Hödlmayr
| Hödlmayr International GmbH | |
|---|---|
| Rechtsform | GmbH |
| Gründung | 1954 |
| Sitz | Schwertberg, Österreich |
| Leitung |
|
| Mitarbeiterzahl | 1.700<ref name=":3">Unternehmensporträt. In: Hödlmayr International GmbH. Abgerufen am 20. April 2024.</ref> |
| Umsatz | 400 Mio. Euro<ref name=":3" /> |
| Branche | Fahrzeuglogistik |
| Website | www.hoedlmayr.com |
| Stand: 2023 | |
Die Hödlmayr International GmbH ist ein international tätiges Familienunternehmen im Bereich der Fahrzeuglogistik aus Schwertberg (Oberösterreich).<ref>Christian Lenoble: Grüne Deals in der Transportlandschaft. In: Die Presse. 19. April 2022, abgerufen am 23. April 2024.</ref> Im Geschäftsjahr 2023 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 400 Millionen Euro.<ref name=":3" />
Geschichte
Gründung und Anfänge
Die Firmengründung erfolgte 1954 durch Johann Hödlmayr auf dem elterlichen Bauernhof in Schwertberg. Während das Geschäft zunächst Viehtransporte und Schotterabbau umfasste,<ref name=":0">Bewegende Zeiten für ein bewegendes Unternehmen. In: Neues Volksblatt. 19. Mai 2021.</ref> wurde 1958 mit Holzlieferungen in die Niederlande begonnen.<ref>Jubiläum / Firmengründer Johann Hödlmayr feiert seinen 75-er, seine Firma den 50-er: Hödlmayr darf feiern. In: Oberösterreichische Rundschau. 26. Februar 2004.</ref> Im Jahr 1961 stieg Hödlmayr mit neun Mitarbeitern in das Fahrzeugtransportgeschäft ein.<ref name=":0" /><ref name=":1">Franz Gansrigler: Hödlmayr Chronik. In: Wirtschaftsblatt. 27. Februar 2007.</ref> Die Zahl der Beschäftigten stieg bis 1974 auf 120 an und das Unternehmen besaß zu dieser Zeit 68 Fahrzeuge. In den 1980er Jahren erweiterte Hödlmayr sein Tätigkeitsfeld um Aktivitäten im Bereich Pre-Delivery-Service, wie beispielsweise Qualitätskontrolle, Endreinigung und Endfertigung.<ref name=":1" /><ref>Wilfried Schneider: Gute Ideen darf jeder haben. In: Deutsche Verkehrszeitung. 4. September 2014, abgerufen am 24. April 2024.</ref> Der Sohn des Firmengründers, Johannes Hödlmayr, trat 1988 als dritter Geschäftsführer neben seinen Eltern Johann und Helga Hödlmayr in das Unternehmen ein.<ref name=":0" /><ref>Bernhard Leitner: Immer in Bewegung. Helga Hödlmayr aus Schwertberg (1932–2021). In: Oberösterreichische Nachrichten. 19. Juli 2021.</ref>
Expansion im In- und Ausland
Ab 1990 begann das Unternehmen seine Expansion ins Ausland. Am 1. Oktober wurde mit der Hödlmayr Hungária Logistics Kft. eine Tochtergesellschaft im Ungarischen Gyál bei Budapest gegründet, später wurde der Firmensitz nach Győr verlegt.<ref name=":0" /><ref name=":1" /><ref>Hödlmayr Gruppe: 30 Jahre Automobillogistik in Ungarn. In: Österreichische Verkehrszeitung. 2. Oktober 2020, abgerufen am 11. März 2023.</ref> Ebenfalls 1990 wurde die belgische Fahrzeugspedition HN Autotransport NV in Tongern, Belgien, aufgekauft.<ref name=":2">Wer wird Logistik-Manager 2015?. In: Verkehr. 16. Oktober 2015.</ref> Mit der Gründung der Hödlmayr International AG in Schwertberg im Jahr 1999 zog sich der Firmengründer Johann Hödlmayr aus dem operativen Geschäft zurück und fungierte ab diesem Zeitpunkt als Vorsitzender des Aufsichtsrats. Im selben Jahr wurden in Venezuela, Kolumbien und Ecuador sowie in Bangkok, Thailand, vier weitere Tochterunternehmen sowie eine regionale Holding mit dem Namen Hödlmayr Asia Pacific in Singapur gegründet.<ref>Erfolg von Asien bis nach Südamerika Christine Hödlmayr (1999). In: Wirtschaftsblatt. 3. Februar 2000.</ref>
