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Hălmeag

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Hălmeag
Halmagen
Halmágy
Datei:Führt kein Wappen.svg
Basisdaten
Staat: RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Brașov
Gemeinde: Șercaia
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(531) 45° 52′ N, 25° 8′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(531) 45° 51′ 58″ N, 25° 7′ 56″ O
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  }}
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 468 m
Einwohner: 531 (1. Dezember 2021<ref>Volkszählung in Rumänien 2021 bei citypopulation.de, abgerufen am 12. September 2023.</ref>)
Postleitzahl: 507196
Telefonvorwahl: (+40) 02 68
Kfz-Kennzeichen: BV
Struktur und Verwaltung
Gemeindeart: Dorf

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Hălmeag [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈhəlmeag] ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Dorf in der Gemeinde Șercaia (Schirkanyen) in der Region Siebenbürgen in Rumänien.

Geographische Lage

Datei:Josephinische Landaufnahme pg241.jpg
Hălmeag (Halmágy) in der Josephinischen Landaufnahme von 1769 bis 1773.

Hălmeag liegt im Tal des Flusses Olt (Alt) östlich von Făgăraș (dt. Fogarasch, ung. Fagaras). An der Kreisstraße (drum județean) DJ 131C ist der Ort über die Alt-Brücke mit dem vier Kilometer südlich gelegenem Gemeindezentrum verbunden.

Geschichte

Hălmeag wurde erstmals 1211 als sächsische Siedlung urkundlich erwähnt. Zur Zeit der Türkenkriege wurde der Ort weitestgehend entvölkert und 1488 mehrheitlich mit Magyaren besiedelt.<ref name= HHGS>Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): Reisehandbuch Siebenbürgen. Kraft, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2, S. 517.</ref> Eine Besiedlung des Ortes deutet nach archäologischen Funde jedoch in die Latènezeit zurück.<ref name= CIMEC>Repertoriul Arheologic al României: Hălmeag. old.cimec.ro, abgerufen am 26. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die evangelische Kirche mit den Resten der Kirchenburgbefestigung gehört mit jener in Kerz und Michelsberg zu den ältesten Kirchen in Siebenbürgen und Osteuropa. Die Kirche wurde zuletzt 1979 restauriert.

Bevölkerung

Die Bevölkerung in Hălmeag entwickelte sich wie folgt:

Volkszählung<ref>Varga E. Árpád: Volkszählungen 1850–2002 bei kia.hu, letzte Aktualisierung am 1. November 2008 (PDF; 513 kB; ungarisch).</ref> Ethnie
Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche Andere
1850 1.389 185 1.129 - 75
1920 1.090 235 851 1 3
1941 1.019 121 802 - 96
1966 744 146 595 3 -
1992 659 320 280 - 59
2002 562 312 213 - 37
2011<ref>Varga E. Árpád: Volkszählungen 1852–2011 in Siebenbürgen bei nepszamlalas.adatbank.ro (ungarisch).</ref> 508 299 184 2 23

Seit 1850 wurde in Hălmeag die höchste Einwohnerzahl und die der Magyaren 1850 ermittelt. Die höchste Anzahl der Rumänen wurde 1992, die der Roma (91) 1977 und die der Rumäniendeutschen (15) wurde 1890 ermittelt.

Religion

In Halmagen gibt es eine orthodoxe sowie eine ca. 200 Gläubige zählende evangelisch-lutherische Gemeinde.

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Sehenswürdigkeiten

  • Die Büste der Sisi von Halmagen, 1906 errichtet, steht auf dem Friedhof von Halmagen in der Nähe der Gruft des Michael Fronius.<ref>Angaben zur Sisi von Halmagen bei siebenbuerger.de, abgerufen am 19. Juni 2021.</ref>
  • Auf dem Gebiet des Dorfes und dem des Nachbardorfes Șona (Schönen) der Gemeinde Mândra (Kladendorf) befinden sich mehrere Hügelgruppen die noch nicht erforscht wurden – vermutlich Hügelgräber.<ref>Dan Nedelea: Die "Pyramiden" von Șona und Hălmeag, bei rumaenienadventskalender.de, abgerufen am 20. Juni 2021.</ref>

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Hălmeag – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />