Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338 Stärlinge – WikipediaZum Inhalt springen
Die Stärlinge (Icteridae) sind eine artenreiche und formreiche Familie in der Ordnung der Sperlingsvögel (Passeriformes) mit 112 Arten in 31 Gattungen.<ref name="Winkler" />
Stärlinge kommen ausschließlich in der Neuen Welt vor. Von Nordamerika über Mittelamerika bis Südamerika leben sie in vielen verschiedenen Lebensräumen. Die meisten Arten bewohnen Wälder und bewaldete Gebiete, andere leben im offenen Gelände, in Gärten, Wüsten, trockenem Buschland oder Sümpfen.<ref name="Winkler" />
Merkmale
Die Weibchen sind kleiner als die Männchen, die auch kräftiger gefärbt sind. Zu den kleinsten Arten gehört der Reisstärling (Dolichonyx oryzivorus) mit etwa 18 bis 20 Zentimetern. Die größte Art mit 42 bis 45 Zentimetern ist der männliche Olivstirnvogel (Psarocolius viridis). Das Gefieder ist in der Regel vor allem bräunlich oder schwarz mit roten, rotbraunen, orangen oder gelben Gefiederpartien. Die Schnäbel sind scharf zugespitzt, die Flügel lang und spitz.<ref name="Winkler" />
Lebensweise
Die meisten Stärlinge ernähren sich von Insekten, anderen Wirbellosen, kleinen Wirbeltieren, darunter Nestlinge anderer Vögel, Früchten und Nektar. Molothrus-Arten und einige andere Arten fressen auch Samen. Bei den Stirnvögeln, Trupialen und der Haubenkassike haben Früchte und Nektar einen großen Anteil an ihrer Nahrung.<ref name="Winkler" />
Bei den Stärlingen gibt es einige Arten, die wie der Kuckuck Brutparasiten sind, zum Beispiel die Kuhstärlinge.
<references>
<ref name="Winkler">David W. Winkler, Shawn M. Billerman, Irby J. Lovette: Bird Families of the World: A Guide to the Spectacular Diversity of Birds. Lynx Edicions (2015), ISBN 978-8494189203, S. 538 u. 539.</ref>
</references>
Literatur
Joseph Forshaw (Hrsg.): Enzyklopädie der Vögel. 1999, ISBN 3-8289-1557-4.