German Institute for Global and Area Studies
| German Institute for Global and Area Studies (GIGA) | |
|---|---|
| colspan="2" class="notheme" style="text-align: center; padding:1em 0; background-color:#Vorlage:Standardfarbe; color:#202122;" | German Institute for Global and Area Studies logo.svg | |
| Rechtsform | Stiftung des bürgerlichen Rechts |
| Gründung | 1964 (als Deutsches Übersee-Institut) |
| Auflösung | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Gründer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Sitz | Hamburg, Deutschland |
| Vorläufer | Deutsches Übersee-Institut |
| Nachfolger | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Zweck | Wissenschaft und Forschung |
| Schwerpunkt | Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Afrika, Asien, Lateinamerika und Nahost; globale Zusammenhänge |
| Methode | Regionalstudien und Vergleichende Regionalstudien (Area und Comparative Area Studies) |
| Aktionsraum | international |
| Vorsitz | Sabine Kurtenbach (Interims-Präsidentin seit 2024)<ref>Prof. Dr. Sabine Kurtenbach. German Institute for Global and Area Studies, abgerufen am 27. November 2020.</ref> Patrick Köllner (Vizepräsident seit 2017)<ref>Prof. Dr. Patrick Köllner. German Institute for Global and Area Studies, abgerufen am 10. Oktober 2025.</ref> |
| Geschäftsführung | Peter Peetz |
| Eigentümer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Umsatz | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Stiftungskapital | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Beschäftigte | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Freiwillige | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Mitglieder | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Website | www.giga-hamburg.de/ |
Das German Institute for Global and Area Studies (GIGA), deutsch Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien, ist ein sozialwissenschaftliches Forschungsinstitut mit Sitz in Hamburg. Es analysiert politische, ökonomische und soziale Entwicklungen in Afrika, Asien, Lateinamerika und Nahost. Dabei forscht es aus vergleichender Perspektive zu internationalen Beziehungen, Entwicklung und Globalisierung, Gewalt und Sicherheit und zu politischen Systemen. Das GIGA berät unter anderem das Auswärtige Amt und andere Teile der Bundesregierung. Seit 2009 hat es ein Büro in Berlin.<ref>GIGA Berlin Büro | GIGA. Abgerufen am 1. November 2019.</ref>
Das GIGA ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.
Forschung
Das GIGA verfolgt einen globalen Forschungsansatz<ref>Der globale Forschungsansatz des GIGA. Abgerufen am 11. Oktober 2022.</ref> und gehört im Bereich der Regionalstudien (Area Studies) und vergleichenden Regionalstudien (Comparative Area Studies) international zu den führenden Forschungseinrichtungen. Am Institut arbeiten rund 160 Mitarbeiter, davon 90 Politikwissenschaftler, Ökonomen, Sozialwissenschaftler, Friedens- und Konfliktforscher und Historiker. Seine Forschung hat das GIGA als Matrix strukturiert.<ref>Forschung | GIGA. Abgerufen am 1. November 2019.</ref> Die Wissenschaftler forschen zu den vier Weltregionen<ref>Regionen | GIGA. Abgerufen am 1. November 2019.</ref>
- Afrika
- Asien
- Lateinamerika
- Nahost
und arbeiten gleichzeitig in vier Forschungsschwerpunkten zu den Themen<ref>Die vier Forschungsschwerpunkte: Politische Verantwortlichkeit und Partizipation, Frieden und Sicherheit, Wachstum und Entwicklung, Macht und Ideen</ref>
- Politische Verantwortlichkeit und Partizipation
- Frieden und Sicherheit
- Wachstum und Entwicklung
- Globale Ordnungen und Außenpolitiken.
