Zum Inhalt springen

Hörnumtief

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:13-09-29-Sand im Meer-N3S 9180.jpg
Links die Hörnumer Odde, östlich davon (im Bild: darüber) befindet sich das Hörnumtief<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Übersichtskarte Sylt mit Lage den gesondert betrachteten Modellpunkten (Memento vom 18. Februar 2014 im Internet Archive) auf schleswig-holstein.de/KuestenSchutz</ref>

Das Hörnumtief (dänisch: Hørnum Dyb, nordfriesisch: Hörnem Diip (Sölring) oder Hörnem Jip (Fering)) ist ein Priel in der Nordsee bei Hörnum auf Sylt. Der 23 Meter<ref>Axel Pinck, Michael Pasdzior: Sylt (2013), S. 154</ref> tiefe Priel trennt die Inseln Sylt im Westen und Föhr mit dem nordwestlich vorgelagerten Liinsand im Osten, und mündet im Süden im Vortrapptief. Die Seitenarme im Norden heißen Eidumtief, Westerley und Osterley, der östliche Föhrer Ley und der westliche Rantumlohe.<ref>Morphologische Langfristprognose für das System Tidebecken-Außensände am Beispiel Sylts und der Dithmarscher Bucht</ref> Da der Priel gekrümmt verläuft, prallt er auf die Ostküste der Hörnumer Odde.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Tideströmung Sylt (Memento vom 1. Februar 2014 im Internet Archive) auf schleswig-holstein.de/KuestenSchutz</ref>

Im Übergang zum Vortrapptief beträgt die Tiefe bis 42 Meter.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Tideströmungen um Sylt (Memento vom 1. Februar 2014 im Internet Archive)</ref>

Während einer Tide strömen über 500 Millionen Kubikmeter Wasser mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1,5 Meter pro Sekunde zwischen Sylter Watt und Nordsee hin und her.<ref>Harry Kunz, Thomas Steensen: Sylt Lexikon. Hrsg.: Nordfriisk Instituut. Wachholtz Verlag, Neumünster 2002, ISBN 3-529-05518-2.</ref>

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 54° 46′ 8,4″ N, 8° 22′ 22,8″ O

 {{#coordinates:54,769|8,373|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=
   |region=DE-SH
   |type=landmark
  }}