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Horst Kern (Sozialwissenschaftler)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Horst Kern (* 29. September 1940 in Wien) ist ein deutscher Sozialwissenschaftler.

Leben

Nach seinem Abitur am Hohenstaufen-Gymnasium in Göppingen studierte er von 1959 bis 1964 Sozialwissenschaften, insbesondere Soziologie und Ökonomie in Wilhelmshaven, Berlin und Göttingen mit dem Abschluss Diplom-Sozialwirt. 1970 promovierte er zum Dr. disc. pol. an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen. 1971 wurde er Wissenschaftlicher Rat und Professor, 1973 ordentlicher Professor an der Technischen Universität Hannover. 1977 nahm Kern einen Ruf an die Georg-August-Universität Göttingen an. Von 1998 bis 2004 war er Präsident dieser Universität. Er ist seit 1998 ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen<ref>Mitglieder: Prof. Dr. Horst Kern. Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, abgerufen am 12. August 2025.</ref> und war Präsident des Soziologischen Forschungsinstituts an der Universität Göttingen. Im Oktober 2008 wurde er emeritiert.

Er ist mit der Soziologin Ilona Ostner verheiratet.

Veröffentlichungen

  • Mit Michael Schumann: Industriearbeit und Arbeiterbewusstsein, Suhrkamp, Frankfurt 1985, ISBN 978-3-518-28149-9

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

VorgängerAmtNachfolger
Hans-Ludwig SchreiberPräsident der Georg-August-Universität Göttingen
1998–2004
Kurt von Figura

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