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Hostatostraße

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Hostatostraße
Datei:DEU Frankfurt am Main COA.svg
Wappen
Straße in Frankfurt am Main
Datei:Hostatostrasse DSCF1614.jpg
Zwischen Antoniterstraße und Dalbergplatz
Datei:Placeholder.svg
Basisdaten
Ort  Frankfurt am Main
Ortsteil  Höchst
Angelegt  Mitte bis Ende 19. Jahrhundert
Neugestaltet 
Hist. Namen 
Name erhalten 
Anschluss­straßen  Kasinostraße (Osten)
Querstraßen  Königsteiner Straße, Leverkuser Straße, Leunastraße
Plätze 
Nummern­system 
Bauwerke  St. Josef, Frankfurter Uhren- und Schmuckmuseum, Höchster Post
U-Bahn-Stationen
Nutzergruppen
Technische Daten
Straßengestaltung
Länge 600 m<ref>

Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main (Hrsg.): Portal GeoInfo Frankfurt, Stadtplan</ref>

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Karte
Vorlage:Maplink

Die Hostatostraße ist neben der Bolongarostraße und der Emmerich-Josef-Straße eine der drei ost-westlichen Hauptachsen in Frankfurt-Höchst.

Lage

Die Hostatostraße verläuft zwischen der Königsteiner Straße und dem Dalbergplatz im Osten und der Leunastraße im Westen Höchsts als breite einspurige Einbahnstraße, der Verkehr wird in Ost-West-Richtung geführt. Auf dem Höchster Stadtplan aus dem Jahr 1898 wurde die Straße noch als Kaiserstraße benannt; im Zuge der Eingemeindung Höchsts nach Frankfurt 1928 wurde sie nach dem sagenhaften Gründer Höchsts, dem Ritter Hostato umbenannt.

Gebäude

Die Hostatostraße gliedert sich in zwei Hauptbereiche. Zwischen Dalbergplatz und Antoniterstraße ist sie eine Einkaufs- und Geschäftsstraße, in der sich verschnörkelte Gründerzeitbauten und moderne Zweckbauten aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg abwechseln. Neben einigen Bankfilialen handelt es sich bei den Gewerbebetrieben vorwiegend um Einzelhandelsgeschäfte. In den oberen Etagen der Häuser befinden sich Verwaltungsräume, Praxen und Wohnungen. Auf der südlichen Seite der Hostatostraße zwischen Justinuskirchstraße und Antoniterstraße befindet sich der Bau der Höchster Post, das ehemalige Postamt 80, der vorwiegend aus der Gründerzeit stammt. Schräg gegenüber auf der nördlichen Straßenseite wird die Hostatostraße vom wuchtigen Bau der neuromanischen Josefskirche aus dem Jahr 1909 bestimmt.

Zwischen Antoniterstraße und Leunastraße bestimmen Wohnbauten aus der Gründerzeit in unterschiedlichem Bauzustand das Bild der Hostatostraße. Dieser Abschnitt entstand erst Anfang des 20. Jahrhunderts als Teil des Höchster Westends, einem Viertel für höhere Angestellte der Hoechst AG. Bis auf einige Arztpraxen und ein Geschäft für Angelbedarf sowie einem Friseurgeschäft ist hier kein Gewerbe mehr anzutreffen.

Entwicklung der Hostatostraße

Der Dalbergplatz wurde vom Herbst 2006 Herbst 2007 zu einem Kreisverkehr umgebaut. Für die Hostatostraße bestehen in diesem Zusammenhang im Rahmen der Stadtentwicklungsplanung für Höchst seitens der Stadt Frankfurt Pläne zu einer Verkehrsberuhigung und Umleitung des Verkehrsstromes durch die nördlich parallel verlaufende Achse Dalbergstraße/Adolf-Haeuser-Straße entlang des Höchster Bahnhofs. Die in der Hostatostraße ansässigen Geschäftsleute befürchten daher Umsatzeinbußen durch ausbleibenden Durchgangsverkehr. Ende Juli 2008 wurde in der gesamten Hostatostraße eine Tempo-30-Zone eingerichtet.

Weblinks

Commons: Hostatostraße – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 50° 6′ 1″ N, 8° 32′ 34,4″ O

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