Geschichte
Das Institut wurde 1964 von der Stadt Hamburg und der Hamburger Kaufmannschaft unter dem Namen Deutsches Übersee-Institut (DÜI) gegründet. Es war zunächst die Dachorganisation für das Institut für Asienkunde, das Deutsche Orient-Institut, das Institut für Iberoamerika-Kunde und das Institut für Afrika-Kunde. 1965 wurde Andreas Predöhl Direktor des Instituts. Nach einer Evaluierung des DÜI durch die Leibniz-Gemeinschaft im Jahr 2004<ref>Evaluation zeigt Reformbedarf beim Deutschen Übersee-Institut. bildungsklick, 29. November 2004</ref> strukturierte sich das DÜI in das „GIGA German Institute of Global and Area Studies“ (GIGA) um. Von 2006 bis zum 30. April 2020 hieß das Institut „GIGA German Institute of Global and Area Studies“; die Präposition „of“ wurde durch eine zum 1. Mai 2020 wirksame Satzungsänderung in „for“ geändert. Das zuvor vorangestellte Akronym „GIGA“ ist seitdem nicht mehr Teil des Namens, wird aber weiterhin als Kurzform verwendet.
Organisation
Mitte der 2000er-Jahre vollzog das Institut einen Wandel mit der Folge, dass sich im Jahr 2007 die bis dato relativ autonomen Regionalinstitute als German Institute for Global and Area Studies / Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien zusammenschlossen. Einzig das Deutsche Orient-Institut nahm an dem Zusammenschluss nicht teil. Alle seine Mitarbeiter hat das GIGA jedoch übernommen.<ref>50 Jahre Weltblick | GIGA. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 28. August 2019; abgerufen am 1. November 2019.</ref>
Das GIGA kooperiert weltweit mit zahlreichen renommierten Universitäten, Forschungseinrichtungen und Fachverbänden und ist im Vorstand diverser wissenschaftlicher Netzwerke insbesondere zu Afrika, Asien, Lateinamerika und Nahost vertreten.<ref>Asociación Latinoamericana de Ciencia Política (ALACIP). Abgerufen am 1. November 2019.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />desiguALdades.net ( vom 13. Mai 2014 im Internet Archive)</ref><ref>VAD – Vereinigung für Afrikawissenschaften in Deutschland | Vereinigung für Afrikawissenschaften in Deutschland. Abgerufen am 1. November 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>DGA. Abgerufen am 1. November 2019.</ref>
Das GIGA ist eine Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Hamburg. Es wird gemeinsam vom Auswärtigen Amt, der Hamburger Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung und den anderen Bundesländern finanziert. Hinzu kommen Drittmittel, die etwa 20–30 Prozent des Gesamtbudgets ausmachen.<ref>GIGA German Institute of Global and Area Studies | GIGA. Abgerufen am 1. November 2019.</ref>
Seit dem 1. April 2024 ist Sabine Kurtenbach<ref>Prof. Dr. Amrita Narlikar verlässt das German Institute for Global and Area Studies – Neue Interimspräsidentin bestellt. 28. März 2024, abgerufen am 3. April 2024.</ref> Interims-Präsidentin des GIGA. Zusammen mit ihr besteht der Vorstand des GIGA aus Asien-Forscher Patrick Köllner (Vizepräsident des GIGA), Nahost-Wissenschaftler Eckart Woertz, Afrika-Wissenschaftler Matthias Basedau, Lateinamerika-Forscherin Merike Blofield sowie dem kaufmännischen Direktor Peter Peetz. Das GIGA hat ein jährliches Budget von rund 11 Millionen Euro.<ref>Selbstvorstellung auf der Seite von GIGA, abgerufen am 26. Mai 2017 und Pressemitteilung des GIGA vom 15. September 2025, abgerufen am 29. September 2025.</ref>
Internationale Netzwerke
Das GIGA koordiniert federführend verschiedene wissenschaftliche Netzwerke.
Das Netzwerk Institutions for Sustainable Peace (ISP)<ref>ISP | Institutions for Sustainable Peace. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. November 2019; abgerufen am 1. November 2019. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> erforscht mit Partnern aus Schweden, Norwegen, der Schweiz, England und Deutschland Maßnahmen zur Friedensförderung in Nachkriegsgesellschaften.
Das Projekt Land Matrix<ref>Land Matrix – LAND MATRIX. Abgerufen am 1. November 2019.</ref> ist eine Online-Plattform, auf der weltweit Daten zu großflächigen Landinvestitionen gesammelt werden. Das GIGA betreut die Plattform und wertet die Daten aus.<ref>The Land Matrix | GIGA. Abgerufen am 1. November 2019.</ref>
Die Wissenschaftler des Regional Powers Network (RPN)<ref>Regional Powers Network | GIGA. Abgerufen am 1. November 2019.</ref> erforschen den weltweiten Aufstieg neuer Regionalmächte. Es ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem GIGA, der University of Oxford und dem Sciences Po Paris.
Ab Juli 2014 koordiniert das GIGA das Netzwerk International Diffusion and Cooperation of Authoritarian Regimes (IDCAR)<ref>International Diffusion and Cooperation of Authoritarian Regimes – IDCAR-Network | GIGA. Abgerufen am 1. November 2019.</ref>, in dem es gemeinsam mit zwölf internationalen Forschungseinrichtungen den Einfluss und die Kooperation autoritärer Regime auf der internationalen Bühne untersucht.
Derzeitige Direktoren der regionalen Institute
- Matthias Basedau, GIGA Institut für Afrika-Studien
- Bert Hoffmann, Sabine Kurtenbach, Mariana Llanos, Leitungsteam des GIGA Institut für Lateinamerika-Studien
- Patrick Köllner (* 1968), GIGA Institut für Asien-Studien
- Eckart Woertz, GIGA Institut für Nahost-Studien
Ehemalige Direktoren des DÜI und GIGA
- Klaus Bodemer, Institut für Iberoamerika-Kunde
- Werner Draguhn, Institut für Asien-Kunde (und DÜI)
- Rolf Hofmeier (* 1939), Institut für Afrika-Kunde
- Robert Kappel (* 1946), Deutsches Übersee Institut (DÜI) / GIGA
- Amrita Narlikar, German Institute for Global and Area Studies (GIGA)
- Udo Steinbach (1943–2025), Deutsches Orient-Institut
Publikationen
Das GIGA ist Herausgeber von drei Open-Access-Publikationsreihen: GIGA Focus, GIGA Working Papers und GIGA Journal Family.
- In der GIGA-Focus-Reihe<ref>GIGA Focus</ref> veröffentlichen die Wissenschaftler kurze Analysen zu aktuellen weltpolitischen Ereignissen. Die deutsch- und englischsprachigen Ausgaben umfassen vier Regionalreihen (Afrika, Asien, Lateinamerika und Nahost) und den GIGA Focus Global zu vergleichenden und globalen Themen. Sie erscheinen jeweils sechsmal im Jahr.
- In den GIGA Working Papers<ref>GIGA Working Papers</ref> werden Ergebnisse aus der laufenden Forschung vorveröffentlicht.
- In der GIGA Journal Family<ref>GIGA Journal Family</ref> publiziert das GIGA Beiträge von Wissenschaftlern aus der ganzen Welt. Zur Zeitschriftenfamilie gehören:
Außerdem ist das GIGA in Kooperation mit anderen Einrichtungen an der Veröffentlichung der Zeitschrift Iberoamericana sowie bis 2019 an der Buchreihe Africa Yearbook beteiligt.
Bibliothek
Das GIGA betreibt das größte außeruniversitäre Informationszentrum für Area Studies und Comparative Area Studies in Deutschland.
Weblinks
Einzelnachweise
<references responsive />
Vorlage:Hinweisbaustein Koordinaten: 53° 33′ 26″ N, 9° 59′ 32″ O
{{#coordinates:53,557222222222|9,9922222222222|primary
|dim=
|globe=
|name=
|region=DE-HH
|type=landmark
}}
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2022-11
- Politikwissenschaftliches Forschungsinstitut
- Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft
- Forschungseinrichtung in Hamburg
- Politische Stiftung
- Wissenschaftsstiftung
- Denkfabrik in Deutschland
- Stiftung in Hamburg
- Forschungseinrichtungsgründung 1964