Zum Inhalt springen

Ina Grätz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Ina Grätz (* 1983 in Aurich) ist eine deutsche Kunsthistorikerin und Kuratorin mit den Schwerpunkten Design und Gegenwartskunst.

Werdegang

Ina Grätz studierte an der Universität Hamburg und an der Rijksuniversiteit Groningen Kunstgeschichte, Kulturanthropologie, Evangelische Theologie und Museumsmanagement. In Hamburg schloss sie ab mit einer Magisterarbeit über Organische Formen bei Sitzmöbeln aus Plastik (1940–1960). Nach ihrem Volontariat am Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg arbeitete sie dort als Kuratorin für Design in der Sammlung Moderne.<ref>Ina Grätz. Curator of the modern collection at the Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg. Study of art history, protestant theology, German studies, and cultural anthropology in Hamburg and Groningen. Thesis on “Organische Formgebung bei Sitzmöbeln aus Plastik (1940 –1960)” (Organic Form in Seating Furniture Made of Plastic, 1940–1960). In 2007, head of the project “Wert-Schöpfung: kunst · unternehmen · hafen” within the framework of the project competition “Herausforderung Unternehmertum” of the Foundation of German Business and the Heinz Nixdorf Foundation. In: Apple-Design. Hatje Cantz Verlag, Ostfildern 2011, S. 8 (@1@2Vorlage:Toter Link/www.limond.itAuszug auf pdf (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot)</ref>

Datei:Villa Schöningen 2009.JPG
Villa Schöningen in Potsdam

2011 kuratierte Ina Grätz im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg die Ausstellung „Stylectrical. Von Elektrodesign, das Geschichte schreibt“, für die sie eineinhalb Jahre gearbeitet hat. Es ist die weltweit erste Apple-Gesamtschau.<ref>Evelyn Runge: Ein Knopf für alles. Eine Gesamtschau des Apple-Designs in Hamburg. Die Zeit Nº 35/2011. Online 25. August 2011.</ref> Sie umfasste rund 400 Exponate, im Zentrum stand das Design von Jonathan Ive für Apple.<ref>Kunsthistorikerin: Jobs hat moderne Kultur geprägt, Berliner Zeitung, 6. Oktober 2011.</ref><ref>Ingeborg Wiensowski: Apple im Museum: Keine Angst, der will doch nur speichern!, Spiegel online, 23. August 2011.</ref><ref>Klaus Irler: Eine Frage der Philosophie, taz vom 26. August 2011.</ref><ref>Interview mit Ina Grätz, die Kuratorin der Hamburger Ausstellung "Stylectrical", Berliner Zeitung, 6. November 2011.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Daniel Völzke: Apple-Retrospektive in Hamburg. Ende der Ära Steve Jobs. Interview mit Ina Grätz (Memento des Vorlage:IconExternal vom 19. August 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.monopol-magazin.de. In: Monopol, 25. August 2011.</ref>

Von Januar 2012 bis 2019 leitete Ina Grätz das private Museum Villa Schöningen in Potsdam.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />art. Das Kunstmagazin. 25. März 2013 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 19. August 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.art-magazin.de</ref> Sie kuratierte dort seitdem die Ausstellungen Grenzgänge mit Werken von Olafur Eliasson, Tobias Rehberger, Katharina Grosse und Anselm Reyle<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Grenzgänge, Villa Schöningen (Memento des Vorlage:IconExternal vom 14. August 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.villa-schoeningen.org</ref>; Walls, eine Installation des Objektkünstlers Andreas Slominski im Garten der Villa Schöningen<ref>Andreas Slominski: WALLS. Curated by: Ina Gratz. ArtSlant</ref><ref>Gegen Mauern im Kopf, Berliner Zeitung, 6. Juni 2012</ref>, und die Sonderschau „aus der zeit“, die abstrakte und informelle Kunst der Nachkriegsmoderne zeigte, darunter Werke von Hans Arp und Willi Baumeister.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„Endlich konnten sie frei malen“. Kuratorin Ina Grätz über die Ausstellung „aus der zeit“ in der Villa Schöningen, Potsdamer Neueste Nachrichten, 8. März 2013. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 14. August 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.pnn.de</ref>

Kuratierte Ausstellungen

  • 2010: Mitarbeit an der Ausstellung Ideen Sitzen – 50 Jahre Stuhldesign, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
  • 2010: Made in USA – Industriedesign von Albrecht Graf Goertz, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
  • 2011/2012: Stylectrical. Von Elektrodesign, das Geschichte schreibt, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
  • 2012/2013: Andreas Slominski – WALLS, Villa Schöningen
  • 2012: Grenzgänge, Villa Schöningen
  • 2013: „aus der zeit“, Villa Schöningen

Veröffentlichungen

  • (mit Sabine Schulze) Hrsg.: Apple Design. Begleitpublikation zur Ausstellung Stylectrical im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg 2011/2012. Mit einer Einführung von Ina Grätz. Hatje Cantz Verlag, Ostfildern 2011, ISBN 978-3-7757-3010-5 (Ausgaben auch in japanischer und chinesischer Übersetzung)
  • Kunst zum Hören. Apple Design. (Audioguide) Hatje Cantz Verlag, Ostfildern 2011, ISBN 978-3-7757-3203-1

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein