Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338
Dieken (Hemer) – Wikipedia Zum Inhalt springen

Dieken (Hemer)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dieken
Stadt Hemer
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Dieken 51° 22′ N, 7° 47′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 22′ 18″ N, 7° 47′ 11″ O
 {{#coordinates:51,371666666667|7,7863888888889|primary
dim=10000 globe= name=Dieken region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 247 m ü. NN
Postleitzahl: 58675
Vorwahl: 02372
Lage von Dieken in Nordrhein-Westfalen
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Dieken ist als Teil der ehemals selbstständigen Gemeinde Sundwig seit den preußischen Gebietsreformen 1929 ein Ortsteil der Gemeinde, seit 1936 der Stadt Hemer in Nordrhein-Westfalen.

Dieken befindet sich östlich von Wenhagen und Sundwig sowie westlich der Siedlungen Hohenstein und Hembecke, die beide zu Deilinghofen gehören. Die Ortschaft liegt an der K 32, die durch das Stephanopeler Tal führt und Dieken mit dem südlichen Nachbarort Grüntal verbindet.

Industrie

Dieken ist Standort einiger traditioneller Sundwiger Industrieunternehmen, wie Andritz Sundwig und der Sundwiger Drehtechnik, die teilweise seit dem 18. Jahrhundert in der Metall verarbeitenden Industrie tätig sind.<ref>Stopsack, Hans-Hermann: Vom Amt zur Stadt. Selbstverlag, Hemer 2000.</ref>

1698 begann die Industrieansiedlung am Standort Dieken mit der Ansiedlung einer Papiermühle. 1796 baute die Familie von der Becke im Dieken ein Wohnhaus aus Bruchsteinen, das heute unter dem Namen Reidemeisterhaus noch als Bürogebäude genutzt wird. Zur Front und an beiden Seiten ist es mit einem Wassergraben umgeben und gilt als Wahrzeichen des Ortsteils.

1805 kaufte Heinrich von der Becke die Papiermühle und baute sie 1838 zu einer Papierfabrik um. 1860 wurde die Fertigung stillgelegt. Im Anschluss gründete Felix von der Becke eine Metallwarenfabrik auf dem gleichen Gelände. In der nun folgenden Zeit wurden weitere Gebäude errichtet. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Firma von Franz Kutschelis übernommen. 1942 übernahm Ernst Rittinghaus die Firma und es entstand eine Metallwarenfabrik mit Fassondreherei und Metallgießerei. Zur Erweiterung der Produktion wurden mehrere Industriehallen benötigt und gebaut. Das Nachfolgeunternehmen ist heute die Sundwiger Drehtechnik.

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende