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Iodate

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Das Iodatanion IO3

Iodate sind Salze der Iodsäure mit dem Anion IO3. Alle Iodate sind starke Oxidationsmittel. Sie sind beständiger und zugleich deutlich schwächer in ihrer Oxidationswirkung als Bromate und Chlorate.<ref name="ABC Chemie">Brockhaus ABC Chemie, VEB F. A. Brockhaus Verlag Leipzig 1965, S. 604.</ref> Im Gemisch mit brennbaren Substanzen sind Iodate schlagempfindlich und führen leicht zu Explosionen.<ref name="ABC Chemie" />

In der Natur kommen Iodate in Ozeanwasser<ref>The distribution of iodide at the sea surface. Rosie Chance, Alex R Baker, Lucy Carpenter, Tim D Jickells; In: Environmental Science: Processes & Impacts 06/2014; {{#invoke:Vorlage:Handle|f|scheme=doi|class=plainlinks|parProblem=Problem|errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:DOI|errClasses=error editoronly|errHide=1|errNS=0 4 10 100}} </ref> und in Chilesalpeter und Tang- und Algenaschen vor. Chilesalpeter enthält bis zu 0,1 % Iodate. Sie sind heute die technisch wichtigste Grundlage für die Iod-Herstellung.

„Jodiertes Speisesalz“ enthält Natrium- und Kaliumiodat zur Kropfprophylaxe. Iodate geben mit Sulfit als Reduktionsmittel die Landoltsche Zeitreaktion.<ref name="RÖMPP">Otto-Albrecht Neumüller (Hrsg.): Römpps Chemie-Lexikon. Band 3: H–L. 8. neubearbeitete und erweiterte Auflage. Franckh’sche Verlagshandlung, Stuttgart 1983, ISBN 3-440-04513-7, S. 2315.</ref> Dabei entsteht der tiefblaue Iod-Stärke-Komplex nach konzentrationsabhängiger Reaktionsdauer.

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />