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Hvítá (Ölfusá)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Hvítá
Datei:Iceland Landscape 4440.JPG
Hvítá

Hvítá

Daten
Lage IslandDatei:Flag of Iceland.svg Island
Flusssystem Ölfusá
Abfluss über Ölfusá → Atlantischer Ozean
Ursprung Abfluss aus dem Hvítárvatn
64° 33′ 13″ N, 19° 47′ 59″ W
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Quellhöhe 419 m
Vereinigung mit Sog zur Ölfusá (bei Selfoss)Koordinaten: 63° 59′ 20″ N, 20° 57′ 49″ W
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Mündungshöhe 17 m
Höhenunterschied 402 m
Sohlgefälle 2,2 ‰
Länge 185 km
Einzugsgebiet 1644 km²<ref name="vedur/vatnafar">IMO. vedur.is; abgerufen am 4. September 2012.</ref>
Linke Nebenflüsse Jökulfall á Kili
Rechte Nebenflüsse Tungufljót, Brúará
Durchflossene Seen Hvítárvatn
Kleinstädte Selfoss
Gemeinden Hrunamannahreppur, Bláskógabyggð, Árnessýsla, Árborg
Wasserfälle: Faxi, Gullfoss

Vorlage:Maplink

Datei:GullfossOverview.jpg
Wasserfall Gullfoss

Wasserfall Gullfoss

Datei:Olfusarbru 2005.JPG
Ölfusárbrú, Selfoss

Ölfusárbrú, Selfoss

Datei:Iceland Landscape 4576.JPG
Hvítárvatn

Hvítárvatn

Datei:Iceland Landscape 4430.JPG
Hvítá, Brúarhlöð

Hvítá, Brúarhlöð

Datei:Hvítá02.jpg
Hvítá beim Ingólfsfjall

Hvítá beim Ingólfsfjall

Die Hvítá ist ein Fluss im Süden Islands im Bezirk Árnessýsla.

Flussverlauf

Der Fluss entspringt im Gletschersee Hvítárvatn am Langjökull in der Nähe des Bláfell. Nach etwa 40 Kilometern stürzt die Hvítá über den Wasserfall Gullfoss in eine enge Schlucht. Die durchschnittliche Wassermenge am Gullfoss beträgt 100–180 m³/s im Sommer und 50–110 m³/s im Winter. Die höchste je gemessene Wassermenge lag bei 2000 m³/s,<ref name="Ísl">T. Einarsson, H. Magnússon (Hrsg.): Íslandshandbókin. Náttúra, saga og sérkenni. 2. bindi. Örn og Örlygur, Reykjavík 1989, S. 804 f.</ref> das Wassereinzugsgebiet umfasst 1.644 km²<ref name="vedur/vatnafar" />

Hinter dem Gullfoss fließt die Hvítá an der Grenze zwischen den Gemeinden Biskupstunga und Hrunamannahreppur dahin. Zwei größere Flüsse münden in die Hvítá: Tungufljót und Brúará. Nachdem die Stóra-Laxá ebenfalls ihre Wasser hinzugefügt hat, enthält der Fluss die doppelte Wassermenge im Vergleich zu der am Gullfoss.

Er strömt nun durch die isländische Tiefebene bei Grímsnes und am Berg Ingólfsfjall vorbei. Mit dem Fluss Sog vereinigt er sich zum Fluss Ölfusá, die weiter durch die Stadt Selfoss fließt und in den Atlantik mündet, wobei die Ölfusá ein weites Mündungsbecken, eine Art Lagune, bildet.

Im Winter kann die Hvítá manchmal weit über ihre Ufer treten und größere Gebiete überschwemmen.<ref name="Ísl" />

Sport auf der Hvítá

Stellenweise wird auf der Hvítá Rafting betrieben.

Wasserkraftwerkprojekte

Am Wasserfall Gullfoss war in den 1920er Jahren ein Kraftwerksprojekt in der Diskussion, das jedoch nicht durchgeführt wurde.

In der Neuzeit wurde überlegt, die Hvítá am Zusammenfluss mit dem Jökulkvísl aufzustauen ebenso wie diesen selbst und dort zwei Kraftwerke zu installieren. Auch diese Projekte wurden nicht verwirklicht.<ref>Ólafur Sigurdsson: Virkjanir í Efri Hvítá ofan Gullfoss. (PDF; 9,7 MB) Orkustofnun VH 2007-021, 2007; abgerufen am 4. September 2012.</ref>

Siehe auch

Weblinks

Commons: Hvítá (Árnessýsla) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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