nuntiatur für die südlichen Niederlande gegründet worden; und für die Pfarrerausbildung wurden Priesterseminare u. a. in Antwerpen und Mecheln eingerichtet. Die Erzherzöge ergriffen Maßnahmen zur Isolierung noch bestehender protestantischer Gemeinden. Sie förderten Pilgerfahrten zu den Wallfahrtsorten Halle, Scherpenheuvel und Laeken sowie den Wiederaufbau von in früheren Kriegen zerstörten katholischen Gotteshäusern. Auch fanden zahlreiche religiöse Feste mit prächtigen Umzügen und Prozessionen statt. So belebten Isabella Clara Eugenia und ihr Gemahl den bis heute bestehenden, alljährlich veranstalteten Ommegang von Brüssel neu. Sie führten ferner die Verehrung der 1622 heiliggesprochenen Mystikerin Teresa von Ávila ein und begünstigten die Durchführung der Inquisition, die in den spanischen Niederlanden mit eher gelinden Mitteln gegen als Ketzer betrachtete Personen vorging. Zur Verfolgung von Hexen und Zauberern erneuerten die Erzherzöge 1606, 1608 und 1612 die von Philipp II. 1592 erlassenen und vom Jesuiten Martin Anton Delrio inspirierten Verordnungen. Durch die gegenreformatorischen Anstrengungen wurde die römisch-katholische Kirche wieder fest in den spanischen Niederlanden verankert.<ref name=Belen/><ref>Michael Erbe: Belgien, Niederlande, Luxemburg. Geschichte des niederländischen Raumes, 1993, S. 159 f.</ref>
Die Erzherzogin unterstützte die englische Adelige Maria Ward ab 1608 bei der Gründung ihrer Institute zur Ausbildung von Mädchen und jungen Frauen in Saint-Omer und Lüttich durch Genehmigungen sowie finanziell und 1621 zur Erlangung der Bestätigung für eine Ordensgründung mit einem Pass für eine Romreise. Sie selbst pilgerte wöchentlich zur Sankt-Annenquelle in Laeken, um noch für einen Thronfolger zu beten. Sie ließ später auch den Weg dorthin neu anlegen und 1625 nach dem Tod ihres Mannes die Sankt-Annenkapelle errichten.
Wirtschaftspolitik
Zur Wiederbelebung der Wirtschaft, die u. a. durch den – aufgrund von Kriegen und Abwanderung verursachten – Bevölkerungsrückgang geschwächt war, förderte das Erzherzogspaar die Rekultivierung brachliegender Ackerflächen sowie die Wiederaufforstung der infolge von Kriegsschäden gelichteten Wälder. Diese dienten der für die Wirtschaft wichtigen Holzgewinnung. Ferner versuchten Erzherzog Albrecht und seine Gemahlin das Währungssystem 1599 durch die Anordnung der Prägung neuer Gold- und Silbermünzen sowie die Festlegung des Guldens als Rechnungseinheit zu stabilisieren. Sie weiteten die Vorrechte der Zünfte aus, sorgten jedoch für die Beibehaltung des staatlichen Einflusses auf ökonomische Aktivitäten. Dieser zeigte sich vor allem in ihrer merkantilistischen Wirtschaftspolitik, die auf die Verhinderung des Im- und Exports bestimmter Waren und den Schutz der heimischen Fischerei vor ausländischer Konkurrenz abzielte. Die Textilindustrie in den Städten Flanderns, Brabants und des Artois blühte wieder auf, was sich etwa in der erhöhten Leinenerzeugung in Kortrijk, Brügge, Lille, Aalst und anderen Städten auf ähnlich hohem Niveau wie in den 1570er Jahren äußerte. Auch das Eisengewerbe des Hochstifts Lüttich profitierte vom ökonomischen Aufschwung. Zu weiteren Maßnahmen der Wirtschaftspolitik der Erzherzöge gehörten die Festsetzung von Obergrenzen für Kreditzinsen, die Förderung von Bankinstituten und die Abschaffung von Lotterien. Ferner bemühten sie sich, den Seehandel zu stärken. Der Außenhandel verlief aber hauptsächlich über binnenländische Verkehrswege.<ref name=Belen/><ref name=Erbe-161/>
Alleinige Statthalterin
Nach dem Tod Erzherzog Albrechts am 13. Juli 1621 ohne Nachkommen fielen die südlichen Niederlande und die Franche-Comté wieder an die spanische Krone zurück. Mittlerweile war der noch junge König Philipp IV. in Spanien an die Macht gekommen. Aus Trauer um ihren Gatten, dem sie sehr verbunden war, schloss sich Isabella Clara Eugenia mehrere Tage in einem Zimmer ihres Palasts ein und wollte als Franziskanernonne in ein Kloster eintreten. Wegen des aufgrund des Alters der Eheleute erwartbaren Ausbleibens von Erben hatte König Philipp III. aber am 1. Februar 1612 seiner Halbschwester die Statthalterschaft über die spanischen Niederlande auf Lebenszeit übertragen. Philipp IV. bestätigte am 23. Oktober 1621 seine Tante als Landvögtin, allerdings mit eingeschränkteren Befugnissen als während ihrer Herrschaft mit Albrecht.<ref>Charles Piot: Isabelle-Claire-Eugénie, in: Biographie Nationale de Belgique, Bd. 10, Brüssel 1888-89, Sp 12-20, hier: Sp. 16-17.</ref> Sie regierte nun als Vertreterin des Königs. Die Kontinuität des Regimes wurde durch die Beibehaltung des diplomatischen Korps in Brüssel gesichert; und Alfonso de la Cueva, Marqués de Bedmar blieb vorläufig spanischer Botschafter in den Niederlanden.<ref name=Belen/>
Wiederbeginn des Kriegs gegen die Vereinigten Niederlande
Im April 1621 war das zwölfjährige Waffenstillstandsabkommen mit der Republik der Vereinigten Niederlande ausgelaufen. Die Erzherzogin trat – wie schon ihr Gatte – für die Verlängerung des Waffenstillstands aus humanitären, wirtschaftlichen und militärischen Erwägungen ein. König Philipp IV. war aber, beraten von seinem leitenden Minister Olivares, nicht an einem Friedensschluss interessiert.<ref name=Belen/> Die ständige Bedrohung der spanischen Schifffahrt durch niederländische Piraten und andere Gründe waren hierfür ausschlaggebend. Auch die Kriegspartei am Hof in Den Haag arbeitete auf die Wiederaufnahme des Kriegs hin, der daher bald ausbrach.<ref>Michael Erbe: Belgien, Niederlande, Luxemburg. Geschichte des niederländischen Raumes, 1993, S. 162–163.</ref>
Isabella Clara Eugenia gab die Hoffnung auf einen Frieden trotz der gespannten Lage nicht auf und schickte 1623 den international erfahrenen Maler Peter Paul Rubens nach Den Haag, um dort, unter dem Anschein künstlerischer Aktivitäten und ohne Wissen Spaniens, geheime Friedensverhandlungen mit den Generalstaaten zu führen. Die Bemühungen Rubens’ wurden bekannt und es kam eine Konferenz zwischen Spanien und den nördlichen Niederlanden zustande. Doch blieb diese ergebnislos, da beide Kriegsparteien auf ihren jeweiligen Standpunkten beharrten.
Anfangs konnte der spanische Heerführer Ambrosio Spinola noch Erfolge im Kampf gegen die Vereinigten Niederlande erzielen. Bekannt wurde seine Einnahme Bredas, das im Juni 1625 nach langer Belagerung kapitulierte. Nach dem Besuch dieser neu eroberten Stadt wurde Isabella Clara Eugenia in Brüssel begeistert empfangen. Doch u. a. durch die finanzielle Unterstützung, die Frankreich seit 1624 den Vereinigten Niederlanden zukommen ließ, konnten deren Truppen bald wieder in die Offensive gehen und brachten die Streitkräfte der spanischen Niederlande immer mehr in Bedrängnis.<ref name=Erbe-163>Michael Erbe: Belgien, Niederlande, Luxemburg. Geschichte des niederländischen Raumes, 1993, S. 163.</ref>
Fossa Eugeniana
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Aus dieser Zeit stammt ein noch heute sichtbares Bauwerk, das von seiner Dimension einem römischen Limes nahekommt, die Fossa Eugeniana. Isabella Clara Eugenia ordnete den 1626 begonnenen Bau eines – nach ihrem dritten Namen benannten – schiffbaren Kanals zwischen Rhein und Maas an, der zum einen die Provinzen der Vereinigten Niederlande vom Handel auf dem Rhein abschneiden und zum anderen als Verteidigungslinie gegen die nördlichen Niederlande dienen sollte. Der Kanal zwischen Rheinberg und Venlo war 48 km lang und hatte 24 befestigte Schanzen. Große Teile davon sind noch heute sichtbar. In einer zweiten Ausbaustufe sollte der Kanal bis zur Schelde weitergeführt werden. Doch auf Grund der militärischen Erfolge der nördlichen Niederlande und Geldmangels infolge der Kaperung der spanischen Silberflotte 1628 kam es nicht mehr dazu; die Bauarbeiten wurden nach wenigen Jahren eingestellt.
Verschlechterte Kriegslage
Die Landvögtin war besorgt wegen der sich infolge des Kriegs verschlechternden innenpolitischen Lage in den spanischen Niederlanden und die Ankunft des Marqués de Leganés in Flandern (1627), um eine Union de Armas („Waffenunion“) – d. h. die Besoldung einer größeren Zahl spanischer Soldaten durch die Niederlande – durchzusetzen. Sie förderte erneute Friedensverhandlungen zwischen Spanien und den nördlichen Niederlanden, das aber wegen der Finanzmisere Spaniens und dessen dadurch bedingter schwächeren Verhandlungsposition weniger zu Kompromissen bereit war. Die folgenden Jahre waren von großer Instabilität geprägt. Dem Vorschlag von Olivares, den Handels- und Seekrieg gegen die Vereinigten Niederlande zu intensivieren und die Landstreitkräfte nur defensiv einzusetzen, stand Isabella Clara Eugenia ablehnend gegenüber. Stattdessen trat sie für einen verstärkten Landkrieg ein. In der Folge kam es zu einem dramatischen Einbruch der wirtschaftlichen Aktivitäten in ihrem Land.<ref name=Belen/>
Mit Beginn des Dreißigjährigen Krieges in Mitteleuropa durch den zweiten Prager Fenstersturz weitete sich der Krieg auch in die Niederlande aus. Isabella Clara Eugenia versuchte mit verschiedenen Initiativen in ihrem Rahmen zum Frieden beizutragen. So verhandelte Peter Paul Rubens auf ihr Geheiß hin von 1628 bis 1630 offiziell zwischen England und Spanien um Frieden. Er war hierbei erfolgreich.<ref name=Hamann-169/> Der Friedensschluss mit England erleichterte den Transfer spanischen Silbers in die Niederlande zur Finanzierung der dort stationierten Armee und belebte auch die dortige Wirtschaft, doch erwies sich dieser Effekt als nur kurzfristig.<ref name=Belen/>
Ein schwerer Verlust für die spanischen Niederlande war, dass Spinola als fähiger Feldherr 1628 sein Kommando niederlegte; 1629 wurde er Statthalter des Herzogtums Mailand. Ab 1629 gewann die Armee der Vereinigten Niederlande unter Friedrich Heinrich von Oranien, dem ‚Städtebezwinger‘, deutlich an Gebieten auf dem spanischen Territorium. So eroberte er 1629 Herzogenbusch und 1632 Venlo, Roermond und Maastricht.<ref name=Erbe-163/>
Aufnahme Maria de’ Medicis; Adelsverschwörung
Die französische Königinwitwe Maria de’ Medici floh im Juli 1631 in die spanischen Niederlande, wo sie von Isabella Clara Eugenia mit Ehrerbietung aufgenommen wurde. Einige Zeit danach kamen auch Marias Sohn Gaston d’Orléans und dessen Gattin Margarete von Lothringen nach Brüssel.<ref>Gerd Treffer, Die französischen Königinnen, Regensburg 1996, ISBN 3-7917-1530-5, S. 277 f.</ref> Dadurch erlangte der Brüsseler Hof wieder mehr Glanz. Obwohl die niederländische Landvögtin nicht an den Festlichkeiten teilnahm, die sie für ihre königlichen Gäste organisierte, nahm das Leben im Palast und auf den Straßen der Hauptstadt eine Weile einen feierlichen und kosmopolitischen Charakter an, den auch die negativen Kriegsfolgen nicht zu überschatten vermochten.<ref name=Belen/>
