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Muhammad ibn Ammar

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(Weitergeleitet von Ibn Ammar)

Abu Bakr Muhammad ibn Ammar (arabisch{{#if:أبو بكر محمد بن عمّار| {{#invoke:Vorlage:lang|fold}}{{#if:| {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}}}{{#if:Abū Bakr Muḥammad b. ʿAmmār|, DMG {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}}}{{#if:| <templatestyles src="IPA/styles.css" />{{#if:|[}}{{#if:

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Leben

Muhammad ibn Ammar stammte aus einem Dorf nahe Silves in der heutigen Algarve und war bescheidener Herkunft. Seine Behauptung einer jemenitischen Abstammung ist unglaubwürdig. Er kam 1053 nach Sevilla, wo er die Gunst des ’Abbādiden-Herrschers al-Mu'tadid erlangte, der ihn als Dichter förderte und an seinen Hof holte. Zum Verhängnis wurde ihm die enge Freundschaft mit dem jugendlichen Thronfolger al-Muʿtamid, den er 1058 begleitete, als dieser als Gouverneur in seine Heimatstadt Silves geschickt wurde, wo sich Gerüchte über ein Liebesverhältnis verbreiteten. Er musste in die Verbannung gehen und zog zunächst nach Saragossa zu den Hudiden, wurde aber nach der Machtübernahme durch al-Mu'tamid 1069 nach Sevilla zurückgerufen und dort zum Minister ernannt. Ihm gelang es zeitweise, die Bedrohung durch das Königreich Kastilien abzuwenden und dessen militärische Aktivitäten gegen die Ziriden von Granada zu lenken. Zugleich wurde Sevilla immer abhängiger von Militärhilfen aus Kastilien und León und musste hohe Tribute entrichten. Seine Position nutzte er auch dazu aus, die Verbannung seines Konkurrenten Ibn Zaidun durchzusetzen. Mit al-Muʿtamids Favoritin I'timad war er verfeindet, was zu politischen Intrigen und Parteibildungen am Hof beitrug.

Zum Bruch mit al-Muʿtamid kam es 1078, als Ibn ’Ammār bei einem Feldzug Murcia unterwarf und sich dort mit Unterstützung Ramon Berengars II. von Barcelona als unabhängiger Herrscher aufführte. Bald durch einen Aufstand vertrieben, verbrachte er die folgenden sechs Jahre auf der Flucht an verschiedenen Taifa-Höfen, wo er immer wieder Unruhe stiftete und in Intrigen verwickelt wurde. Er geriet 1084 in Gefangenschaft und wurde an al-Muʿtamid ausgeliefert. Ibn ’Ammār wurde 1086 im Gefängnis getötet, der Erzählung nach soll er von al-Muʿtamid persönlich mit einer Axt enthauptet worden sein.

Literarische Figur

Ibn Ammar ist eine der drei Hauptfiguren (und als einzige von ihnen zugleich eine historische Person) des 1988 auf Deutsch und 1991 auf Spanisch erschienenen historischen Romans Die Brücke von Alcántara von Frank Baer.<ref>Frank Baer: Die Brücke von Alcántara. Roman. Taschenbuchausgabe. Goldmann, München 1996, ISBN 3-442-72087-7 (Goldmann, btb 72087).</ref>

Literatur

  • Vorlage:EncIslam
  • Brian A. Catlos: al-Andalus. Geschichte des islamischen Spanien. C. H. Beck, München 2019, ISBN 978-3-406-74233-0, S. 228 f.

Einzelnachweise

<references />

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