Die Gründung der tschechischen Tochterfirma Hödlmayr Logistics Czech Republic erfolgte 1992 in Prag.<ref name=":5">Ulrike Plank: Hödlmayr Tschechien feiert 20. Geburtstag. In: MeinBezirk.at. 23. Oktober 2012, abgerufen am 24. April 2024.</ref> Zwei Jahre später wurde die Tochterfirma HBH in Slowenien gegründet.<ref>Hoedlmayr expandiert nach Slowenien: Trotz Markteinbruch Umsatz gehalten. In: Oberösterreichische Nachrichten. 10. März 1994.</ref> Im Jahr 2001 wurde nach Umbauarbeiten die tschechische Tochtergesellschaft mit 2.100 Lagerplätzen, einem Pre-Delivery-Inspection Center und einer Lackiererei neu eröffnet.<ref name=":5" />
Zwischen 2002 und 2008 wurden vor allem Tochtergesellschaften in den Märkten in Süd- und Osteuropa gegründet, übernommen und ausgebaut.<ref name=":0" /> Im Dezember 2002 gründete das Unternehmen in Rumänien die Tochtergesellschaft Hödlmayr Lazar Romania mit einem Service-Center, Werkstätten und einer Lagerfläche von 116.000 Quadratmetern.<ref>Franz Gansrigler: Hödlmayr geht nach Rumänien. In: Wirtschaftsblatt 19. Dezember 2002.</ref> Im Frühjahr 2003 übernahm Hödlmayr 80 % der Anteile der Transportsparte des Fahrzeugherstellers Zastava im Serbischen Kragujevac.<ref>Hoedlmayr darf Fahrzeuglogistik jetzt starten. In: Deutsche Verkehrszeitung. 25. März 2004.</ref> 2006 folgte eine Niederlassung in der Slowakei,<ref name=":2" /> zwei Jahre später wurden Niederlassungen in der Ukraine und in Bulgarien gegründet.<ref>Karl Leitner: Hödlmayr legt auf 175 Millionen € zu. Transport: Logistiker schickt Fahrzeuge via Privatbahn quer durch Europa. In: Wirtschaftsblatt. 18. März 2008.</ref> Die Gründung einer Tochtergesellschaft in der Türkei erfolgte 2011,<ref>Türkei stützt Hödlmayr-Wachstum. In: Oberösterreichische Nachrichten 10. Juni 2015.</ref> im selben Jahr installierte Hödlmayr am Standort in Belgien die erste Photovoltaikanlage des Unternehmens.<ref>Sonnige Aussichten. In: Auto & Wirtschaft. 26. Juli 2011, abgerufen am 23. April 2024.</ref>
Die Expansion im Inland wurde auch vorangetrieben; zum 1. April 2011 übernahm das Unternehmen die Fahrzeugtransportsparte der Tatschl & Söhne Speditions- und Transport GmbH mit Sitz in Liezen in der Steiermark.<ref name=":7">Oberösterreichischer Logistiker Johann Hödlmayr verstorben. In: Das Österreichische Industriemagazin. 18. November 2011, abgerufen am 20. April 2024.</ref>
Tod des Firmengründers und weitere Expansion
Im November des Jahres 2011 verstarb der Firmengründer Johann Hödlmayr im Alter von 83 Jahren.<ref name=":7" />
Ein Logistiklager in Wiener Neustadt wurde 2013 übernommen,<ref>Vom Logistikdienstleister zum Automotive-Experten. In: Neues Volksblatt. 20. Februar 2014.</ref> ein Jahr darauf folgte die Gründung einer Tochterfirma in Georgien.<ref>Hödlmayr liefert nicht nur Autos, sondern macht mehr aus ihnen. In: Oberösterreichische Nachrichten. 28. Juni 2014.</ref> Während im Geschäftsjahr 2015 eine Niederlassung in Leipzig gegründet wurde,<ref>Hödlmayr: „Lkw-Fahrer brauchen Wertschätzung“. In. Oberösterreichische Nachrichten. 15. Juni 2016.</ref> erfolgte im Dezember 2016 die Gründung der Hödlmayr Rail Logistics GmbH in Schwertberg.<ref>Hödlmayr Rail Logistics GmbH, Schwertberg, Österreich. In: North Data. 31. Dezember 2022, abgerufen am 24. April 2024.</ref>
Mit Johannes-Alexander Hödlmayr stieg 2019 die dritte Generation der Familie Hödlmayr in das Familienunternehmen ein.<ref>Hödlmayr-Gruppe strebt nach noch mehr Flexibilität. In: Österreichische Verkehrszeitung. 1. April 2019, abgerufen am 24. April 2024.</ref> Im selben Jahr erzielte Hödlmayr erstmals einen Umsatz von über 300 Millionen Euro.<ref name=":0" />
Im Geschäftsjahr 2020 übernahm Hödlmayr das in Wien für Fahrzeugüberstellungen, Lagerung und Fahrzeugaufbereitung zuständige Unternehmen AMZ, das ein Jahr später in die Hödlmayr Urban Logistics GmbH umfirmiert wurde.<ref>Hödlmayr Urban Logistics GmbH, Wien, Österreich. In: North Data. 31. Dezember 2022, abgerufen am 24. April 2024.</ref><ref>Parkplatz in Wien mit Extras. In: Kronen Zeitung. 5. Januar 2021.</ref>
Im September 2023 beschloss der Aufsichtsrat von Hödlmayr, das Unternehmen von einer Aktiengesellschaft (AG) in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) umzuwandeln.<ref>Michael Köck: 4 Johannes Alexander Hödlmayr wird neuer CEO bei Hödlmayr. In: MeinBezirk.at. 26. September 2023, abgerufen am 23. April 2024.</ref> Ab 1. Juli 2024 übernimmt Johannes Alexander Hödlmayr die Funktion als CEO der Hödlmayr International GmbH.<ref>Verena Mitterlechner: Neuer Geschäftsführer bei Hödlmayr: Die 3. Generation übernimmt. In: OÖ Nachrichten. OÖ Nachrichten, 20. März 2024, abgerufen am 1. Juli 2024.</ref>
Unternehmensstruktur
Die Hödlmayr International GmbH verfügt zusammen mit ihren Tochterunternehmen aus 16 Ländern über insgesamt 600 Fahrzeugspezialtransporter,<ref>Fakten. In: Kurier. 21. Oktober 2023.</ref><ref name=":10">Barbara Kneidinger: Wechsel bei Hödlmayr: Nächste Generation am Steuer: So tickt der „Neue“. In: Kronen Zeitung. 20. April 2024, abgerufen am 23. April 2024.</ref> 24 Ganzzugsysteme mit 500 Waggons sowie eine Lagerfläche von 1,3 Millionen Quadratmetern für ca. 55.000 Fahrzeuge.<ref name=":10" /><ref name=":6">Claus Bünnagel: Hödlmayr digitalisiert Fahrzeuglogistikprozesse. In: Transport. 6. Juli 2022, abgerufen am 20. April 2024.</ref><ref>Innovative Transportlösung. In: Kurier. 21. Juni 2023.</ref>
Im Geschäftsjahr 2023 erzielte Hödlmayr einen Umsatz von 400 Millionen Euro und beschäftigte 1.700 Mitarbeiter.<ref name=":3" />
Produkte und Dienstleistungen
Das Unternehmen ist in allen Bereichen der Fahrzeuglogistik tätig. Dazu gehören die Fahrzeugübernahme ab Werk/Eingangshafen sowie die Anlieferung zum Fahrzeughändler, Flottenbesitzer oder privaten Endkunden.<ref>Hermes: Wirtschaftspreis auch für drei Logistiker. In: Österreichische Verkehrszeitung. 24. Oktober 2023, abgerufen am 23. April 2024.</ref> Jährlich werden rund 1,9 Millionen Fahrzeuge bewegt, 10 % davon per Bahn.<ref name=":10" /><ref>Roxanna Schmit: Erfolgsunternehmer Hödlmayr: Die zwei wichtigsten Entscheidungen, die er im Leben traf. In: Der Kurier. 21. Oktober 2023, abgerufen am 23. April 2024.</ref> Die Bahnstrecke Schwertberg-Barcelona stellt einen Teil des Bahnlogistik-Netzwerks von Hödlmayr dar.<ref name=":9">Joachim Horvath: „Wir glauben ganz fest an die Bahnlogistik“. In: Österreichische Verkehrszeitung. 28. Februar 2024.</ref>
In sechs Autofabriken wickelt Hödlmayr als Übernahmespediteur, der für die Qualitätsendkontrolle sowie den Versand der Neufahrzeuge aus der Fabrik zuständig ist, pro Jahr ca. 550.000 Neufahrzeuge ab.<ref>Hödlmayr übernimmt Porsche-Logistiklager. In: Deutsche Verkehrszeitung. 13. Mai 2013, abgerufen am 23. April 2024.</ref><ref>Hoedlmayr International wird Releasing Agent für Nedcar. In: Deutsche Verkehrszeitung. 8. November 2003.</ref>
Darüber hinaus bietet die Hödlmayr-Gruppe diverse Leistungen zur Veredelung von Fahrzeugen an, wie Um- und Ausbauten für z. B. Kühlfahrzeuge oder Postfahrzeuge,<ref>Hödlmayr investiert Hödlmayr setzt immer auf die Veredelung von.... In: Kronen Zeitung. 6. November 2015.</ref> die Anfertigung von Sondermodellen oder den Einbau von Sonderausstattungen, wie etwa Spezialsitze.<ref>Auf- und Umbauten-Wochen. In: Straßengüterverkehr. 15. April 2014.</ref><ref>Vom Logistikdienstleister zum Automotive-Experten. In: Neues Volksblatt. 20. Februar 2014.</ref><ref name=":4">Hödlmayr stellt auf Wasserstoffantrieb um. In: Oberösterreichische Nachrichten. 29. September 2022, abgerufen am 24. April 2024.</ref>
Im Bereich des Remarketing können Fuhrparkbetreiber an der Hödlmayr Logistics Zentrale in Schwertberg in Oberösterreich und an den Niederlassungen in Wiener Neustadt sowie in Graz Firmenfahrzeuge zurückgeben bzw. abholen.<ref>Gebrauchte Firmenfahrzeuge selbst vermarkten. In: Firmenwagen. 7. September 2020.</ref>
Seit Juli 2022 bietet die Hödlmayr Logistics GmbH einen Auslieferungsservice für die schwedische Elektroauto-Marke Polestar an. Dabei werden von Kunden bestellte Elektrofahrzeuge direkt an die persönliche Wunschadresse der Kunden geliefert.<ref>Hödlmayr glänzt bei Hauszustellung für Polestar. In: Österreichische Verkehrszeitung. 8. Februar 2024, abgerufen am 24. April 2024.</ref><ref>Josef Müller: Wenn der Nachholeffekt in der Branche zuschlägt. In: Verkehr. 20. Januar 2023.</ref>
Nachhaltigkeit
Im Juni 2013 nahm Hödlmayr als eines der ersten Fahrzeuglogistikunternehmen in Europa mehrere umweltfreundliche Autotransporter der Marke Mercedes-Benz in seinen Fuhrpark auf.<ref>Drei Actros Euro 6 von Mercedes im Fuhrpark der Hödlmayr-Gruppe. In: Österreichische Verkehrszeitung. 11. Juni 2013, abgerufen am 24. April 2024.</ref>
Hödlmayr betreibt in Schwertberg zwei Wasserkraftwerke sowie eine im Jahr 2021 in Betrieb genommene Photovoltaikanlage, deren 3.888 Solarpaneele jährlich bis zu 1.000 Tonnen CO2 einsparen.<ref>Bernhard Leitner: Ladestationen, Sicherheit, neue Lkw: Hödlmayr stellt Weichen für E-Autos. In: Oberösterreichische Nachrichten. 27. November 2019, abgerufen am 23. April 2024.</ref><ref>Baustart für Photovoltaikanlage in Schwertberg. In: Verkehr: Internationale Wochenzeitung seit 1945. 29. März 2021, abgerufen am 23. April 2024.</ref> Zwei weitere Solaranlagen befinden sich am Standort in Belgien und im westungarischen Győr. Darüber hinaus nutzt Hödlmayr Carports als Trägerelemente für Photovoltaikanlagen. Den dadurch gewonnenen Ökostrom verwendet das Unternehmen als Eigenbedarf, während die überschüssige Energie zurück in das Stromnetz gespeist wird.<ref name=":8">Bei Hödlmayr sprießen PV-Anlagen wie die Schwammerln. In: Österreichische Verkehrszeitung. 6. November 2023, abgerufen am 23. April 2024.</ref>
Anfang 2024 begann Hödlmayr in Zusammenarbeit mit externen Partnern am Hauptsitz in Schwertberg mit der Errichtung einer 6MWp-Photovoltaikanlage auf neu gebauten Carports, die jährlich bis zu 1.800 Tonnen CO2-Emissionen einspart und 1.715 Haushalte versorgt.<ref name=":8" />
Das Unternehmen betankt die für die Fahrzeugtransporte zuständigen Lkws so weit wie möglich mit Biokraftstoffen.<ref name=":9" /> Hödlmayr plant, bis zum Jahr 2030 10 % der Fahrzeuge mit alternativen Antriebssystemen wie dem batterieelektrischen Antrieb auszustatten, bis 2040 soll der Anteil auf 90 % steigen.<ref>70 Jahre Hödlmayr sind eine Erfolgsgeschichte. In: Österreichische Verkehrszeitung. 22. Februar 2024, abgerufen am 24. April 2024.</ref> Um den CO2-Ausstoß weiter zu verringern, setzt sich Hödlmayr darüber hinaus zum Ziel, bis 2030 die Anzahl der Zugtransporte zu verdoppeln.<ref>Melanie Glinsner: Hödlmayr baut Zugkapazitäten aus. In: Tips. 10. August 2023, abgerufen am 23. April 2024.</ref>
Im Jänner 2025 nimmt Hödlmayr den ersten E-Lkw Österreichs für Autotransporte in Betrieb. Das Fahrzeug wird in einem Shuttlebetrieb zwischen dem Magna-Steyr-Werk und dem Hödlmayr-Standort in Graz im Einsatz sein und verfügt über eine Reichweite von rund 300 Kilometer.<ref>Helene Leonhardsberger: Hödlmayr nimmt ersten E-Lkw für Autotransporte in Betrieb. In: meinbezirk.at. 4. Januar 2025, abgerufen am 13. Januar 2025.</ref>
Digitalisierung
Seit Oktober 2023 arbeitet das Unternehmen gemeinsam mit Mitgliedern der FH Oberösterreich an einer Digitalisierungsstrategie, um neue Geschäftsfelder unter Anwendung von Technologien wie Künstliche Intelligenz und Machine Learning zu erschließen. Darüber hinaus soll die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter im Bereich digitaler Transformation sichergestellt werden.<ref>Automobillogistiker: So holt sich Hödlmayr nachhaltig Innovation ins Unternehmen. In: Dispo. 10. Oktober 2023, abgerufen am 23. April 2024.</ref>
Neben den Tochterunternehmen besitzt Hödlmayr auch mehrere Beteiligungen, wie die Beteiligung an dem Linzer Unternehmen Digitrans. Auf dessen Teststrecke erforscht Hödlmayr in St. Valentin autonomes Fahren<ref name=":4" /> und testet die Technologie Platooning, auch bekannt als Windschattenfahren, bei der miteinander vernetzte und über GPS und Fahrerassistenzsysteme gesteuerte Lastwagen dicht hintereinander auf der Autobahn fahren. Die Technologie soll bei effizienter Anwendung zu einer Einsparung von Treibstoff und CO2-Emissionen führen.<ref>Hödlmayr nimmt Kurs auf Zukunft. In: Kronen Zeitung. 3. Januar 2022.</ref><ref>Sabrina Kainrad: Brummende Wirtschaft. In: Die Macher: Menschen, die bewegen. 5. Oktober 2016, abgerufen am 24. April 2024.</ref><ref>Sonja Wöhrenschimmel-Wahl: Der gute Stoff für die mobile Zeitenwende. In: Die Macher: Menschen, die bewegen. 23. März 2022, abgerufen am 24. April 2024.</ref>
Auszeichnungen (Auswahl)
- 2023: Auszeichnung als „Austria’s Best Managed Company“ durch Deloitte<ref>Austria’s Best Managed Company 2023. In: Deloitte. 19. September 2023, abgerufen am 24. April 2024.</ref>
- 2023: Auszeichnung mit „Silber“ beim Export-Preis der Wirtschaftskammer Österreich<ref>Export-Preise 2023 der WKÖ vergeben. In: Verkehr. 21. Juni 2023, abgerufen am 24. April 2024.</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
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