Inept Set
Vorlage:Hinweisbaustein Der Inept Set ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), „unpassend“) ist beim Kaufverhalten der Konsumenten der Anglizismus für diejenigen Produkte des Güterangebots, in welchen der Konsument keine Bedürfnisbefriedigung sieht und die somit bei einer Kaufentscheidung nicht berücksichtigt werden.
Allgemeines
Im Konsumverhalten spielt das Problem, unter verschiedenen Produkt- oder Markenalternativen entscheiden zu müssen, eine herausragende Rolle.<ref>Dirk-Mario Boltz/Volker Trommsdorff, Konsumentenverhalten, 2022, S. 64 f.</ref> Dabei stehen dem Konsumenten verschiedene Selektions-Stufen, die vom gesamten Güterangebot ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) beginnend immer weniger Produkte/Marken enthalten, zur Verfügung.
Selektions-Stufen
Im Jahre 1975 unterschieden Autoren innerhalb des Awareness Sets zwischen Evoked set, Inert Set und Inept Set:<ref>Chem L Narayana/Rom J Markin, Consumer Behavior and Product Performance: An Alternative Conceptualization, in: Journal of Marketing 39 (4), 1975, S. 2</ref>
| Awareness Set | Bemerkungen |
|---|---|
| Inert Set | Produkte, die vom Konsumenten weder positiv noch negativ bewertet werden; keine Kaufentscheidung, weil indifferentes Kaufverhalten vorliegt |
| Inept Set | Produkte, in denen der Konsument keine Bedürfnisbefriedigung sieht und die somit nicht in die Kaufauswahl kommen |
| Evoked set | das oder die Produkte, die für eine Kaufentscheidung in Frage kommen |
Im Gegensatz zum Evoked set befinden sich im Inert Set alle Produkte, denen der Konsument indifferent gegenübersteht (er bewertet sie weder positiv noch negativ), sowie im Inept Set die Produkte, die er in ihrer gegenwärtigen Form nicht für kaufgeeignet erwägt.<ref>Anna Liersch, Neukundengewinnung durch Dialogkommunikation, 2012, S. 71</ref>
Abgrenzung
Die Abgrenzung zwischen Inept Set und Reject Set fällt schwer. Manche Autoren halten sie für Synonyme.<ref>Günter Weber, Strategische Marktforschung, 1996, S. 79</ref><ref>Chem L Narayana/Rom J Markin, Consumer Behavior and Product Performance: An Alternative Conceptualization, in: Journal of Marketing 39 (4), 1975, S. 2 ff.</ref> Die im Reject Set befindlichen Produkte werden künftig dauerhaft als nicht kauffähig abgelehnt, die im Inept Set dagegen können bei einem geringeren Marktpreis oder bei Regallücken von Produkten des Evoked set in diesen vorrücken.<ref>Michel Laroche/Roy Toffoli, Strategic Brand Evaluations among Fast-Food Franchises, in: Journal of Business Research 45 (2), 1999, S. 222</ref> Ihre Kauffähigkeit hängt deshalb von den Marktbedingungen ab.
Einzelnachweise
<references/>