Die militärischen Erfolge Friedrich Heinrichs von Oranien, der steigende spanische Einfluss in neu eingeführten Sonderkommissionen und die Ernennung von Álvaro de Bazán y Benavides, 2. Marqués von Santa-Cruz, zum Oberbefehlshaber der niederländischen Truppen führten 1632 zu einer von Richelieu unterstützten Verschwörung eines Teils des Adels unter der Führung des Grafen Heinrich von dem Bergh, um die Niederlande aus der spanischen Oberhoheit zu lösen. Der Plan fand zwar in der Bevölkerung wenig Anklang, veranlasste aber Isabella Clara Eugenia, die Generalstände einzuberufen. Deren Versammlung setzte sich mehrheitlich für ein Friedensabkommen mit Den Haag ein; die Verhandlungen scheiterten aber an den zu hohen Forderungen der Gegenseite. Immerhin machte Philipp IV. das Zugeständnis, anstelle spanischer Beamter künftig flämisches Personal bei der Registrierung der von den Niederlanden exportierten Waren einzusetzen.<ref name=Belen/><ref>Charles Piot: Isabelle-Claire-Eugénie, in: Biographie Nationale de Belgique, Bd. 10, Brüssel 1888-89, Sp 12-20, hier: Sp. 19-20.</ref> Es handelte sich um die letztmalige Einberufung der Generalstände; denn keinem späteren Landesherr war es genehm, sich dieser politischen Einrichtung zu bedienen.<ref name=Erbe-162/>
Tod
Isabella Clara Eugenia starb ohne weitere Erfolge bei ihren Friedensbemühungen, die einen Teil ihrer historischen Leistung ausmachen, am 1. Dezember 1633 im Alter von 67 Jahren in Brüssel. Im Habit einer Franziskaner-Terziarin wurde ihr Leichnam neben den sterblichen Überresten ihres Gatten in der Kathedrale St. Gudula beigesetzt. Ihr Testament vom 26. Dezember 1616 und dessen Kodizille vom 30. November und 2. Dezember 1633 wurden vollstreckt. Die Tapisserie-Sammlung der Erzherzogin ging somit in den Besitz ihres Neffen, König Philipp IV., über.<ref>Charles Piot: Isabelle-Claire-Eugénie, in: Biographie Nationale de Belgique, Bd. 10, Brüssel 1888-89, Sp 12-20, hier: Sp. 20.</ref> Ihr Nachfolger als General-Gouverneur der spanischen Niederlande wurde der Kardinalinfant Ferdinand, ein jüngerer Bruder Philipps IV.<ref name=Hamann-169>Isabella Klara Eugenia, in: Brigitte Hamann (Hrsg.): Die Habsburger. Ein biographisches Lexikon. 1996, S. 169.</ref>
Bedeutung für die Kunst
Isabella Clara Eugenia hatte ein großes Interesse an Kunst und ihr Hof war ein Anziehungspunkt für Maler und Künstler. Besonders unterstützte und förderte sie ihren Hofmaler Peter Paul Rubens, der für sie auch als Gesandter und Friedensvermittler tätig war.
Mit dem Namen Isabellas verbindet sich die Legende von der Herkunft des Farbnamens Isabell.
Literatur
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Weblinks
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- Illustration von Frans Hogenberg von 1596: Isabella Clara Evgenta Infans Hispan[iae] ... (Digitalisat)
Einzelnachweise
<references />
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| NAME | Isabella Clara Eugenia von Spanien
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| ALTERNATIVNAMEN | Isabella Clara Eugenia von Österreich; Austria y Valois, Isabel Clara Eugenia de; Habsburg, Isabella Klara von
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| KURZBESCHREIBUNG | spanische Infantin und Statthalterin der spanischen Niederlande
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| GEBURTSDATUM | 12. August 1566
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| GEBURTSORT | Segovia, Spanien
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| STERBEDATUM | 1. Dezember 1633
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| STERBEORT | Brüssel
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- Philipp II. (Spanien)
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